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    Nachhaltige Lösung: Abfülltechnologie für 100 Prozent rPET
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    rPET
    Ice River Springs füllt ausschließlich in 100-prozentige rPET-Flaschen – und zwar ausnahmslos mit Technik von Krones.
    • Crystal Howe, Sustainability Managerin Ice River Springs Co.

    Die Inhaber von Ice River Springs (IRS) sind echte Krones Fans: Sie schätzen vor allem die große Erfahrung beim Verarbeiten von rPET sowie die hohe Effizienz der Anlagen. So setzt IRS in seinen sieben Abfüllbetrieben fast ausschließlich auf Blasmaschinen der Contiform Reihe von Krones. Auch zum Abfüllen nutzt der Co-Packer zunehmend Technologie des Neutraublinger Systemlieferanten: Seit 2013 installierte IRS nur noch dessen Anlagen, in der Regel als Block. Einer der neuesten Zuwächse im Maschinenpark ist jetzt eine Highspeed-Linie mit zwei ErgoBloc L, die am Standort in Lachute in Betrieb ging.

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    Als Sustainability Managerin bei Ice River Springs Co. und Blue Mountain Plastics steht für Crystal Howe das Thema Nachhaltigkeit natürlich ganz oben auf der Agenda – doch das gilt nicht nur für sie, sondern für das gesamte Unternehmen: «Unsere Philosophie verkörpern die drei P: people, planet, profit (dt.: Menschen, Erde und Gewinn, Anm. d. Red.). Nur wenn das alles zusammenpasst, macht ein Vorhaben Sinn», ist sie überzeugt. «PET und Kunststoffe generell stehen gerade weltweit im Fokus negativer Schlagzeilen. Doch wir bei IRS sind einen Schritt weiter: Indem wir PET in einem geschlossenen Kreislauf zu 100 Prozent wiederverwenden, sind wir Teil der Lösung.» 

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    Die Twin-Linie füllt ausschließlich 500-Milliliter-Behälter.

    Einen prägnanten Einschnitt brachte das Jahr 2009: Ice River Springs erhielt die Genehmigung, 100-prozentiges rPET zum Herstellen seiner Wasserflaschen zu verwenden. «Wir waren die Ersten in Nordamerika, die lebensmitteltaugliches PET aus Recyclat selbst erzeugten und dies zu 100 Prozent bei der Flaschenproduktion einsetzten – und wir sind auch heute noch immer die Einzigen, die diesen geschlossenen Kreislauf aufrechterhalten», bemerkt Crystal Howe stolz und ergänzt: «Wir haben das aus Gründen des Umweltschutzes getan. Das Interessante an unserem Familienunternehmen ist, dass wir Entscheidungen nicht in erster Linie aus Kostengründen treffen, sondern im Hinblick auf Nachhaltigkeit.»

    108.000 Behälter pro Stunde

    Im Betrieb in Lachute, westlich von Montreal, nutzte Ice River Springs bislang eine Abfüllanlage von Krones und Kosme für 4-Liter-Behälter sowie eine Linie für 500-Milliliter-Flaschen mit einer Blasmaschine Contiform. Da Letztere der gestiegenen Nachfrage nicht mehr gerecht werden konnte, ersetzte Ice River Springs sie nun durch eine Twin-Linie mit zwei ErgoBloc L. In dieser Aufstellung lassen sich 108.000 Behälter pro Stunde verarbeiten. «Wir haben hier in Lachute nicht sonderlich viel Platz. Das äußerst kompakte Layout der Linie kam uns daher sehr entgegen», erklärt Crystal Howe.

    Es ist nicht die erste Highspeed-Anlage von Krones, die Ice River Springs betreibt. Eine installierte das Unternehmen bereits 2002 am Heimatstandort Feversham. 2016 wurde diese Linie durch eine neue Anlage mit einem ErgoBloc L zum Streckblasen, Etikettieren und Abfüllen ersetzt, der pro Stunde 81.000 Behälter verarbeitet. Seit 2018 läuft in Miami außerdem eine Krones Twin-Linie für 108.000 Behälter pro Stunde, die identisch mit der jetzt in Lachute in Betrieb genommenen Anlage ist.

