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PDF Download, 1,29 MB 1,29 MB PET-Recycling MetaPure Die Bottle-to-Bottle PET-Recyclinganlage

Geschlossener Kreislauf für PET-Flaschen

Ressourcenschonung und sparsamer Materialeinsatz sind für nachhaltiges Wirtschaften unabdingbar. Wertvolle Rohmaterialien wie PET müssen möglichst effizient verarbeitet werden und weiterhin muss jeder Spielraum zur Kosteneinsparung erschlossen werden. Der Herstellungs- und Verarbeitungsprozess von PET bietet hier einen zukunftsfähigen Ansatz, der den Umweltgedanken und die Wirtschaftlichkeit aufs Beste vereint: das Bottle-to-Bottle-Recyclingkonzept.

Mit der Krones MetaPure Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage werden gebrauchte PET-Flaschen effizient wieder aufbereitet – für die erneute Verwendung des Recyclats als rPET in der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Der komplette Prozess umfasst ohne Schnittstelle das Reinigen der gebrauchten PET-Flaschen und das Aufbereiten des Recyclats, so dass das Endprodukt – wahlweise Flakes, Pellets oder Preforms – nach dem Recyclingprozess die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllt. Europäische und amerikanische Zertifikate (z.B. FDA) sowie verschiedene Firmenzulassungen bestätigen die hohe Qualität des Recyclats für den direkten Einsatz im Lebensmittelkontakt.

Ihre VorteileÖffnenSchließen

  • PET-Flakes und Pellets in Lebensmittelqualität

    Die Krones MetaPure Recyclinganlage produziert lebensmitteltaugliches PET. Damit kann der PET-Flaschen-Rücklauf erneut zur Herstellung von PET-Flaschen genutzt werden. Mit der Verwendung von Recyclat erschließen Sie deutliche ökonomische und ökologische Vorteile.

  • Flakes, Pellets oder Preforms

    Das Krones Verfahren bietet die Wahlfreiheit, welches Endprodukt erzeugt werden soll. Der für den Lebensmitteleinsatz erforderliche Dekontaminationsschritt wird grundsätzlich nur mit Flakes ausgeführt. Danach werden die Flakes entweder direkt verwendet oder es folgt eine Pelletisierung. Eine weitere, überaus energieeffiziente Verwendung der dekontaminierten Flakes ist die direkte Zuführung des Materials in die Extrusion – ein Highlight der Verarbeitung von rPET, das Krones mit der MetaPure PET-Recyclinganlage bietet.

  • Anerkanntes Verfahren

    Europäische und amerikanische Zertifikate (z.B. FDA) sowie namhafte Unternehmen haben den Krones Recycling-Prozess für die Anwendung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie freigegeben.

  • Kompakte Anlage

    Die Anlagenmodule sind als autarke Einheiten konzipiert, die Sie auch an bestehende Produktionsflächen gut anbinden können. Je nach Leistung sind unterschiedliche Module verfügbar.

  • Sparsamer Energieeinsatz

    Mit der schonenden Behandlung der Flakes im Vakuumreaktor unterhalb der PET-Schmelztemperatur lassen sich kurze Behandlungszeiten und ein sparsamer Energieverbrauch realisieren.

  • Variable Abläufe für die Vorsortierung

    Individuell kombinierbare Anlagen in der Vorsortierung sorgen für höchste Qualität des eingeschleusten Materials – für manuelle, halbautomatische oder vollautomatische Anlagenkonzepte.

  • Hohe Medienstandzeit

    Die Laugenaufbereitung mit dem Parcival Filtrationssystem sowie die Kaskadenführung des Frischwassers im Waschprozess ermöglichen eine hohe Standzeit der Laugen und einen sparsamen Chemikalien- und Frischwasserverbrauch.

  • Krones – Hersteller von kompletten Recyclinganlagen

    Die Krones MetaPure PET-Recyclinganlage ist ein homogenes System aus einer Hand, in dem Waschmodul und Dekontaminationsmodul optimal aufeinander abgestimmt sind und mit beeindruckend niedrigem Energie- und Zeitaufwand arbeiten.

