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Ausbreitung des Coronavirus
Krones übernimmt Verantwortung für seine Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Wir haben zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um das Ausbreiten der Infektion zu verlangsamen und dabei unsere Kunden weiter bestmöglich zu unterstützen. Mehr lesen
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    Quartalsmitteilung Q1 2020

      Highlights und Kennzahlen

      Krones verbessert die Ertragskraft bei leicht rückläufigem Umsatz

      • Umsatz verringert sich von Januar bis März 2020 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der ersten Einflüsse durch die COVID-19-Situation um 4,2 % auf 942,0 Mio. €.
      • Gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten belasten die Investitionsbereitschaft der Kunden für neue Projekte signifikant, insbesondere seit März 2020. Der Auftragseingang geht im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 19,3 % zurück.
      • Strukturelle Maßnahmen beginnen zu greifen. Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigt trotz des Umsatzrückgangs auf 89,5 Mio. €. EBITDA-Marge verbessert sich auf 9,5 % (Vorjahr: 8,7 %).
      • Aufgrund der weltweiten Unsicherheiten wegen des Coronavirus sind belastbare Aussagen und Prognosen zum Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht seriös darstellbar.
          01.01.-31.03.
      2020
      01.01.-31.03.
      2019
      Veränderung
      Umsatz Mio. € 942,0 983,5 – 4,2%
      Auftragseingang Mio. € 841,1 1.041,6 – 19,3%
      Auftragsbestand zum 31.03 Mio. € 1.284,8 1.319,2 – 2,6%
               
      EBITDA Mio. € 89,5 86,0 + 4,1%
      EBITDA-Marge % 9,5 8,7 + 0,8 PP*
      EBIT Mio. € 53,7 51,8 + 3,7%
      EBT Mio. € 53,0 51,5 + 2,9%
      EBT-Marge % 5,6 5,2 + 0,4 PP*
      Konzernergebnis Mio. € 39,1 36,3 + 7,7%
      Ergebnis je Aktie 1,24 1,15 + 7,7%
               
      Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 34,2 46,6 – 12,4 Mio. €
      Free Cashflow Mio. € – 16,0 – 136,6 + 120,6 Mio. €
      Nettoliquidität zum 31.03.** Mio. € 10,8 70,9 – 60,1 Mio. €
      Working Capital/Umsatz*** % 27,1 26,4 + 0,7 PP*
      ROCE % 11,9 13,2 – 1,3 PP*
               
      Beschäftigte am 31.03        
      Weltweit   17.191 16.695 + 496
      Inland   10.589 10.835 – 246
      Ausland   6.602 5.860 + 742

      *PP = Prozentpunkte **liquide Mittel abzüglich Bankschulden
      ***Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale


      Brief des Vorstands

      Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

      die Corona-Pandemie hat seit Februar nahezu den kompletten Erdball fest im Griff. Die Folgen der schnellen und weltweiten Ausbreitung des Virus sind sowohl aus gesundheitlicher, als auch aus wirtschaftlicher Sicht gravierend. Krones war verhältnismäßig gut auf das Coronavirus vorbereitet, da unsere Tochtergesellschaften in China und Italien bereits vor allen anderen Regionen stark von der Pandemie betroffen waren. Wir haben intern frühzeitig umfassende Vorkehrungen getroffen, damit wir unsere Mitarbeiter und Kunden vor Ansteckungen mit dem Virus schützen.

      Auf der anderen Seite müssen wir uns natürlich auch darum kümmern, neue Aufträge zu gewinnen und die vorhandenen Aufträge ordentlich abzuarbeiten. Das ist in diesem Umfeld keine leichte Aufgabe. Die Ungewissheit über die Dauer und die Folgen der Coronakrise wirken sich stark auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden aus, obwohl die langfristigen Wachstumstreiber intakt sind. Das Ordervolumen ist im Neumaschinengeschäft seit März stark rückläufig. Dies lässt sich bereits im niedrigeren Auftragseingang für das erste Quartal ablesen, der um 19 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt.

      Das Servicegeschäft läuft noch verhältnismäßig stabil, da wir viele unserer Techniker und Monteure sowie Ersatzteile vor Ort in der Nähe unserer Kunden haben. Daher ist der Rückgang des Konzernumsatzes um 4,2 % von Januar bis März noch relativ moderat. Im zweiten Quartal, in dem wir auch in Teilbereichen Kurzarbeit einführen, dürfte die Zurückhaltung der Kunden noch deutlicher im Zahlenwerk zu sehen sein. Aber es gibt auch positive Nachrichten zum ersten Quartal. Die im zweiten Halbjahr 2019 eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität zeigen erste Wirkung. Trotz des Umsatzrückgangs hat sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Januar bis März um 4,1 % auf 89,5 Mio. € und die EBITDA-Marge von 8,7 % auf 9,5 % verbessert.

      Ungeachtet der derzeit schwierigen Situation ist der Vorstand zuversichtlich, dass Krones gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. Zum einen ist Krones strukturell und finanziell sehr gut aufgestellt. Zum anderen wird sich unser Markt wieder stabilisieren und mittel- bis langfristig auf den Wachstumspfad zurückkehren. Der wichtigste Grund für die Zuversicht sind aber unsere Mitarbeiter. Der Zusammenhalt und die Motivation sind in der Belegschaft in den vergangenen Wochen nochmals enorm gewachsen. In der Krise zeigt das Krones Team seine ganze Stärke. Deshalb bin ich mir sicher, dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen.

      Christoph Klenk
      CEO

      Prognosebericht

      Extrem hohe Unsicherheiten – seriöse Prognose derzeit für 2020 nicht möglich

      Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das Jahr 2020 haben sich seit März weltweit deutlich eingetrübt. Die Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Lock-Downs haben massive negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die Dauer der Krise und deren Folgen sind derzeit noch nicht abzuschätzen. Von diesen Unsicherheiten ist auch das Orderverhalten der Kunden von Krones betroffen.

      Krones rechnet insgesamt damit, dass der Weltmarkt für Abfüll- und Verpackungstechnik kurzfristig zurückgehen wird. Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben jedoch unverändert positiv. Die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wird mittel- und langfristig weltweit weiter ansteigen.

      Aufgrund der weltweiten Unsicherheiten wegen des Coronavirus sind belastbare Aussagen und Prognosen zum Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht seriös darstellbar. Die vom Vorstand im Geschäftsbericht 2019 aufgestellten Aussagen im Prognosebericht (Stand: Anfang März 2020) für das laufende Jahr sind wegen der seither negativen Corona-Dynamik hinfällig.

      Mit der Umsetzung der strukturellen Maßnahmen kommt das Unternehmen gut voran. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass sich die Maßnahmen 2020 positiv auf das Ergebnis auswirken.

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