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    Mack vertraut auf Krones
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    Mack vertraut auf Krones

      Beim Brauen vertraut die norwegische Brauerei Mack schon länger auf Krones Technik, neuestens auch beim Abfüllen in Dosen. Damit bedient Krones die Kernaufgaben der Brauerei, denn der Absatz von Bier in Dosen beläuft sich auf über 90 Prozent.

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      Die Brauerei Mack sitzt traditionell im hohen Norden, in Tromsö. 1877 hatte sie Ludwig Markus Mack, Neffe eines in Bayern praktizierenden Braumeisters, gegründet. Heute ist Macks Ølbryggeri die viertgrößte Brauerei in Norwegen und eine der stärksten Marken aus Nordnorwegen. Sie befindet sich nach wie vor zu 100 Prozent in Familienbesitz und wird aktuell in fünfter Generation von Managing Director Harald Bredrup geführt, der zusammen mit seinem Bruder 40 Prozent der Anteile hält. Die historische Mack-Braustätte, die mitten im Zentrum von Tromsö liegt, beherbergt außerdem die Verwaltung, den Bier-Shop Kjeller 5 sowie die legendäre, 1928 eröffnete Kneipe Ølhallen, in der mit 67 Hähnen die längste Zapfanlage Nordeuropas steht.

      Außerdem hatte Mack hier in Tromsö zur Jahrtausendwende eine Mikrobrauerei installiert, die zunächst lediglich zum Erproben von neuen Geschmacksrichtungen gedacht war. In Zeiten des Craft-Beer-Booms entwickelte sie jedoch mehr und mehr eine Eigendynamik und hat heute über 30 Craft-Beer-Sorten im Repertoire., zum Teil exklusiv für den Ausschank in den Ølhallen, zum Teil als Flaschen- oder Dosenabfüllung auch für den nationalen und internationalen Vertrieb. »Die Craft-Beer-Welle hat das Konsumklima von Bier nachhaltig verändert, die traditionelle Markentreue aufgebrochen und die Verbraucher stärker für den Geschmack sensibilisiert«, glaubt Harald Bredrup, Managing Director von Mack. »Bier ist wieder gefragt. Von dieser Entwicklung konnten wir auch mit unserer Hauptbrauerei profitieren.«

      Neubau einer Braustätte

      Weil die alte Braustätte in Tromsö über die Jahrzehnte immer mehr wuchs, wurde der Platz langsam knapp und die Logistik immer aufwendiger. Deshalb stand Mack vor einigen Jahren vor einer Schlüsselfrage: den Betrieb einstellen oder komplett neu bauen? Die Entscheidung war schnell gefällt: in die Brauerei investieren und die Kapazitäten aufstocken. Die Hauptproduktion siedelte Mack deshalb 2012 nach Nordkjosbotn, circa 70 Kilometer südlich von Tromsö, in eine völlig neue Braustätte um. Hier stand in den ansonsten recht steilen Fjordtälern eine größere ebene Fläche zur Verfügung. Die Lage ist grandios: Am Ende des Balsfjords und direkt am Fuß der Lyngen-Alpen entstand mit einer Investition von rund 40 Millionen Euro eine völlig neue Braustätte.

      Zum Teil übernahm Mack dafür Einrichtungen aus der alten Braustätte. Ergänzend dazu wollte das Familienunternehmen aber auch neue Anlagen installieren lassen, wie zum Beispiel das komplette Sudhaus. Dabei entschied man sich für einen CombiCube B mit einer Leistung von 100 Hektolitern pro Sud, »den größten CombiCube, den Krones anbietet«, wie Braumeister Rune Lennart Andreassen stolz erklärt.

       

      Wir müssen uns auf unsere Partner verlassen können.

      Harald Bredrup

       

      Fans des CombiCube

      Integriert in das Sudhaus ist auch eine Nassschrotmühle Variomill, die Steuerung für den gesamten Brauvorgang obliegt dem Prozessleitsystem Botec F1. »Obwohl die Qualität der Rohstoffe naturgemäß schwankt, können wir damit eine sehr gute Stabilität innerhalb einer Rezeptur erzielen«, urteilt Rune Lennart Andreassen. »Der CombiCube ließ sich mit geringem Aufwand installieren, ist einfach zu bedienen und hat sich in der Praxis bewährt. Der 24-Stunden-Remote-Service per Telefon ist uns außerdem eine ausgezeichnete Hilfe im Problemfall.« Harald Bredrup ergänzt: »Der CombiCube ist flexibel sowohl für kleinere als auch große Sude einsetzbar, trotzdem können wir kontinuierlich brauen. Ein weiterer Pluspunkt: Die Anlage arbeitet energieeffizient, und das bei vergleichsweise günstigen Investitionskosten.« Krones installierte auch das System für die Hefepropagation und -rückgewinnung, weitere Ergänzungen sind bereits geplant: »Nächstes Projekt mit Krones wird eine neue CIP-Anlage sein«, blickt Rune Lennart Andreassen in die Zukunft.

