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    Gefragtes Alpenwasser von Fonti di Vinadio
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    Gefragtes Alpenwasser von Fonti di Vinadio

      Erst vor etwas mehr als 20 Jahren legte Alberto Bertone den Grundstein für den Mineralbrunnen Fonti di Vinadio. Heute ist dessen Mineralwassermarke Sant’Anna führend in Italien mit einem Marktanteil von über zwölf Prozent.

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      Der italienische Mineralbrunnen Fonti di Vinadio produziert in seinem Werk in Vinadio 1,3 Milliarden Füllungen pro Jahr. Ähnlich wie der italienische Gesamtmarkt verteilt sich auch bei Fonti di Vinadio der Wasser-Absatz auf rund 70 Prozent stilles und 30 Prozent karbonisiertes Wasser. Seit 2013 hat das Unternehmen auch Eistees unter der Marke Sant’Anna SanThè, seit 2017 Sant’Anna Karma Erfrischungsgetränke im Portfolio. Beide Getränkekategorien bringen es inzwischen zusammen auf etwa ein Zehntel des Absatzes.

      Allein in den Jahren 2017 und 2018 stieg die Nachfrage nach den Fonti-di-Vinadio-Produkten um rund 30 Prozent. Und das in einem Markt mit Überkapazitäten, in dem die fünf größten Mineralwasser-Marken rund vier Fünftel vom Gesamtabsatz für sich verbuchen. Deshalb investiert Präsident und Vorstandsvorsitzender Alberto Bertone ständig in die Produktion und setzt in der Technik auf höchstmögliche Effizienz und weitestgehende Automatisierung. Das zeigt sich beispielsweise bei der Versorgung der Abfüllanlagen mit Preforms und sonstigen Betriebsstoffen sowie dem Abtransport der Vollgut-Paletten. Diese Aufgaben übernehmen 40 fahrerlose Transportfahrzeuge, die mit Lithium-Batterien betrieben durch die Hallen kurven.

      Weitestgehende Automatisierung

      »Unser oberstes Ziel ist aber, dass auch unsere Linien selbst möglichst automatisiert arbeiten«, sagt Alberto Bertone. Dazu hat er in den vergangenen beiden Jahren fünf neue Abfüllanlagen von Krones installieren lassen.

      • Drei ersetzten ältere Anlagen mit Maschinen verschiedener Hersteller und erhöhten die Leistung von vorher jeweils 20.000 auf jetzt 54.000 Flaschen pro Stunde.
      • Die anderen beiden Anlagen wurden zusätzlich installiert, um die Kapazitäten nochmals zu erhöhen und außerdem die Effizienz zu steigern.

      Die Aufgaben der Linien sind klar verteilt: Drei der Linien füllen ausschließlich stilles Wasser in quadratische 1,5-Liter-Behälter. Dieser Flaschentyp macht über 70 Prozent des Absatzes aus und benötigt dank seiner Form weniger Lagerfläche als zylindrische Behälter. Eine weitere 54.000er Anlage verarbeitet eben diese zylindrischen 0,5-, 1,0- und 1,5-Liter-Flaschen für stilles und karbonisiertes Wasser. Die fünfte neue Linie, die als letzte im August 2018 ihren Betrieb aufnahm, füllt 0,5-Liter-Flaschen, und zwar mit einer Leistung von 81.000 Behältern pro Stunde.

      Diese sogenannten Dedicated Lines benötigen kaum noch Umstellzeiten und erhöhen somit die Ausbringung.

      Marco Bilbiano

      Für die Behälterentwicklung des neuen 0,5-Liter-Leichtgewicht-Designs mit einem Flaschengewicht von nur 7,2 Gramm (statt früher 12 Gramm) zog Krones alle Register. Vom Skizzenblock mit einer großen Bandbreite möglicher Formen entwickelte man gemeinsam weiter zu einer kleineren Anzahl von Gestaltungsvarianten, von denen dann auch Musterflaschen hergestellt wurden. Das Preform-Design wurde parallel mitentwickelt und validiert, um die technische Machbarkeit zu sichern. Das Ergebnis ist überzeugend, umweltschonend, kosteneffizient und besticht mit seiner ansprechenden Aufmachung.

      Blocktechnologie des ErgoBloc L

      Die 54.000er Linien setzen sich jeweils zusammen aus:

      Nur ein Bediener pro Linie

      Alle fünf neuen Linien arbeiten mit je einem ErgoBloc L. Sie sind identisch aufgebaut, die 81.000er Anlage verwendet natürlich Maschinen mit höheren Leistungen. »Die Block-Anlagen sind phantastisch«, meint Alberto Bertone. »Sie sparen Platz, die Maschinen arbeiten effizient und wir können das Abfüllen, Etikettieren und Verpacken tatsächlich mit jeweils nur einem Mitarbeiter pro Linie bewerkstelligen. Dazu sind für mich auch die Etikettenrollen-Magazine Multireel C absolut notwendig. Sie verschaffen dem Bediener enorme Zeitersparnis.«

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      »Die Block-Anlagen sind phantastisch«, meint Alberto Bertone. »Sie sparen Platz, die Maschinen arbeiten effizient und wir können das Abfüllen, Etikettieren und Verpacken tatsächlich mit jeweils nur einem Mitarbeiter pro Linie bewerkstelligen.«

      Die Linien münden zum Teil in ein separates Palettierzentrum, in dem Roboter arbeiten. Von hier gelangen die Vollgut-Paletten dann in ein verhältnismäßig kleines Blocklager mit Platz für »nur« 2.000 Paletten. Denn etwa 85 Prozent der in der Hochsaison täglich produzierten 12.000 bis 13.000 Paletten werden direkt in die bereitstehenden Lkws verladen, die an insgesamt 32 Verladetoren andocken können – Abholung just in time. Dieses ausgeklügelte Logistikkonzept erlaubte es dem Brunnen, das Werk trotz der hohen Abfüllleistung mit nur einem Stockwerk relativ kompakt zu halten und so harmonisch in das Gebirgstal einzufügen.

      Weiterer Kapazitätsausbau

      Auch für die Zukunft hat Alberto Bertone bereits konkrete Pläne:

      • Fonti di Vinadio will die Kapazitäten weiter ausbauen, zunächst mit einer Glaslinie, später dann auch mit zwei PET-Anlagen.
      • Für verschiedene Handelsketten will das Unternehmen neue Formate entwickeln, zum Beispiel Flaschen in den Größen 250, 330, 670 und 1.350 Milliliter.
      • Die neue Wassermarke MIA Vallestura mit etwas höherem Mineralgehalt soll die bisherige Solitärmarke Sant’Anna ergänzen.

      Dafür hat er bereits den richtigen Partner an seiner Seite: »Krones ist innovativ genug, um unsere Ansprüche an Automatisierung und Effizienz in der Abfüllung zu erfüllen. Uns verbindet eine Partnerschaft, die es uns erlaubt, Theorie und Praxis sinnvoll zu verbinden und für alle zukünftigen Aufgaben gute Lösungen zu finden«, ist Alberto Bertone überzeugt.

      Ansprechpartner

      Giovanna D´Amico
      Kosme Italien
      T: +39 335 7740670
      E-Mail


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