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    Innovation

    Mehr Flexibilität bei der Preform-Sterilisation

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    Wie lässt sich bei der aseptischen Abfüllung eine außergewöhnliche Flexibilität mit maximaler Linienleistung kombinieren? Mit genau dieser Frage hat sich das Krones Entwicklungsteam intensiv auseinandergesetzt. Die Lösung unterscheidet sich bereits auf den ersten Blick von allem, was zuvor war. 

    Das Contipure D Modul gehört bereits seit Jahren zu den Klassikern im Krones Portfolio. Es entkeimt Preforms mit gasförmigem Wasserstoffperoxid H₂O₂ und schafft damit die idealen Bedingungen für eine mikrobiologisch sichere Abfüllung von sensiblen Getränken. „Kunden, die Contipure im Einsatz haben, schätzen vor allem den geringen Ressourcenverbrauch des Systems. Und natürlich, dass sie sich auf eine reproduzierbare Sterilisationsleistung verlassen können“, sagt Peter Igl aus dem Produktmanagement Plastics Technology.   

    Nachdem sich das System vielfach im Praxiseinsatz bewährt hat, war es an der Zeit, eine neue Herausforderung anzugehen: „Das Thema ‚flexible Produktion‘ treibt derzeit viele unserer Kunden um“, erklärt Peter Igl. „Daher haben wir Contipure so weiterentwickelt, dass sich mit ein und demselben Modul variierende Behälterformate und Ausstoßraten umsetzen lassen.“ 

    Skalierbares Multi-Level-Design

    Dafür wurde ein komplett neuer Preform-Transportstern entwickelt. Dieser besteht in der Vertikalen aus bis zu drei übereinander liegenden Prozessebenen; in der Horizontalen ist er in mehrere Einzelsegmente unterteilt, die sich voneinander lösen lassen. Dieses neuartige Multi-Level-Design sieht nicht nur optisch faszinierend aus – es ermöglicht vor allem auch ein flexibles Skalieren der Anlagenleistung. „Die einzelnen Ebenen lassen sich nach Bedarf gezielt zu- oder abschalten“, sagt Peter Igl. „Für die Betreiber der Linie bedeutet das: Sie können sowohl die Kapazität als auch die Sterilisationszeit flexibel variieren. Zusätzlich deckt nun ein einziges Modulkonzept den gesamten Leistungsbereich ab, was wiederum die Planung und Auslegung der Gesamtanlagen erheblich vereinfacht.“ 

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    Der neue Preform-Transportstern im Multi-Level-Design

    Sterilisationszeit um bis zu 40 Prozent erhöht

    Dank der vertikalen Anordnung der Prozessebenen anstelle des bisherigen horizontalen Drei-Sterne-Layouts fällt das Modul deutlich kompakter aus. Zudem ermöglicht dies, je nach Anwendungsfall, eine Leistungssteigerung von bis zu 38 Prozent im Vergleich zur Vorgängergeneration. Gleichzeitig bietet das System die Möglichkeit, die Einwirkzeit des H₂O₂ in definierten Leistungsbereichen um bis zu 40 Prozent zu verlängern, sofern dies prozesstechnisch erforderlich ist. Für die meisten Anwendungen ist dies jedoch nicht notwendig.  

    Ein weiterer Entwicklungsfokus lag darauf, den Verschleiß zu minimieren. Innovative Konstruktionslösungen wie das optimierte Preform-Handling, präzise Hubmechaniken und eine robuste Isolator-Architektur sorgen für stabile Prozessbedingungen bei gleichzeitig reduziertem Wartungsaufwand. Die klare Trennung von Prozess- und Antriebsbereichen unterstützt zusätzlich die hygienische Sicherheit. Optimierte Prozesse und eine optional erhältliche, integrierte Rezirkulationstechnologie reduzieren zudem den Medienverbrauch der Anlage.  

     


    „Uns war es wichtig, das Modul nicht einfach nur punktuell zu verbessern. Stattdessen wollten wir in der Preform-Entkeimung ein völlig neues Kapitel aufschlagen“, betont Peter Igl und ergänzt: „Die ersten Maschinen sind bereits erfolgreich bei Kundenunternehmen in Betrieb. Das heißt: Unsere Neuentwicklung hat Serienstand erreicht und ist bereit für den weltweiten Einsatz.“

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