  • EU-gefördert

    Eco-InnovationDas Ressourcen sparende Verfahren wird im EU-Programm Eco-Innovation geführt und trägt zur Erreichung der Klimaziele 20-20-20 bei. Diese von der Europäischen Union definierten Klimaziele enthalten eine Selbstverpflichtung der Mitgliedsstaaten bis zum Jahr 2020, den Verbrauch von Primärenergie zu verringern. Damit sollen 20 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen ausgestoßen werden, ein Anteil von 20 Prozent erneuerbarer Energie genutzt sowie die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöht werden.

Technologie für alle AnwenderkreiseÖffnenSchließen

 
PET-Recycling Panoramabild

PET-Recycling ist in verschiedenen Anwenderkreisen ein Thema. Converter, Abfüllbetriebe oder Entsorgungsbetriebe beteiligen sich an unterschiedlichen Positionen im Materialkreislauf mit der Verarbeitung des Rohstoffs PET. Für deren vielfältige Anforderungen bietet Krones mit der MetaPure Recyclinganlage in jedem Fall den richtigen Ansatz.
So ist ein homogenes System aus einer Hand verfügbar, in dem die Hauptkomponenten Waschmodul und Dekontaminationsmodul optimal aufeinander abgestimmt sind.

Converter
  • Das recyclierte PET für Bottle-to-Bottle-Anwendungen lässt sich nahtlos in den Produktionsprozess bestehender Anlagen integrieren.
  • Mit dem Einsatz von rPET werden ökonomische und ökologische Vorteile bei der Herstellung von Preforms realisiert. Vollautomatische Arbeitsschritte prägen die Herstellung der Preforms. Das Handling der Recyclingware erfolgt mit hohem Automatisierungsgrad.
Abfüllbetriebe
  • Die PET-Materialien im Rücklauf werden in sauberen und sicheren Abläufen weiterverarbeitet.
  • Mit einer optimalen Energie- und Kostenbilanz ist rPET eine interessante Option für die PET-Flaschen.
  • Nur höchste Recyclatqualität ist bei der Flaschenherstellung einsetzbar. Der Krones Prozess ist sicher und zertifiziert.
Recycler
  • PET-Recycling im Entsorgungsbetrieb muss bei hohen Durchsätzen gut handhabbare Abläufe ermöglichen.
  • Nur hohe Leistungen machen das Entsorgungsgeschäft rentabel. Schnelligkeit und Hochleistung sind wichtig, um die angelieferte PET-Ware aus dem Flaschenrücklauf zu verarbeiten.
  • Mit neuen Prozessen sind neue Kundenkreise erreichbar. PET-Flaschenhersteller können mit rPET beliefert werden.

Zahlen, Daten, FaktenÖffnenSchließen

Funktionsprinzip

Die Krones MetaPure PET-Recyclinganlage besteht aus zwei Modulen sowie dem optionalen Frontend, welche die einzelnen Arbeitsschritte bei der Herstellung von rPET abdecken.
Im Frontend werden die PET-Flaschen zunächst vereinzelt, von groben Schmutzpartikeln befreit und gemahlen. Im anschließenden Waschmodul werden die so gewonnenen PET-Flakes zunächst trocken vorgereinigt bevor in der Laugenwäsche Restetiketten und Klebstoffe vollständig entfernt werden. Danach schließt sich die Trennung der PO-Deckelmaterialien von den PET-Flakes an. Nach einer mehrstufigen Nachwäsche durchlaufen die sauberen PET-Flakes einen Trocknungsprozess. Vereinzelte Metallreste werden anschließend durch eine Allmetall-Abtrennung ausgeschleust.

