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Milch
Optimale Produktionsplanung mit dem Linien Management-System
Rund 90 verschiedene Produkte in Behältern von 330ml, 400 ml, 500 ml oder 750 ml werden bei Sachsenmilch in Leppersdorf produziert und abgefüllt. Je nach Handelspartner sind 8er, 12er und 24er Trays oder in Mono-, 2er-, 3er oder 4er Sortierung gefordert. Ein Produktionsprogramm, das nach optimaler Steuerung der Produktionsabfolge verlangt.
Zwei Linien (Linienleistung 36.000 Fl/h) werden durch das Krones Linien Management System (LMS) als eine Komplettanlage mit Produktionschargen gesteuert, die vom SAP-Auftragseingangssystem alle produktionsrelevanten Informationen bezieht sowie auch die für die Rückverfolgung erforderlichen Informationen (z.B. Mindesthaltbarkeitsdatum, Abfüllzeit, Füllorganzuordnung). Um möglichst flexibel in der Disposition und Produktion zu sein, können die Aufträge bis unmittelbar vor Produktionsbeginn in den Maschinen automatisch oder durch den Schichtführer verändert werden. Für den Bediener an den Linien werden der aktuelle Auftrag sowie der Folgeauftrag auf dem Monitor der einzelnen Maschinen visualisiert, was dem Bediener vorausschauendes Disponieren an der Maschine ermöglicht. Die Informationen über den Auftrag umfassen Auftrags- und Artikelnummer, Preformtyp, Rezeptname, Etikettentyp, Behältertyp und -volumen, Traytyp, Informationen über das Palettierprogramm sowie die geplante Behälteranzahl.
Bei Produktionsfreigabe überträgt die zentrale „Kopf-SPS" der gesamten Linie die jeweils erforderlichen Auftragsdaten an jedes Einzelaggregat, damit stehen unmittelbar dort die für diesen Produktions- oder Verpackungsschritt wichtigen Informationen wie erforderliche Etikettenart oder Größe und Art des Trays zur Verfügung.

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