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    Corporate News-Meldung – Umsatz von Krones wächst in den ersten drei Quartalen 2019 um 7,3 % – Vorstand leitet strukturelle Maßnahmen zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung ein
      30. Oktober 2019

      Corporate News-Meldung – Umsatz von Krones wächst in den ersten drei Quartalen 2019 um 7,3 % – Vorstand leitet strukturelle Maßnahmen zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung ein

      • Hohe Kosten und ungünstiger Produktmix belasten die Ertragskraft. Das EBT lag nach neun Monaten bei 61,4 Mio. Euro (Vorjahr: 139,4 Mio. Euro). Die EBT-Marge ging von 5,2 % auf 2,1 % zurück.
      • Umsatz liegt nach drei Quartalen mit 2.889,7 Mio. Euro um 7,3 % über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte betrug das Wachstum 2,7 %. Der Auftragseingang war mit 2.957,9 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau.
      • Vorstand leitet strukturelle Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Ertragskraft ein.
      • Krones erwartet für das Gesamtjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 3 % sowie eine EBT-Marge von rund 3 %. Die Prognose für die EBT-Marge von rund 3 % enthält keine Kosten für strukturelle Maßnahmen.

      Der Umsatz von Krones zog trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen im dritten Quartal 2019 deutlich an. Von Juli bis September legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 % auf 1.000,4 Mio. Euro zu. Der Umsatzanstieg resultierte im Wesentlichen aus dem starken Neumaschinen- und Fremdmaschinengeschäft. In den ersten drei Quartalen 2019 stieg der Umsatz von Krones im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 % von 2.692,8 Mio. Euro auf 2.889,7 Mio. Euro. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte lag das Wachstum in den ersten neun Monaten 2019 bei 2,7 %.

      Auch die Kunden von Krones beziehen die zahlreichen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten in ihre Investitionsentscheidungen ein. Insgesamt ist der Markt von Krones aber relativ stabil. Von Juli bis September 2019 verringerte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,6 % auf 919,3 Mio. Euro. In den ersten drei Quartalen 2019 erhöhte sich der Wert der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 2.957,9 Mio. Euro (Vorjahr: 2.940,0 Mio. Euro). Vorübergehende Nachfrageschwächen in Teilbereichen des Portfolios konnte Krones aufgrund des breiten Produkt- und Serviceangebots kompensieren.

      Ertragskraft von Krones ist aufgrund hoher Kosten unter Druck

      Nach dem Verlust im zweiten Quartal 2019 hat sich die Ertragssituation im dritten Quartal leicht entspannt. Von Juli bis September 2019 betrug das Ergebnis vor Steuern (EBT) 13,5 Mio. Euro. Die EBT-Marge ging von 3,0 % auf 1,4 % zurück. In den ersten neun Monaten 2019 erwirtschaftete Krones ein EBT von 61,4 Mio. Euro (Vorjahr: 139,4 Mio. Euro). Die EBT-Marge sank von 5,2 % auf 2,1 %. Die Ertragskraft litt unter hohen Kosten, hauptsächlich für Material und Personal, sowie einem ungünstigen Produktmix. Wegen der vorübergehend geringen Nachfrage nach Maschinen und Anlagen der Kunststofftechnik waren die Produktionskapazitäten in diesem Bereich im Wesentlichen im zweiten Quartal schlecht ausgelastet. Negativ auf die EBT-Marge wirkte außerdem, dass der Umsatz des ertragsstarken After-Sales-Geschäfts in den ersten drei Quartalen 2019 zwar über Vorjahr, aber insgesamt unter Plan lag. Krones erzielte in den ersten neun Monaten 2019 ein Konzernergebnis von 40,3 Mio. Euro (Vorjahr: 99,4 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie ging von 3,16 Euro auf 1,28 Euro zurück.

      Working Capital im Verhältnis zum Umsatz verbessert

      Krones verringerte das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz in den ersten neun Monaten 2019 auf 25,8 % (Vorjahr: 28,8 %). Der Free Cashflow ging auf minus 294,5 Mio. Euro zurück (Vorjahr: minus 140,0 Mio. Euro).

      Vorstand leitet strukturelle Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Ertragskraft ein

      Der Vorstand hat weitere Maßnahmen ergriffen, um den Ergebnisbelastungen entgegenzuwirken. Neben kurzfristigen Maßnahmen wie Einsparungen bei Budgets wird Krones die Investitionen für die nächsten ein bis zwei Jahre deutlich kürzen. Akquisitionen werden zunächst ebenfalls zurückgestellt.

      Krones arbeitet nachhaltig an wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen, um die Marktanteile zu halten und im besten Fall ausbauen zu können. Die bereits initiierten strategischen Maßnahmen, wie die Preiserhöhungen und der bisherige Ausbau des Global Footprint, reichen nicht aus, um die angestrebten mittelfristigen Ergebnisziele zu erreichen. Daher wird es strukturelle Anpassungen geben. Alle Prozesse, Organisationsstrukturen und Ressourcen werden optimiert. Auch Portfoliooptimierungen sollen zu einer höheren Effizienz des Unternehmens beitragen. Insgesamt lässt es sich nicht vermeiden, dass 300 bis 500 Arbeitsplätze, hauptsächlich an den deutschen Standorten, wegfallen werden.

      Ausblick 2019

      Krones erwartet, dass die Produktionskapazitäten im vierten Quartal gut ausgelastet sind. Das wird sich positiv auf die Ertragskraft auswirken. Das Unternehmen hält daher an seiner Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2019 fest und rechnet unverändert mit einer EBT-Marge von rund 3 %. Das Erreichen des Ziels ist aber anspruchsvoll. Die Prognose für
      die EBT-Marge von rund 3 % enthält keine Kosten für strukturelle Maßnahmen. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2019 weiterhin mit einem Wachstum von 3 %. Für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, erwartet Krones 26 %. 

      Die vollständige Quartalsmitteilung hat Krones im Internet unter https://www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations.php veröffentlicht.

      Kontakt
      Olaf Scholz
      Leiter Investor Relations
      Böhmerwaldstraße 5
      93073 Neutraubling
      Deutschland
      T: +49 9401 70-0

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