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Presse und News
Service für Afrika
Krones bedient Afrika. Seit zwei Jahren, seit Anfang 2008, hat Krones seine Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent massiv gestärkt, erweitert, manifestiert und war damit zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Und zwar in den Segmenten, in denen die Vorteile für die Betreiber von Krones Maschinen und Anlagen besonders zählen: Im After Sales- Service, in der Ersatzteilversorgung, in der zuverlässigen und schnellen Aufrechterhaltung der Anlagenverfügbarkeit also. Krones hat dazu drei LCS Center geschaffen.
Das Hauptcenter, das LCS Center Afrika, ist zu Hause in Johannesburg, Südafrika. Es entstand aus der Krones Niederlassung, die hier schon seit Anfang der 1990er Jahre aktiv war. Der Lifecycle Service Afrika zeichnet verantwortlich für den gesamten Kontinent südlich der Sahara, ausgenommen also die Maghreb-Staaten im Mittelmeerraum, die von Dubai aus versorgt werden. Das LCS Center Johannesburg koordiniert aber nicht nur ganz Afrika, sondern bedient auch direkt die südlichen afrikanischen Länder wie Südafrika, Namibia und Simbabwe. Das zweite LCS Center befindet sich an der Ostküste in Nairobi, Kenia. Sein Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf Ostafrika mit Ländern wie Kenia, Tansania, Uganda und dem Sudan. Nairobi wurde im Herbst 2008 ebenso von einer ehemaligen Krones Vertretung übernommen wie das dritte afrikanische LCS Center mit Sitz in Lagos, Nigeria. Dieses LCS Center ist für die gesamte Region der Westküste verantwortlich. Mit dieser Struktur ist der Lifecycle Service in Afrika breit aufgestellt.
Die LCS Center erfüllen mehrere Aufgaben. Zum einen halten sie wichtige Ersatzteile für die jeweiligen Regionen vor. Zum anderen koordinieren sie den Einsatz der dort jeweils beheimateten Servicekräfte.
In jedes der drei Center ist zudem ein Trainingszentrum der Krones Akademie integriert, in dem Kundentrainings stattfinden bzw. von wo aus On-Site-Trainings organisiert werden.
Die Sprache der Kunden sprechen
Über 100 Servicetechniker sind für Krones in Afrika bereits permanent im Einsatz, weitere 100 Mitarbeiter unterstützen deren Arbeit in den Büros. Die weit überwiegende Zahl dieser insgesamt rund 200 Beschäftigten für den LCS Afrika stammt aus den jeweiligen Regionen, sie sind bestens mit den Landesgepflogenheiten vertraut und sprechen die Sprache der Kunden. Im Wortsinne genommen ist das manchmal gar nicht so einfach, denn die Sprachenvielfalt ist enorm hoch. Allein in Südafrika sind elf Sprachen als Landessprache anerkannt, die wichtigsten sind Nkosa und Zulu. In Kenia ist Suaheli die Nationalsprache, in Angola und Mosambik wird portugiesisch gesprochen, in vielen Ländern dominiert Französisch, wie im Senegal, in Mauretanien, Gabun oder Mauritius. Über aller Sprachenvielfalt hat sich Englisch als die Hauptgeschäftssprache durchgesetzt.
Permanente Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter
Nicht mehr als ein Dutzend deutsche Krones Mitarbeiter arbeiten in den drei Centern. Besondere Herausforderung der vergangenen zwei Jahre war deshalb neben dem Aufbau der strategischen Strukturen die Qualifizierung und kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der vielen neuen afrikanischen Mitarbeiter. Herausragende Dienste leistete dabei die Krones Akademie, die eben nicht nur die Kundenmitarbeiter ausbildet, sondern auch das eigene Servicepersonal schult. Dazu wurde ein Kompetenz-Training kreiert, das besonders in den LCS Centern in Kenia und Südafrika die eigenen Servicetechniker in regelmäßigen Classroom-Trainings auf den neuesten Stand der Technik bringt. Ausgebildet werden sie von Akademietrainern, die in den LCS Centern stationiert sind oder von Trainern aus der deutschen Krones Zentrale. Ausgewählte Techniker wurden zusätzlich für mehrwöchige Schulungen nach Neutraubling entsandt.
Die lokale Nähe zu den Kunden ist der Schlüssel zum Erfolg
Das Konzept der Classroom-Trainings gilt natürlich gleichermaßen auch für das Bedien- und Wartungspersonal der Anlagenbetreiber. Dabei werden zum einen theoretische Grundlagen vermittelt.
Zum anderen sind Maschinenmodule zum praktischen Training vorhanden bzw. können ganze Anlagen auf elektronischen Bords simuliert werden. Die lokale Nähe zu den Kunden ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg. Schulungen in den LCS Centern können durch geringere Reisekosten zu deutlich günstigeren Konditionen durchgeführt werden als in Deutschland. Entsprechend gut wird dieses Angebot von den Anlagenbetreibern angenommen.
Vorhaltung von kritischen Ersatzteilen
Weitere wichtige Aufgabe der LCS Center ist natürlich die Vorhaltung von Ersatzteilen. Auf Lager sind einerseits häufig benötigte Verbrauchsmaterialien und andererseits kritische Ersatzteile, die für die Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit und damit der Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen im Notfall notwendig sind. Diese Ersatzteillager wurden entsprechend neu ausgerichtet und aufgestockt, um schneller und reaktionsfähiger zu sein. Das zeitaufwendige und kostspielige Einfliegen aus Deutschland und die Zollabwicklung entfallen für diese Teile ganz. Eine spezielle Variante ist die Übernahme des gesamten Ersatzteillagers eines Kunden in Westafrika, das Krones seitdem im Auftrag des Kunden sehr erfolgreich betreibt.
Immer größer wird auch das Interesse der Getränkeindustrie an Instandhaltungsverträgen für neue Anlagen. Krones erfüllt bereits mehrere solche Instandhaltungsverträge für Kundenlinien und ganze Betriebsstätten in Süd-, Ost- und Westafrika.
Das Servicenetz noch enger knüpfen
Service für Afrika zu liefern, ist keine abgeschlossene Struktur, sondern ein permanenter Prozess der Verbesserung. Neben den drei LCS Centern in Johannesburg, Nairobi und Lagos sind bereits jetzt weitere Servicetechniker beispielsweise in Angola, Tansania oder Uganda, im Sudan oder in Äthiopien stationiert, um schnellstmögliche Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Lokale Präsenz und Nähe zum Kunden ist das Erfolgsgeheimnis des Krones Lifecycle Service schlechthin, ist Ausdruck der Servicephilosophie von Krones weltweit. Die einmal aufgebauten Strukturen müssen gelebt, die Mitarbeiter weiter qualifiziert, die Servicebereitschaft muss effizienter gestaltet und das Servicenetz noch enger geknüpft werden – beispielsweise durch die Schaffung eines vierten LCS Centers in Angola. Das sind die Aufgaben der nahen Zukunft für den Krones Lifecycle Service. Und sie spiegeln die Erwartungen der afrikanischen Kunden wider.
07.06.2010

Ein LCS Center ist in Johannesburg zu Hause.

Rund 200 Mitarbeiter sind in den LCS Centern Afrikas tätig.

Heiko Feuring: „Service für Afrika zu liefern, ist ein permanenter Prozess der Verbesserung.“
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