Das Dekontaminationsmodul dient dazu, sämtliche im PET enthaltenen Schadstoffe zu entfernen und lebensmitteltaugliches rPET zu erzeugen. Nach einer stufenweisen Vorwärmung der Flakes kommt ein Vakuumreaktor zum Einsatz, der die Flakes bei Temperaturen unterhalb der Schmelztemperatur dekontaminiert und von migrierten Inhaltsstoffen befreit. In dieser Phase wird der IV-Wert anforderungsspezifisch erhöht. Anschließend werden vereinzelte Feinteile ausgesiebt sowie noch verbliebene farbige Flakes oder Metallpartikel ausgeschleust.
Abschließend kann entschieden werden, welches Endprodukt erzeugt werden soll. Entweder werden die Flakes direkt verwendet oder es folgt eine Pelletisierung. Eine weitere Verwendung der dekontaminierten Flakes ergibt sich, wenn das Material direkt der Preform-Extrusion zugeführt wird.

Anlagentyp
Gesamtlinie Bottle-to-Bottle
Waschmodul
Dekontaminationsmodul
* mehrere Module können jeweils zu höheren Leistungen kombiniert werden
Anlageneinsatz Recycling von PET-Flaschen zu PET-Flakes oder Pellets für den Lebensmitteleinsatz Recycling von PET-Flaschen zu PET-Flakes für den Non-Food-Einsatz Dekontamination von gewaschenen PET-Flakes zu PET-Flakes oder Pellets für den Lebensmitteleinsatz
Leistung* 500 kg/Stunde bis 3.000 kg/Stunde 500 kg/Stunde bis 3.000 kg/Stunde 500 kg/Stunde bis 1.500 kg/Stunde
Flächenbedarf 900 – 3.000 m² 200 – 600 m² 250 – 350 m²

Das FrontendÖffnenSchließen

 
Frontend Bild

 

Hohe Effizienz im Waschmodul der Recyclinglinie wird durch vorgeschaltete Arbeitsschritte unterstützt, so dass nur ein möglichst geringer Anteil an Fremdstoffen im Waschmodul anfällt und nur ein Strom aus klaren Flaschen im Waschmodul verarbeitet wird.

Vorsortierung
  • Entfernung von Fremdstoffen aus dem Volumen der vereinzelten Flaschen
  • Automatische, halbautomatische oder manuelle Arbeitsschritte
  • Einsatz von Einzelaggregaten je nach Verschmutzungsgrad der angelieferten Flaschen: Ballenauflösung, Abtrennung von festen Materialien (Sand, Steine, Glas), Detektion und Ausschleusung von farbigen PET-Flaschen und Fremdkunststoffen sowie Separation von eisenhaltigem Material und Nichteisen-Metallen
Trockene Etikettenseparation
  • Entfernung von Papier- und Kunststoffetiketten sowie Sleeveetiketten ohne Wasserverbrauch
  • Vermeidung von Papierpulpe- Resten im Frontend und im Waschmodul
  • Verwirklichung einer hohen Anlagensauberkeit
Zerkleinerung
  • Volumenreduzierung
  • Vergrößerung der Produktoberfläche zur verbesserten Reinigung und Störstoffentfernung

Das WaschmodulÖffnenSchließen

 
Das Waschmodul

Der Waschprozess ist Grundlage für die erfolgreiche Aufbereitung der PET-Flaschen. Nur höchste Qualität der PET-Flakes garantiert die optimalen Werte und die Sicherheit des Dekontaminationsprozesses. Im Waschmodul durchlaufen gemahlene Flakes eine trockene Vorreinigung zur Entfernung aller losen Verunreinigungen. Anschließend entfernen Düsen und mechanische Reibung mitgeführte Schmutzpartikel. Restetiketten und Klebstoffe lösen sich in der folgenden Laugebehandlung ab.

Aufgrund unterschiedlicher spezifischer Gewichte lassen sich die PO-Deckelmaterialien von den schweren PET-Flakes im Schwimm-Sink-Verfahren in einem Dichtetrenner abtrennen. Nach einer mehrstufigen Nachwäsche mit Heißwasser folgt ein Trocknungsprozess. Abschließend werden vereinzelte Metallreste durch eine Allmetall-Abtrennung entfernt.

