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    Kanpai! Getränke aus Japan setzen weltweit Trends

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    Aromatisierte alkoholische Mixgetränke, Softdrinks mit viel Kohlensäure und Gesundheitsdrinks boomen in Japan – und bald auch in anderen Ländern?
    • Getränke, die die Gesundheit und Schönheit unterstützen, sind einer der Trends in Japan.

    Chūhai, Ramune Soda und Aojiru gehören zu DEN Trend-Getränken in Japan. Einige davon könnten bald weltweit in aller Munde sein.

    Darf es ein Chūhai sein, ein alkoholisches Mixgetränk aus der Dose, das aus der in Japan beliebten Spirituose Shōchū, Fruchtsaft und Soda besteht? Oder ein Ramune Soda, ein alkoholfreies Getränk, das aus kohlensäurehaltigem Wasser plus Zitronen-, Limetten- und Zuckeraromen hergestellt wird? Oder ein Aojiru, was übersetzt „grüner Saft“ bedeutet? Die Mischung aus Grünkohl und anderen Blattgemüsen soll gegen Alterserscheinungen helfen, die Gewichtsabnahme fördern und sogar Krebs vorbeugen.

    Wer neue Getränketrends sucht, der ist gut beraten, einen Blick nach Osten zu werfen: auf den japanischen Getränkemarkt, der schon immer die Trinkgewohnheiten der Menschen weltweit beeinflusst hat. Beispiel Yakult: Das Milchgetränk mit Milchsäurebakterien ist das bekannteste Funktionsgetränk außerhalb Japans und wird in 38 Ländern verkauft. Oder Matcha: Das grüne Pulver ist heute weltweit allgegenwärtig – und das nicht nur als Tee. Auch dieser Trend hat seinen Ursprung in Japan.

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    Die Trend-Cafés der Welt verkaufen heute Matcha-Kekse und Matcha-Kuchen, Matcha Tea Latte und Matcha Frappuccino.

    Was sind die neuesten Trends?

    Laut Prognosen von Global Data sollen aromatisierte alkoholische Mixgetränke in Japan von 5,9 Prozent des Getränkeverbrauchs im Jahr 2020 auf acht Prozent bis 2025 wachsen. Neben den oben bereits genannten Chūhais sind vor allem Highballs beliebt. Auch diesen klassischen Cocktail – bestehend aus Whiskey und Sodawasser – gibt es fertig gemischt in Dosen zu kaufen. Allerdings warnen Expertinnen und Experten seit längerer Zeit vor diesen Mixgetränken, da sie vor allem Jugendliche zu ungesundem Trinkverhalten verführen können. Die gleiche Diskussion gab es in Deutschland anlässlich der Alkopops. Die süßen und bunten Mixgetränke waren in den 2000er Jahren bei Jugendlichen sehr begehrt. Nachdem 2004 eine Sondersteuer, die sogenannte Alkopop-Steuer, eingeführt wurde, hatte der Trend allerdings seinen Schwung verloren.

    Getränke, die gesund und schön machen

    Ganz anders sieht es bei den Softdrinks mit viel Kohlensäure und den sogenannten Gesundheitsdrinks aus. Sie gehören zur Kategorie der Funktionsgetränke. Sie sollen nicht wie die Chūhais zum Rausch, sondern zu mehr Gesundheit und Schönheit führen – beispielsweise, indem sie die Müdigkeit bekämpfen, die Verdauung verbessern, Alterserscheinungen reduzieren oder die Gewichtsabnahme fördern. 

    Dieser Trend kommt nicht überraschend: Das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise hat zugenommen und führt zu einer steigenden Nachfrage nach Getränken mit optimalen ernährungsphysiologischen Eigenschaften, kurz: die gut für Körper und Geist sind. Produkte mit diesen Eigenschaften sind seit Längerem gefragt, und die Pandemie hat den Fokus der Menschen auf Wellness, Immunität und Stressabbau noch verstärkt.

    Das Marktforschungsunternehmen Mintel beschreibt in diesem Zusammenhang drei Trends: 
    Beliebt sind Getränke, 

    1. die für körperliches, mentales und emotionales Wohlbefinden sorgen, 
    2. die Wertbedürfnisse befriedigen und 
    3. über die sich Verbraucherinnen und Verbraucher als Teil einer Gruppe identifizieren können.

    Die Zahlen belegen das: Laut dem Marktforschungsunternehmen IMARC verzeichnete der japanische Markt für Funktionsgetränke zwischen 2015 und 2020 ein starkes Wachstum. Bis 2026 soll er weiterhin jährlich um 13 Prozent zunehmen. Der japanische Getränkemarkt ganz allgemein betrachtet wird laut Global Data bis 2025 um 1,6 Prozent ansteigen.

