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Presse und News

Umweltschonendes Energiepaket:
REWAG und Krones gehen neuen Weg

Maßgeschneiderte Energieanlage für den Weltmarktführer in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik offiziell in Betrieb

Der Rewag-Bereichsleiter Andreas Krüger, Krones-Vorstandsvorsitzender Volker Kronseder, Rewag-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach, der Leiter der Krones-Bauabteilung Johann Hafner und Rewag-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner (von links) nahmen gestern die neue Anlage offiziell in Betrieb.

Als erstes Unternehmen Deutschlands hat die REWAG Blockheizkraftwerke (BHKWs) mit einer Hochtemperatur-Wärmepumpe kombiniert. Damit kann die gesamte Abwärme aus den BHKWs für die Heizung genutzt werden, weil mit dieser Wärmepumpe die Temperatur von rund 40 auf über 90 Grad Celsius erhöht werden kann. Das spart Energie und somit auch bares Geld. Eine solche energie- und kostensparende Entwicklung kam der Krones AG entgegen. Müssen doch am Konzernsitz in Neutraubling für die ca. 5.500 Mitarbeiter rund 300.000 m² Produktions- und Verwaltungsfläche beheizt bzw. gekühlt werden. Und da das Neutraublinger Unternehmen das ganze Jahr über einen relativ gleich bleibenden Wärme- beziehungsweise Kältebedarf hat, waren auch für die REWAG beste Voraussetzungen für das Contracting-Projekt gegeben. Ein Projekt, dessen Zustandekommen allen Beteiligten nur Vorteile bringt.

Am Montag, 10. Mai, haben Krones-Vorstandsvorsitzender Volker Kronseder, Johann Hafner, Leiter der Bauabteilung von Krones, REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach und REWAG-Prokurist  Karl-Wolfgang Brunner die neue Anlage offiziell in Betrieb genommen.

Die REWAG investierte insgesamt rund 1,7 Millionen Euro in die Anlage. Auch die Krones AG musste Investitionen in beträchtlicher Höhe tätigen, um alle auf dem Werksgelände notwendigen Installationen zur optimalen Nutzung des BHKW durchzuführen.

Effiziente Wärmeerzeugung
Das Gesamtkonzept aus effizienter Wärme- und Kälteerzeugung, sowie die Nutzung als Notstromaggregat war das entscheidende Kriterium für Krones, der REWAG den Zuschlag zu geben. „Die REWAG hat uns ein Energiekonzept angeboten, das ökonomisch und ökologisch die beste Variante war“, so Kronseder.
Drei BHKWs mit je 625 Kilowatt elektrischer und je 705 Kilowatt thermischer Leistung erzeugen jährlich rund 12 Millionen Kilowattstunden Strom und rund 14 Millionen Kilowattstunden Wärme für Heizung und zur Kälteerzeugung und bei Bedarf Notstrom für die EDV-Anlage. Der gesamte Strom der mit dieser BHKW-Anlage erzeugt wird, beträgt fast 40 Prozent der am Konzernsitz in Neutraubling benötigten Strommenge. Mit der erzeugten Energie könnten rund 3400 Einfamilienhäuser mit Strom und 560 Häuser ein Jahr lang mit Wärme versorgt werden. „Zum ersten Mal haben wir eine Hochtemperatur-Wärmepumpe eingesetzt, die auch die Niedertemperatur-Abwärme und damit die gesamte Abwärme aus dem Betrieb der BHKWs in Heizwärme umwandelt“, erklärt REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. Das Ergebnis: rund 38 Prozent Primärenergieeinsparung gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme und 7.160 Tonnen weniger Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zur Erzeugung in einem Kraftwerk.

Funktionsweise eines BHKW
BHKWs sind besonders effiziente und energiesparende dezentrale Erzeugungsanlagen, die über einen Generator Wärme und Strom erzeugen. Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei über 80 Prozent der eingesetzen Primärenergie (Erdgas).


 

12.05.2010

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Danuta Kessler-Zieroth
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