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    Innovation

    Plant-based Drinks: gesunde und nachhaltige Milch-Alternativen

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    Auf der ganzen Welt sind Getränke-Alternativen zur Milch, die auf pflanzlichen Rohstoffen basieren, auf dem Vormarsch.
    • Besonders bei jungen Erwachsenen sind Milchalternativen aus Hafer, Mandel oder Soja sehr beliebt.

    Sogenannte Plant-based Drinks, also Getränke, die auf pflanzlichen Rohstoffen basieren, waren noch vor zehn Jahren eher als Nischenprodukte vor allem in Bioläden zu finden; heute sind sie in ausnahmslos jedem Supermarkt angekommen – und die Regale werden immer voller und bunter.

    Der Grund dafür ist die enorm hohe Nachfrage, vor allem der sogenannten Generationen Y und Z. Die heutigen jungen Erwachsenen sind nämlich eine große Zielgruppe für pflanzenbasierte Getränke und starke Treiber für deren Erfolg. Und genau deshalb fokussieren sich immer mehr Unternehmen auf die Produktion von Plant-based Drinks.

    Während das durchschnittliche Wachstum des gesamten Markts für Milch und Milchalternativen laut Global Data zwischen 2020 und 2025 mit jährlich rund drei Prozent vorhergesagt wird, liegt die Zunahme allein bei Plant-based Drinks mit prognostizierten sieben Prozent pro Jahr deutlich darüber. Besonders Europa und Nordamerika tragen zu diesem starken Trend bei. Vergleicht man allein die Zahlen von 2020 mit den für 2025 geschätzten, dann ergibt sich hier jeweils ein deutliches Plus, nämlich für Europa 21 und Nordamerika sogar 36 Prozent. Zum Vergleich: Tierische Milchprodukte sollen sich im gleichen Zeitraum nur um vier beziehungsweise ein Prozent steigern.

    Umdenkprozess im Gange

    „Plant-based Drinks werden mittelfristig eine gleichwertige Alternative zu Milchprodukten sein. Denn eines ist klar: Alleine mit tierischen Lebensmitteln wird eine langfristige Versorgung der Menschen auf der ganzen Welt nicht möglich sein“, erklärt Stefan Höller, Leiter des Produktmanagements Processing Units bei Krones.

    Um zum einen den Klimawandel einzudämmen und zum anderen sicherzustellen, dass die ganze Menschheit Zugang zu sauberem Trinkwasser und genug Nahrungsmitteln hat, begeben sich Politik, Unternehmen und Privatmenschen gerade in vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen auf Ursachensuche. Die Viehwirtschaft steht oft schnell im Mittelpunkt von Diskussionen wegen ihres hohen Wasser- und Flächenverbrauchs sowie den vergleichsweise hohen Treibhausgasemissionen. Genau deshalb greifen einige Menschen bei ihrer Ernährung bewusst zu pflanzenbasierten Alternativen. Plant-based Drinks punkten beim Wasserbedarf beispielsweise mit (teilweise sogar deutlich) niedrigeren Werten.

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    Stefan Höller leitet das Produktmanagement für Processing Units bei Krones.

    Laktose-Intoleranz – Krankheit oder evolutionäre Entwicklung?

    Doch nicht alle greifen aus Gründen der Nachhaltigkeit zu Plant-based Drinks – vielen Menschen bleibt aus gesundheitlichen Gründen gar keine andere Wahl, als sich Alternativen zur Milch zu suchen. Hätten Sie’s gewusst? Weltweit betrachtet können – je nach Quellenlage – zwischen 66 und 75 Prozent der Erwachsenen Milchprodukte nicht richtig verdauen, da die Laktaseproduktion im Darm im Laufe des Lebens entweder stark abnimmt oder ganz zum Erliegen kommt.

    Doch hier gibt es starke regionale Unterschiede: Während man der Bevölkerung im europäischen Raum nachsagt, sie habe im Laufe der Evolution die Fähigkeit erlangt, das Enzym Laktase auch im Erwachsenenalter zu produzieren, gehört in Asien oder Afrika eine Unverträglichkeit gegen Kuhmilch zum Alltag: Laut Euromonitor fehlen rund 85 Prozent der dortigen Bevölkerung das Enzym, weshalb dort Laktoseunverträglichkeit ganz normal ist und deshalb die pflanzlichen Alternativen schon lange etabliert sind; übrigens nicht nur in Form von milchähnlichen Produkten, sondern auch bei Flavoured Drinks, Shakes oder Joghurts.

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    In Asien, vor allem in China, ist der Markt für Plant-based Drinks schon heute sehr groß.
    Wir freuen uns schon jetzt, Sie im September im München begrüßen zu dürfen. Bis dahin möchten wir Sie herzlich einladen, hin und wieder auf unserer drinktec-Landingpage oder unseren Social-Media-Kanälen vorbeizuschauen.

     

    Pluspunkte beim Nährstoffgehalt

    Im Supermarkt-Regal ist schon lange ein Trend hin zu einer breiten Auswahl zu beobachten. Doch bei Milch ist – abgesehen vom Fettgehalt und einem eventuellen Bio-Siegel – nicht viel Varianz möglich. Anders hingegen bei Plant-based Drinks: Mandel, Soja und Hafer gehören zwar zweifelsohne zu den beliebtesten Sorten, aber eigentlich ist die Palette viel breiter: Reis, Cashew, Haselnuss, Erbsen, Kokos, … die Möglichkeiten scheinen unendlich. Doch nicht nur in der Rohstoff-Basis, sondern auch beim Thema Nährstoffgehalt überzeugen Plant-based Drinks mit Varianz – und schließen dabei gleichzeitig den Kreis hin zu einer bewussteren Ernährung: So enthalten Sojadrinks viele sekundäre Pflanzenstoffe und ungesättigte Fettsäuren, Mandeldrinks sind reich an Ballaststoffen und Vitamin E und Hafergetränke punkten mit zahlreichen Ballaststoffen und Antioxidanten. Zahlreiche Hersteller ergänzen ihre Produkte außerdem mit Calcium und B-Vitaminen, sodass ein der Kuhmilch ähnliches Profil an Mikronährstoffen erreicht wird.

    Gerade beim Aufschäumen wird deutlich: Die meisten Milchalternativen stehen der Kuhmilch in Sachen Textur mittlerweile in nichts mehr nach. Kein Wunder, gibt es doch viele Möglichkeiten, die spätere Konsistenz im Laufe des Produktionsprozesses zu beeinflussen.

    Aufs richtige Wording kommts an!

    Auch, wenn man im Café vermutlich immer „einen Cappuccino mit Mandelmilch“ bestellt, ist das eigentlich nicht korrekt – zumindest nicht in der EU. Denn laut einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2013 dürfen Milchersatz-Produkte nicht als „Milch“ bezeichnet werden. Aus diesem Grund lautet beispielsweise in Deutschland die korrekte Bezeichnung „Mandelgetränk“ oder „Mandeldrink“.

    Krones setzt Fokus auf Hafer

    Die Welt der Milchalternativen ist vielfältig und jede Variante besitzt gewisse Eigenschaften und Details, die es bei der Produktion zu beachten gibt. Krones hat sich besonders auf das Herstellen von Haferdrinks fokussiert und bietet in diesem Kontext drei verschiedene Prozessvarianten. Mehr über die technischen Details und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Optionen lesen Sie in einem Folge-Artikel.

    In unserem Krones.shop können Sie ganz einfach ein unverbindliches Angebot anfragen.

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