     

    Beim Konsum von Getränken, die einer sensiblen Abfüllung bedürfen, gibt es drei klare Vorreiter: China mit einem Verbrauch von 35.763 Millionen Liter, die USA mit 26.727 Millionen Liter und Japan mit 12.657 Millionen Liter.

     

    Bewährt und nach wie vor beliebt

    Vor lauter Trends darf man natürlich das Bewährte nicht vergessen. Grüntee und Kaffee, die beide zur Kategorie der sensiblen Getränke gehören, sind und bleiben in Japan beliebt. Bereits in den 1960er Jahren wurde in Japan der Dosenkaffee erfunden – eine bequeme Möglichkeit, das Getränk auch unterwegs zu konsumieren. Die Menschen holen sich den Kaffee in der Flasche oder Dose entweder beim Shop um die Ecke oder aus dem Automaten. Kaffee gibt es außerdem warm oder kalt, je nach Jahreszeit. Begehrt sind derzeit zuckerreduzierte Varianten, die ebenfalls einen gesunden Lebensstil unterstützen sollen.

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    Grüntee und Kaffee, die beide zur Kategorie der sensiblen Getränke gehören, sind und bleiben in Japan beliebt.

    Aseptische Füllsysteme für sensible Getränke

    Für hochwertige Getränke bedarf es hochwertiger Anlagen. Qualität steht in Japan an erster Stelle. Kaffee und Tee, Mixgetränke, Softdrinks mit viel Kohlensäure und Gesundheitsdrinks bedürfen einer sensiblen Abfüllung. Aseptik-Anlagen wie die der Krones Contipure AseptBloc Reihe sind dafür das Mittel der Wahl. Damit lassen sich Getränke sicher und ohne thermische Belastungen abfüllen. Sie bieten hohe Automatisierung und extreme Wiederholgenauigkeit bei gleichzeitiger Flexibilität. Einem japanischen Kunden erklärte Paul Schönheit, Vertriebsleiter bei Krones für Aseptik-Lösungen, deren Vorteile folgendermaßen: „Woran du eine gute aseptische Anlage erkennst? Dem Anwender gegenüber legt sie Bescheidenheit an den Tag und besticht durch einfache Bedienung. Es ist also nicht die Komplexität der Prozesse oder die Einfachheit im Aufbau der Anlage, sondern die Einfachheit im Umgang mit der Anlage.“

    Die aseptischen Anlagen von Krones lassen sich mit einer Vielzahl an Füllventilen ausstatten und eignen sich für ein breites Spektrum an Behältern und Verschlüssen . Zudem sind kleine und große Leistungsbereiche abbildbar – Kunden haben absolute Flexibilität. Damit sind die technischen Lösungen ebenso facettenreich wie der Markt. Ein weiterer Vorteil: Hersteller müssen sich nicht auf ein einziges Produkt festlegen. Sollte sich ein Trend nicht fortsetzen oder ein neuer aufkommen, dann lässt sich die Anlage einfach für die Behandlung und Abfüllung eines anderen Getränks nutzen.

    Eine Innovation und bei japanischen Kunden bereits im Einsatz ist die chemiefreie Behandlung mit dem Contipure AseptBloc E. Dieser macht Keime mittels Elektronenstrahlen unschädlich und erzielt dabei eine Abtötungsrate von log 6. Jeder Verarbeitungsschritt ist in eine aseptisch sichere Prozesskette eingebettet – ob Streckblasen, Füllen oder Verschließen.

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    Eine Innovation und bei japanischen Kunden bereits im Einsatz ist die chemiefreie Behandlung mit dem Contipure AseptBloc E.

    Nachhaltig trinken

    Neben den Getränketrends ist in Japan eine weitere Tendenz zu beobachten: das Recycling von PET-Flaschen. Es ist gang und gäbe, dass die Japanerinnen und Japaner das Etikett von der leeren Flasche entfernen und Etikett und Flasche in den jeweils genau dafür vorgesehenen Mülleimer werfen.

     

    Die PET-Behälter landen dann in Recycling-Anlagen, die Krones ebenfalls im Portfolio hat, und zwar mit seiner MetaPure Technologie mit Modulen zum Waschen und Dekontaminieren. Nachhaltigkeit und Recycling sind auch in Japan keine Zukunftstrends mehr, sondern längst Alltag.

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    Zurück in den Kreislauf: Recycling gibt PET-Flaschen die Chance auf mehrere Leben.

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