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Alkoholfreie Getränke
Hochpräzise karbonisieren
Im dritten Schritt der Getränkeaufbereitung wird das Produkt vor der Weiterleitung an den Füller mit CO2 beaufschlagt. Unter Karbonisieren wird die Lösung von CO2 im Getränk verstanden, im Einzelfall können auch andere Gase hier zum Einsatz kommen; aktuell bekannt sind beispielsweise der Zusatz von O2 zu einem Mineralwasser oder von N2O (Lachgas) bei einem Kaffeegetränk. Die Gehalte an CO2 sind je nach Art des Getränks verschieden und reichen von etwa 4,2 g/l bei einem Mineralwasser bis zu 14 g/l beispielsweise bei Sekt. Über ein Injektorsystem wird dem ausgemischten Getränk CO2 im Karbonisiertank hinzugefügt. Das CO2 bleibt in dem unter Druck stehenden Behälter im Getränk gelöst. Um eine optimale Leistung des Füllers zu realisieren, soll das Getränk möglichst blasenfrei an den Füller übergeben werden.
Die Zuführung des CO2 in das Fertigprodukt erfolgt über ein Regelventil und wird durch ein hochgenaues Massedurchflussmessgerät gemessen. Der CO2-Injektor ist an eine Zirkulationsleitung angebunden, sodass eine konstante Durchströmung des Injektors stattfindet. Die Zudosierung des CO2 ist nur dann geöffnet, wenn das Produkt in den Pufferbehälter abfließt.

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