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Milch
CIP – Automatische Reinigungsschritte in der Molkerei
In den geschlossenen Systemen der Milchverarbeitung werden die Behälter durch die so genannte CIP-Reinigung gereinigt. Mit CIP – 'Cleaning in Place' – werden automatische Reinigungsverfahren bezeichnet, die ohne Demontage von Anlagen oder Anlagenteilen im Inneren einer Produktionsanlage im Kreislauf ablaufen.
Die Vorteile dieses Reinigungsverfahrens sind:
- die gleichmäßige Behandlung aller produktberührenden Oberflächen
- das Vermeiden von mechanischen Beschädigungen Anlagenbauteilen bei einer Demontage
- das Ausschließen einer Kontamination durch das Öffnen der Anlage oder das Verwenden von Reinigungsgerät
- der automatische Ablauf mit reproduzierbaren Schritten und die Nachweisbarkeit von herrschenden Parametern innerhalb der Betriebsdatenerfassung
Die CIP-Reinigung ist entweder als verlorene bzw. Frischansatzreinigung oder als Stapelreinigung konzipiert. Bei der 'verlorenen Reinigung' wird die Reinigungslösung aus dem Ansatzbehälter in den CIP-Kreislauf gepumpt und nach dem Reinigungsschritt verworfen. Demgegenüber werden bei der Stapelreinigung die chemisch und biologisch wirksamen Komponenten im Kreislauf von der CIP-Anlage über die Rohrleitungen in die Produktionsanlage und wieder in die Stapeltanks geführt. Die Reinigungsmedien lassen sich dadurch – nach einer Zudosierung von frischem Reinigungsmittel – mehrfach verwenden.
Je nach Anforderung integriert Krones CIP-Systeme im Konzept der 'verlorenen' oder der Stapelreinigung in die Anlagen. Effektivität und Effizienz bei der Reinigungsleistung sind immer im Blick.

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