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    Digitaldruck in 3D

      Bei Döhler hat die Zukunft des digitalen Behälterdrucks begonnen.

      Der Hersteller natürlicher Ingredients, Ingredient Systems und integrierter Lösungen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie nutzt einen Prototyp des Digitaldruck-Systems DecoType C. Dieser wird als Labormaschine eingesetzt, um Döhlers neuentwickelte Getränkerezepturen zu bemustern. Innovativer, moderner, attraktiver – das sind die Attribute des digitalen Inkjet-Drucks, von denen Döhler nun profitiert. 

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      Fruchtig wie Erdbeeren, süß wie Karamellbonbons, erfrischend wie Limonade – bei Döhler ist Geschmack Programm. Am Hauptstandort Darmstadt produziert das Unternehmen nicht nur natürliche Ingredients für die weltweite Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Hier entwickelt Döhler für seine Kunden auch neue Rezepturen und komplette Lösungen für die Trendgetränke von morgen. Diese Innovationen aus dem Labor verschickt das Unternehmen dann in Musterflaschen an seine Kunden. Auf diese brachten die Labormitarbeiter bislang von Hand einfache Etiketten auf, die lediglich die technischen Daten enthielten. »Wenig innovativ, sehr technisch und recht langweilig«, urteilt Christian Bazlen aus dem Marketing der Döhler GmbH. »Wir sind stetig bestrebt, für unsere Kunden und Partner einen Mehrwert zu schaffen. Wir wollten die Musterflaschen ansprechender gestalten und außerdem die Möglichkeit haben, mehr über das Produkt in der Flasche zu sagen. So können wir den Kunden auch demonstrieren, wie ihr Endprodukt zukünftig in der Flasche aussehen könnte«, ergänzt Christian Bazlen, der bei Döhler auch für das Corporate Design zuständig ist. Damit sich die bunte Vielfalt des Produkts auch außen auf dem Behälter widerspiegelt, entschied sich Döhler dafür, seine Musterflaschen erstmals direkt bedrucken zu lassen: von einem Digitaldruck-System Krones DecoType C. 

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      Bei Döhler hat die Zukunft des digitalen Behälterdrucks begonnen. »Wir sind mit diesem System hochflexibel in der Gestaltung der Flaschen«, sagt Christian Bazlen aus dem Marketing der Döhler GmbH.

      Seit Mitte 2015 arbeitet diese Labormaschine jetzt im Werk Darmstadt. »Wenn ein Kunde ein Produkt bestellt, suchen die Mitarbeiter die entsprechenden Behältertypen heraus und setzen sie in das Aufgabe-Rondell der DecoType mit insgesamt 21 Aufnahmefächern. Den Druckauftrag für jede einzelne Flasche erhält DecoType aus unserem Warenwirtschaftssystem. Dann wird der Druck gestartet«, erläutert Christian Bazlen. Bis zu 112 Flaschen pro Stunde schafft die Labormaschine DecoType C. 

      »Hochflexibel in der Gestaltung der Flaschen«

      Die Druckköpfe enthalten zum einen die vier Grundfarben des klassischen 4C-Drucks, vergleichbar mit einem Standard-Tintenstrahl-Bürodrucker: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Zwei zusätzliche Druckköpfe liefern Weiß sowie einen transparenten Primer. Die Farben hat Krones gemeinsam mit der Firma Marabu entwickelt. »Wir sind mit diesem System hochflexibel in der Gestaltung der Flaschen«, führt der gelernte Mediengestalter und Kommunikationswirt Bazlen weiter aus. »Besonders innovativ ist, dass wir mit nur einem Farbsystem sowohl festes und starres Glasmaterial als auch weiches und flexibles PET bedrucken können – und das, ohne die Maschine umbauen zu müssen und Rüstzeiten entstehen zu lassen. Der Digitaldruck ist außerdem natürlich deutlich weniger aufwendig als ein Sieb- oder Tampondruck. Wir nutzen alle Möglichkeiten der Gestaltung, je nachdem, wie die Flasche später aussehen soll. Dabei können wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Die Möglichkeiten sind unendlich: von sehr generisch bis hin zu äußerst spezifisch und zielgerichtet.«

      Sauberes Druckbild für individuelle Verpackungsdesigns

      Bei den Kunden von Döhler, welche die bedruckten Musterflaschen erhalten, kommt diese Art der Gestaltung sehr gut an. Den Wunsch des Döhler-Marketings, den Kunden schon mit einer Musterflasche etwas Außergewöhnliches, visuell Anschauliches präsentieren zu wollen, erfüllt DecoType C bestens. »Der Aufwand für die Gestaltung entsteht nur einmalig, wenn die Marketing-Abteilung am Computer die Etiketten entwirft«, schwärmt Christian Bazlen. »Mit Ausnahme eines Metalleffekts haben wir die gleichen Möglichkeiten wie bei herkömmlichen Druckmethoden.«

      Christian Bazlen glaubt an die Zukunft des digitalen Behälterdrucks. Für ihn ist es die bahnbrechende Weiterentwicklung des digitalen Bürodruckers, da sich nun dreidimensionale Formen bedrucken lassen. »Wir wollten in der Bemusterung neue Wege gehen und das ist uns mit DecoType voll und ganz gelungen. Ich denke, zukünftig wird es möglich sein, jede Art von Behälter digital zu bedrucken – nicht nur runde, sondern auch gewölbte oder tiefgezogene Körper, überhaupt Formbehälter. Damit erhalten individuelle Verpackungsdesigns ein sauberes Druckbild. Die Technik, wie sie Krones mit der Labormaschine DecoType C für uns verwirklicht hat, lässt sich auch auf größere Leistungen transferieren und könnte auch in der regulären Produktion der Getränkeabfüller ihren Einsatz finden.«


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