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    Ein Riese für Kanada
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    Ein Riese für Kanada
      Die Investition von Molson Coors Canada in eine der größten Flaschenreinigungsmaschinen, die Krones jemals gebaut hat, birgt ein hohes Einsparpotenzial und wird sich schnell bezahlt machen.

      Mit ihrer Stockwerksaufgabe ist die Lavatec D5 für eine Leistung von 132.000 Flaschen pro Stunde ausgelegt und wird in der Braustätte Toronto eine Zwillings-Abfüllanlage von Krones bedienen. Obwohl die Einbringung und Aufstellung des Riesen nicht ganz einfach war, konnte dabei der ohnehin schon knappe Zeitplan um 2 ½ Wochen unterschritten werden.

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      Abfüllanlage für Aluminiumflaschen

      Molson Coors Canada unterhält insgesamt fünf Braustätten in Kanada, die größte davon ist der Standort Toronto mit einer Kapazität von fünf Millionen Hektolitern jährlich. Abgefüllt wird dort auf einer Keg-Linie, zwei Dosenlinien sowie der neuen Aluminiumflaschen-Linie. Diese Anlage lieferte Krones schlüsselfertig im Jahr 2012. Leistungsstärkste Anlage ist die Zwillings-Mehrweg-Glasflaschen-Linie »T5«, in die die neue Lavatec D5 Reinigungsmaschine integriert wurde.

      Wenig Wärme und Wasser

      Die Lavatec D5 ist regelbar im Bereich von 45.000 bis 133.000 Behälter pro Stunde. Insgesamt bewegen sich 890 Flaschenträger mit je 74 Flaschen, zusammen also rund 50.000 Flaschen, in Stahlzellen mit Kunststoff-Mündungseinsatz durch die Maschine. Die Durchlaufzeit beträgt knapp 23 Minuten pro Behälter. Beheizt wird die Flaschenreinigungsmaschine mit Sattdampf über Plattenwärmetauscher. Dank eines recht komplexen Heizungssystems mit mehreren Wärme-Rekuperationen liegt der Wärmebedarf pro Flasche bei rund 19 Kilojoule. Der Wasserverbrauch beträgt unter 20 Kubikmeter pro Stunde, entsprechend einem Bedarf von 0,15 Litern pro Flasche. Zum Ausspülen und Desinfizieren der Bereiche Ausschub-Kopfteil, Wassernachbehandlungszonen und Nachlauge ist ein automatisches CIP-System integriert. Die Maschine ist ferner vorbereitet für eine Laugensedimentation und Laugenfiltration. Dazu sind Anschlussflansche in der Seitenwand für den Rücklauf der Sedimentation angebracht. Die Lavatec D5 reinigt eine einzige Flaschensorte, eine braune 341-Milliliter-Mehrwegflasche »AT2«. Diese Poolflasche verwendet nicht nur Molson Coors Canada, sondern auch Labatt/InBev sowie viele kleinere kanadische Brauereien. Sie wird in der Regel 15-20-mal wiederverwendet.

      Maschinenstopps deutlich verringert

      Die gereinigten Flaschen teilen sich nach der Lavatec D5 in zwei Flaschenströme auf, die in zwei identisch aufgebaute Abfüllanlagen mit einer Leistung von 60.000 Behältern pro Stunde laufen, die Krones im Jahr 2006 schlüsselfertig installiert hatte. Für die Zwillings-Linie wurde damals eine ältere, bereits vorhandene Flaschenreinigungsmaschine integriert. »Diese Reinigungsmaschine war der Flaschenhals der Abfüllung, die Effizienz der Linie sank auf 55 Prozent«, sagt George Mellish, Business Unit Manager der Braustätte in Toronto. »Es gab zu viele Stopps, in einer Acht-Stunden-Schicht bis zu 85-mal. Jetzt ist die Etikettenablösung besser, das wirkt sich wiederum positiv auf die Leerflascheninspektion aus. So konnten wir die etikettenbedingte Ausleitrate an den zwei Leerflascheninspektoren von 0,6 Prozent auf null senken. Mit der Krones Reinigungsmaschine liegen wir bei nur noch 17 Stopps pro Schicht, eine sehr gute Kennzahl für Mehrwegflaschen. Früher hatten wir zu viele Wartungen und Reparaturen, wir mussten die Maschine zu häufig reinigen, um den mikrobiologischen Standard zu erhalten. Linieneffizienz, Betriebskosten und Sicherheitsfragen waren die drei wesentlichen Gründe für den Entschluss, die Reinigungsmaschine auszutauschen. Ich bin ziemlich glücklich damit, auch die Mitarbeiter lieben sie, weil sie technisch auf dem neuesten Stand der Entwicklung und einfach zu bedienen ist«, bekennt George Mellish.

      »Die Beste in ihrer Klasse«

      Mit Krones Reinigungsmaschinen verbindet Molson Coors Canada schon eine längere Geschichte. »Es ist bereits die fünfte Lavatec, die wir in unseren Braustätten einsetzen. Und es ist nach unserer Meinung die Beste in ihrer Klasse. Sie ist für ihre extrem hohe Leistung vergleichsweise kompakt gebaut. Der Gesamtwirkungsgrad und die hohe Verfügbarkeit stechen hervor, das Clean Design überzeugt,« betont Nicholas Chan. »Unser ‚Beerprint‘ liegt derzeit bei 4,16 Hektolitern Wasser pro Hektoliter Bier in der Braustätte Toronto. Mit der Lavatec wollen wir noch besser werden, denn die Flaschenreinigungsmaschine ist ja der größte Wasserverbraucher der Abfüllung.«

      Insgesamt sieht Nicholas Chan hohe Einsparungen auf allen Ebenen: »In den letzten drei Jahren Laufzeit der alten Maschine entstanden durch ineffizienten Linienwirkungsgrad und Mehrverbrauch an Hilfsmitteln pro Jahr Kosten von über einer Million Kanadischer Dollar für Reparaturen und Wartungen. Das ist der größte Faktor, der jetzt wegfällt und den Return on Investment beschleunigt. Ganz speziell konnten wir mit der hohen Verfügbarkeit der Reinigungsmaschine die Gesamtlinieneffizienz um zehn Prozentpunkte steigern. Der Wasserverbrauch für die Flaschenreinigung ist, ebenso wie der Energiebedarf, um 40 Prozent zurückgegangen, der Konsum an Verbrauchsmitteln wie Lauge um 25 Prozent. Das sind tolle Zahlen, die wir mit dieser modernsten Maschine erreichen. Auf dieses Projekt können sowohl Molson Coors als auch Krones stolz sein.«


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