    Der ErgoBloc L erfüllt dabei alle Erwartungen von Ice River Springs in Sachen Nachhaltigkeit: »Die Maschinen verarbeiten rPET-Preforms ohne Probleme», erklärt Crystal Howe. »Diese Flaschen laufen wie Behälter aus Virgin-PET. Auch die Techniker von Krones waren begeistert, wie gut der Prozess funktioniert.»

    Highspeed-Linie spart Kosten

    Ziel ist es, die Linie rund um die Uhr mit einem konstanten Wirkungsgrad von 90 bis 95 Prozent zu betreiben, und zwar mit der gleichen Anzahl an Bedienern wie bei der langsameren Anlage. «Die Margen für abgefülltes Wasser sind sehr gering. Umso wichtiger ist es, mit dieser Highspeed-Linie die Kosten zu kontrollieren. Bei einer Neuinvestition halten wir uns natürlich immer alle Optionen offen. Aber es macht Sinn, die gleiche Technologie in allen Betriebsstätten vorzuhalten«, sagt Crystal Howe. «Wenn man die Maschinen von Krones einmal verstanden hat, will man keine anderen mehr.« Die Krones Akademie unterstützte die Ramp-up-Phase der Linie durch ein spezielles Training, um die Anlageneffizienz kontinuierlich zu verbessern. Außerdem schloss Ice River Springs einen Servicevertrag mit Krones ab.

    Die Twin-Linie füllt ausschließlich 500-Milliliter-Behälter. Ice River Springs entwickelte die Flasche selbst nach dem Prinzip «Funktion vor Ästhetik«. «Sie muss einfach ihren Job als Wasserverpackung machen«, sagt Crystal Howe, «auch wenn wir der Meinung sind, dass sie wunderbar aussieht.« Die Kurzhals-Flasche kommt mit nur 8,5 Gramm Gewicht aus, ein weiteres wichtiges Umweltschutz-Kriterium. «Noch weniger Gewicht wollen wir aber nicht, das würde die Trennung von Verschluss und Flasche beim Recyceln erschweren.«

    Die blaue Flasche lässt sich aus klarem und transparentem blauen, violetten und gelben PET-Sammelgut herstellen. Grüner Kunststoff kann für diese Flasche dagegen nicht genutzt werden. Da grüne PET-Behälter jedoch etwa fünf Prozent des Sammelguts ausmachen, hat sich Jamie Gott eine Alternative zu dem sonst üblichen Downcycling überlegt: Ganz im Sinne seiner Nachhaltigkeitsphilosophie produziert das Unternehmen daraus eine grüne rPET-Flasche, die es für seine eigene Marke Ice River Springs verwendet. Diese soll nun unter dem Namen «Ice River Green Bottle Co.« stärker in Kanada vermarktet werden.

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    Statt dem sonst üblichen Downcycling nutzt Ice River Springs den gesammelten grünen Kunststoff, um eine grüne rPET-Flasche für seine eigene Marke zu produzieren.
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    Twin-Linie für Höchstgeschwindigkeiten

    Krones kombinierte bei der Komplettlinie im Nassteil zwei Block-Anlagen für je 55.000 Behälter, um die hohe Leistung von 108.000 PET-Flaschen pro Stunde realisieren zu können. Beide ErgoBloc L bestehen jeweils aus einer Blasmaschine Contiform 3 Pro, einer Etikettiermaschine Solomodul mit vier Contiroll HS Aggregaten sowie einem Vakuum-Füller Modulfill VFJ und einem Kontrollgerät Checkmat FEM-X.

    Im Trockenteil werden die beiden Stränge zusammengeführt und die fertigen PET-Behälter gemeinsam weiterverarbeitet. Die Verpackungsmaschine Variopac Pro FS stellt Shrinkpack-Gebinde in vier verschiedenen Größen her. Das Palettieren übernimmt ein Modulpal Pro 1AD mit Gruppierstation Robobox

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