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Presse und News

Krones feiert 400 Jubilare im Stammwerk Neutraubling


Drei der Krones Jubilare in Neutraubling können auf 50 Jahre und 19 auf 40 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken. Im Bild zusammen mit (v.l.n.r. hintere Reihe): Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender Krones AG, Konzernbetriebsratsvorsitzender Krones AG, Sepp Weitzer, Betriebsratsvorsitzender Krones AG Werk Neutraubling

Diese Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit hat bei Krones schon Tradition: die Ehrung der langjährigen Mitarbeiter sowie die Verabschiedung der frischgebackenen Ruheständler. Insgesamt konnte Krones in diesem Jahr 625 Betriebsjubilare feiern; 400 von ihnen allein am Konzernsitz in Neutraubling. Drei der Jubilare in Neutraubling, Brigitte Spitzer, Heinz Humele und Bernhard Meier, stehen dem Unternehmen bereits seit 50 Jahren treu zur Seite. Bei 19 weiteren Jubilaren, Renate Leisch-Bleicher, Edmund Wolf, Johann Würzbauer, Gerhard Suenkel, Karl Schiller, Johann Muehlbauer, Siegfried Goedel, Josef Assmann, Franz Riedl, Gerhard Humbs, Reinhard Lang, Georg Gross, Thomas Opeldus, Manfred Kreuzer, Walter Neumayer, Georg Roidl, Arnold Schwarz, Johann Scheibenpflug und Andreas Hollnberger, handelt es sich um 40 Jahre, bei 276 um 25 Jahre und bei 140 um zehn Jahre Betriebszugehörigkeit.

Wo gibt es das heute noch, dass Menschen Jahrzehnte lang bei ein- und demselben Arbeitgeber bleiben? Bei Krones gibt es das noch, wie Zahl der Jubilare beweist. Die Verbundenheit und das angenehme Betriebsklima sind maßgebliche Faktoren für die Loyalität der Mitarbeiter zum Unternehmen. Vorstandsvorsitzender Volker Kronseder fasste es in seiner Würdigung wie folgt zusammen: „Sie haben sich stets mit dem Unternehmen identifiziert und all seine Veränderungen und Entwicklungen mitgetragen. Von dieser Identifikation lebt unser Betriebsklima. Ein Betriebsklima kann man nicht verordnen oder wie eine Heizung auf eine angenehme Temperatur einstellen. Wie beim wetterbedingten Klima setzt sich auch das Betriebsklima aus vielen, vielen einzelnen Komponenten zusammen. Jede und jeder trägt mit seinem Verhalten dazu bei, sowohl fachlich als auch im Umgang miteinander. Für Ihren persönlichen Anteil an unserem Betriebsklima und nicht minder für Ihre persönliche Arbeitsleistung danke ich Ihnen herzlich.“ Werner Schrödl, Konzernbetriebsratsvorsitzender des Unternehmnens, schloss sich im Namen des Krones Betriebsrates dem Dank von Volker Kronseder an.

50 Jahre Krones
Brigitte Spitzer, Heinz Humele und Bernhard Meier starteten 1965 bei Krones ihren beruflichen Werdegang. Sie blieben dem Unternehmen seitdem treu. Ihre fünf Jahrzehnte andauerndes Berufsleben lassen sie Revue passieren.


Heinz Humele
„Bereits auf dem Rückweg vom Vorstellungsgespräch bei der Maschinenfabrik Hermann Kronseder im Frühjahr 1965 sagte ich zu meiner Mutter: „Da will ich hin!“ - trotz anderweitiger Optionen. Im August begann ich dann mit der Ausbildung zum Technischen Zeichner. Ich war einer von circa 600 Mitarbeitern. Jeder kannte jeden − wie in einer großen Familie! Nach der Lehrzeit war ich im technischen Büro mit den täglichen konstruktiven Auftragsarbeiten vor allem im Bereich Etikettiermaschinen tätig. In weißen Mänteln standen wir tagein, tagaus an den Zeichenbrettern und erzeugten mit Bleistift, Zirkel, Radiergummi und Tusche technische Zeichnungen für die Fertigung. Stücklisten wurden mit der Schreibmaschine getippt. Der Rechenschieber war neben Kopfrechnen unser mathematisches Hilfsmittel. 1974 nutzte ich die Chance, für zwei Jahre im Werk Franklin in den USA als Konstrukteur zu arbeiten. Die ersten Computer − einen halben Kubikmeter groß − und Computer Aided Design (CAD) zählten zu den einschneidenden Veränderungen. Mitarbeiten durfte ich an verschiedenen konstruktiven Highlights. Mein Berufsleben – 50 Jahre bei nur einer Firma – war geprägt von tollen Begegnungen, intensiver Zusammenarbeit und wunderbaren Freundschaften. Es erfüllt mich mit Stolz, als kleines Rädchen an der Erfolgsgeschichte Krones beteiligt gewesen zu sein.“

Brigitte Spitzer
„Im wahrsten Sinne des Wortes bin ich in die Firma hineingewachsen: Meine Mutter hat hier die Kantine geleitet und mein Vater war Service-Leiter. Vom zehnten bis zum 21. Lebensjahr wohnte ich auf dem Werksgelände. Nach der Ausbildung habe ich mich um die Nachlieferungen in Deutschland, später auch in Holland, gekümmert. Damals waren wir häufig in den Hallen unterwegs und hatten eine große Nähe zum Produkt. Der Kunde hat seine Anfrage telefonisch gestellt und wir haben beim jeweiligen Spezialisten nachgefragt, was und wie wir es anbieten sollten. So circa zwei Tage hat die Angebotserstellung gedauert, die Produkte waren ja noch nicht so komplex. Eine einschlägige Neuerung war die Umstellung auf SAP. Auch unsere Produktpalette nahm ständig zu, aber die immer wieder neuen Herausforderungen haben viel Spaß gemacht. Ein Vorstellungsgespräch gab es für mich nie − aber die Frage, ob ich auch eine Elektriker-Lehre machen könnte, hat Hermann Kronseder entschieden abgelehnt, denn das wäre nichts für Frauen. Heute ist das ganz anders!“

Bernhard Meier
„Krones war schon damals einer der bevorzugten Arbeitgeber in der Region. Eine Bewerbung habe ich nicht geschrieben, ich bin einfach mit Zeugnis und Lebenslauf hingegangen. Zuerst habe ich Dreher gelernt, dann als Einrichter (NC-CNC Drehmaschinen) gearbeitet und später war ich als Vorarbeiter in der Montage Aggregatbau tätig. Seit 1987 bin ich Programmierer für CNC-Maschinen im LCS und das macht mir bis heute viel Spaß. Auch jetzt schreibe ich noch Programme, nur eben mittlerweile in 3D. Schon faszinierend, wie sich alles entwickelt hat: Anfangs stand hier nur eine kleine Halle. Es gab auch noch keine Lehrwerkstatt. Wir sind alle zusammen in den ersten vier Wochen in die handwerklichen Grundtätigkeiten eingewiesen worden, dann ging es in die Abteilungen. Verglichen mit heute waren damals Hierarchien viel wichtiger. Sobald jemand „Der Chef kommt!“ gerufen hat, waren alle sofort am Arbeitsplatz und mucksmäuschenstill. Aber es war eine sehr lustige Zeit. Man hat darüberhinaus auch noch nicht so strikt zwischen Arbeit und Privatleben getrennt.“

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20.12.2015

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