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Referenz

Heineken Malaysia erweitert Dosenabfüllung und Sudhaus

Manfred Kaiser

In der Sungei-Way-Braustätte von Heineken Malaysia Berhad setzen Krones und Steinecker eine lange, rund 30 Jahre währende, erfolgreiche Partnerschaft mit Heineken fort.

Die Sungei Way Brewery in der Nähe von Kuala Lumpur ist ein Betrieb, der fast ausschließlich mit Prozess- und Abfülltechnik von Steinecker und Krones arbeitet:

  • Zwei Sudlinien(öffnet externen Link in neuem Tab) mit einer Ausschlagwürze von jeweils 450 Hektolitern produzieren dort seit nunmehr 30 Jahren – die eine nur Lagerbiere, die andere Stouts. Ebenso ist der Kaltbereich von Steinecker eingerichtet. Er besteht aus einer Produktion für Cider sowie einer TFS Filterlinie(öffnet externen Link in neuem Tab) mit Kieselgur-Filter und PVPP-Stabilisierung für eine Leistung von 500 Hektolitern pro Stunde.
  • In der Abfüllung betreibt Heineken Malaysia seit über 20 Jahren lediglich zwei Anlagen: eine Dosen- und eine Mehrweg-Glaslinie, beide von Krones. 

Jetzt erweitert Heineken die Abfüllkapazitäten mit einer zusätzlichen Dosenlinie und lässt Steinecker die Kapazität eines der beiden Sudhäuser erhöhen. Mit der zusätzlich generierten Sudleistung werden Lagerbiere gebraut, die anschließend auf der neuen Dosenanlage abgefüllt werden. Denn die Dose erfreut sich gerade besonderer Beliebtheit am malaysischen Markt und wird als Getränkeverpackung stark nachgefragt.

Kunde:Heineken Malaysia Berhad: Sungei Way Brewery
Standort:Petaling Jaya (Selangor), Malaysia
Inbetriebnahme:November 2022
Projekt:Neue 60.000er Dosenlinie und Erweiterung eines Sudhauses
Umfang der Dosenlinie:

Die entsprechenden Transporteure stammen aus der Fertigung von Krones Taicang in China.

Umfang der Sudhaus-Erweiterung:

Smartes Bedienkonzept für die Dosenlinie

Bei der Vergabe der Dosenlinie konnte Krones mit einer optimierten Layout-Aufstellung punkten und dafür auch die richtige Technologie bereitstellen. Die gewählte Arena-Aufstellung erlaubt ein smartes Bedienkonzept, bei dem das gesamte Personal optimalen Zugriff auf die Maschinen hat. Ein spezielles Team bei Krones entwickelte dazu folgende Lösung:

  • Der Abschieber Pressant Universal 1A ist darauf ausgelegt, sowohl den Top-Frame (also den Dachrahmen) als auch die Zwischenlage und letztlich die Palette vollautomatisch zu entfernen und in separate Magazine abzulegen.
  • Füller und Pasteur dienen als Leitmaschinen mit 100 Prozent Linienleistung. 
  • Die Verpackungsmaschine Variopac Pro TFS ist mit einem ergonomischen Karton-Handling ausgestattet, bei dem die Höhe zum Auflegen der Kartons von den üblichen 300 auf 700 Millimeter angehoben worden ist, um mehr Ergonomie für das Bedienpersonal zu erreichen.

Die neue Linie wird in einer vorhandenen Lagerhalle aufgestellt. Abgefüllt werden darauf die lokalen Biermarken Tiger und Anchor, das Malzgetränk Malta sowie der Cider Apple Fox, aber auch die internationalen Marken Heineken und Guinness. Die Anlage verarbeitet 330- und 500-Milliliter-Standard- sowie 330-Milliliter-Sleek-Dosen. Zum Abfüllen von Stout-Bieren ist der Füller vorbereitet für einen Widget-Inserter.

Sudkapazität gesteigert

Bei der Prozesstechnik-Erweiterung konzentriert sich Heineken Malaysia auf das Sudhaus, das Lagerbier produziert. In diesem wurden bislang acht Sude pro Tag mit jeweils 450 Hektolitern Ausschlagwürze gebraut. Durch eine neue Nass-Schrotmühle(öffnet externen Link in neuem Tab) und einen zusätzlichen Maischbottich(öffnet externen Link in neuem Tab) sowie den Austausch des bestehenden Läuterbottichs kann Steinecker die Kapazität auf zwölf Sude pro Tag steigern. Das vorhandene System zur Würzekochung bleibt bestehen. Beide Sudlinien sind für das High-Gravity-Brauen mit bis 18 Grad Plato geeignet.

Meetings und Vertragsabschluss virtuell

Das gesamte Projekt stand natürlich noch unter dem Einfluss von Covid-19, was sowohl die Reise- als auch die Aufenthaltsbestimmungen erschwerte. So mussten alle Meetings und Diskussionen, ja sogar der Vertragsabschluss, mit der Heineken-Zentrale und den -Projektverantwortlichen vor Ort über virtuelle Meetings geführt werden – mit Erfolg, wie der Projektausgang zeigt. Auch die Inbetriebnahme wird mit virtueller Unterstützung erfolgen.

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