Wasserkaskade
  • Überströmen der Flakes mit Frischwasser im Nachspülbecken, anschließender Einsatz dieses Wassers im Schwimm-Sink-Separator und im Vorspülbecken
  • Abgabe des ph-kontrollierten und feststofffreien Abwassers
  • Hoch effizientes Verfahren durch Strömungsführung des Frischwasserstroms entgegen der Förderrichtung der PET-Flakes
  • Kontinuierliche Durchströmung und stetige Wassererneuerung in den Spülbecken
Legende
01 Enthärtung
02 Nachwäscher
03 Schwimm-Sink-Separator
04 Vorwäscher
05 Flakes
06 mechanischer Filter
07 Pumpe
08 Überlauf Abwasser
 
Parcival Filtrationssystem
  • Aufbereitung der Waschlauge durch mehrere parallel geschaltete Diskfilter mit variabler Trennschärfe sowie Membranfiltration im Cross-Flow-Verfahren
  • Abscheidung kleinster Partikelgrößen von Schmutzanteilen, gelösten Farbpartikeln oder Klebstoffen
  • Kontinuierlicher Laugekreislauf mit Rückführung des Permeats

Das DekontaminationsmodulÖffnenSchließen

Im Dekontaminationsmodul werden gewaschene Flakes zu „Food-Grade“-Recyclat verarbeitet.
Das gereinigte Material wird in einer Heizschnecke schonend und gleichmäßig erwärmt, bevor es in einem weiteren Schritt getrocknet und auf die endgültige Dekontaminationstemperatur gebracht wird, die deutlich unterhalb der PET-Schmelztemperatur liegt. Daraus resultiert ein wesentlicher energetischer Vorteil gegenüber den Prozessen der Pellet-Herstellung, die generell höhere Temperaturen benötigen.Die eigentliche Reinigung von migrierten Inhaltsstoffen findet im Vakuumreaktor der Krones MetaPure Recyclinganlage statt. In dieser Phase wird der IV-Wert anforderungsspezifisch erhöht.

Danach liegt lebensmitteltaugliches Recyclat vor, je nach Auslegung der Anlage als Flake, Pellet oder Preform. Optional kann eine Dick-Dünn-Trennung von Rumpf- und Neck-Teilen vor der Dekontamination integriert werden. Dies sorgt dafür, dass nur PET mit gleichmäßiger Materialstärke und -größe in den Dekontaminierungsprozess eingeschleust wird. So ist sichergestellt, dass die PET-Flakes im Dekontaminationsreaktor gleichen Behandlungsbedingungen unterzogen werden.

 
Dekontaminationsmodul

Automatische Prozesse und QualitätsüberwachungÖffnenSchließen

Eine wesentliche Rolle beim Bottle-to-Bottle-Recycling kommt der zuverlässigen Einhaltung aller Prozessparameter zu. Das recycelte Material muss zu jeder Zeit Food-Grade-Qualität aufweisen und darf erst dann für den Lebensmitteleinsatz verwendet werden.

Jedes Modul der Krones MetaPure PET-Recyclinganlage verfügt über eine eigene Anlagensteuerung mit Vernetzung zur übergeordneten Systemsteuerung. Damit lassen sich das Waschmodul, das Dekontaminationsmodul und das Frontend mit der Anbindung der gesamten Medien- versorgung völlig eigenständig betreiben. Über die zentrale Systemsteuerung erfolgt der Austausch der Prozessinformationen zwischen den Modulen. So werden die vorgegebenen Systemparameter abgeglichen und eventuelle Abweichungen im Gesamtüberblick nachvollziehbar.

Qualitätsampel
  • Rot-Grün-Signal zur Kontrolle der Produktionsqualität auf einen Blick an zentralen Positionen in der Anlage sowie auf den Monitoren jedes Moduls
  • Vorprogrammierte und vollautomatische Nachjustierung der Produktionsparameter
Anlagenbedienung
  • Bedienfeld mit realitätsnaher 3D-Darstellung aller Maschinen
  • Intuitive Bedienerführung im Touchpanel
  • Einfache Abfrage des Betriebszustands und der Prozessparameter
  • Ergonomisch optimierte Bediensituation
 
Prozesse und Qualitätsüberwachung Bild

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PET-Recycling MetaPure

Die Bottle-to-Bottle PET-Recyclinganlage

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