      Neue Dosenlinie

      In der Abfüllung betreibt Mack Anlagen für alle Behälterarten:

      • Eine PET-Linie für alkoholfreie Getränke mit einer Leistung von 22.000 Behältern pro Stunde
      • Eine Glaslinie für 8.000 Flaschen pro Stunde
      • Die neue Krones Dosenlinie mit einer Kapazität von 25.000 Dosen pro Stunde
      • Eine Keg-Linie für 30-Liter-PET-Kegs mit halbautomatischem Handfüller

      »Bei der Konzeption der neuen Brauerei haben wir darauf Wert gelegt, dass alles auf einer Ebene passiert. Außerdem produzieren wir nur Einwegbehälter. Ein Mehrwegsystem macht bei unserer geographischen Lage keinen Sinn«, sagt der Supply Director Peter Calleeuw. Sein Bier füllt Mack hauptsächlich in Dosen. Dazu betrieb das Unternehmen bisher eine ältere, kombinierte Linie für Flaschen und Dosen mit niedriger Leistung. Die Erneuerung der Dosen-Abfüllanlage hatte deshalb oberste Priorität. Hier entschied sich Mack, wie schon bei der Vergabe des Sudhauses, erneut für Krones.

      Zunächst tauschte Krones alle Behältertransporteure ab dem bestehenden Dosenabschieber aus und schloss im Frühjahr 2017 einen neuen Dosenfüller Modulfill VFS-C mit Verschließer Modulseam an. »Das war ein sehr gutes Projekt«, sagt Peter Calleeuw. »Wir sind ein gewisses Risiko eingegangen, weil es erst der zweite Verschließer dieser Art im Praxiseinsatz war. Aber Krones hat die Installation und Inbetriebnahme hervorragend geführt und uns immer bestens informiert.«

      »Qualität und Flexibilität stimmen«

      Kombiniert wurde der Füller dann mit einem Leerdoseninspektor Cantronic, der gleich nach dem hohen Auslauf des Dosenabschiebers installiert ist, einem Schrägrinser sowie einem Kontrollsystem Checkmat FM-G, das den Füllstand überprüft. »Außer den normalen 0,33- und 0,5-Liter-Dosen können wir jetzt als einziger Abfüller in Norwegen auch die schlanken Sleek-Dosen füllen. Das eröffnet uns völlig neue Produktkategorien«, sagt Peter Calleeuw. Krones änderte auch die Art und Weise der Datierung: Die Dosen müssen nun nicht mehr gewendet werden, was die mechanische Belastung verringert.

      Anfang 2018 folgte dann noch die Installation einer neuen Verpackungsmaschine Variopac Pro FS. »Damit lassen sich jetzt neben 6er- und 12-er auch 4er-Packs herstellen. So können wir ebenfalls das Abfüllen von Coca-Cola-Produkten in Dosen übernehmen. Die Qualität und Vielfalt beim Füllen und Verpacken stimmen jetzt«, meint der Supply Director. Ein zusätzlicher, bereits vorhandener Packer kann die Shrinkpacks bei Bedarf auch in Trays setzen.

      »Sudhaus und Dosenlinie sind das Herz unserer Brauerei, damit bestreiten wir unsere Haupterlöse. Diese Anlagen müssen deshalb absolut zuverlässig sein«, sagt Harald Bredrup. »Mit Krones funktioniert die Kommunikation hervorragend, auch und gerade, wenn mal etwas nicht hundertprozentig läuft – was bei solchen komplexen Maschinen ja durchaus normal ist. Wir liegen so weit im Norden, da müssen wir uns auf unsere Partner verlassen können. Das gibt eine Sicherheit, die uns sehr wichtig ist.«

      Ansprechpartner

      Jan Hoven
      Krones Nordic APS
      T: +45 88 323-306
      E-Mail


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