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    Comeback von Glas bei Salvus
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    Comeback von Glas bei Salvus

      Schon seit Jahren steigt der Absatz von Salvus-Produkten in der Glasflasche überproportional. Lag das Verhältnis von PET zu Glas vor einigen Jahren noch bei 70:30, so ist es heute bereits ausgeglichen.

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      Geschäftsführer Guido Schürkötter (rechts) und Betriebsleiter Holger Mathes bekennen sich als »markentreu bei Krones«.

      Während die rund 200 deutschen Mineralbrunnen 2017 ein Minus von 1,8 Prozent beim Absatz verbuchen mussten, konnte Salvus seinen Absatz im gleichen Zeitraum im zweistelligen Bereich auf über 155 Millionen Füllungen steigern. 2018 befüllte Salvus nochmals fünf Millionen mehr Flaschen. »Die stetig gute Entwicklung im Glasbereich hat uns darin bestärkt, in eine weitere Abfüllanlage für Glas zu investieren. Der Trend hin zu stillem Mineralwasser in Glasflaschen hält bei den Endverbrauchern weiter an,« erklärt Guido Schürkötter. »Mit der neuen Linie können wir zukünftig zusätzlich rund 140 Millionen Glasflaschen pro Jahr befüllen und haben damit Luft nach oben.«

       

      Wir sehen eine Renaissance für die Glasflasche.

      Guido Schürkötter

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      Vierte Linie von Krones

      Salvus betreibt zwei komplette PET-Linien von Krones aus den Jahren 2000 und 2003. Bei einer vorhandenen Mehrwegglas-Anlage modernisierte Krones zwischen 2012 und 2014 Füller, Etikettiermaschine und Leerflaschen-Inspektor. Die jetzt installierte Mehrwegglas-Linie zum Abfüllen von Mineralwasser lieferte Krones komplett.

      Die neue Linie verarbeitet 28.000 Flaschen pro Stunde und setzt sich zusammen aus:

      Die fertigen Vollgut-Paletten gelangen über eine Elektrohängebahn direkt in ein neu errichtetes Hochregallager.

      »Wir haben bei der neuen Linie ein besonderes Augenmerk auf Wirtschaftlichkeit einerseits und Produktsicherheit andererseits gelegt«, sagt Betriebsleiter Holger Mathes. »Bei der Flaschenreinigungsmaschine war es unser klares Ziel, beste Reinigungsergebnisse bei geringsten Verbräuchen zu bekommen. Wir haben uns deshalb für eine Lavatec E4 mit Omega-Schleife, Vierfach-Etikettenaustrag, Laugenfiltration und Sedimentationstank entschieden.« Diese Konfiguration führt aus seiner Sicht zu mehreren Vorteilen:

      • Die sogenannte Omega-Schleife, eine optimierte Schleifenführung im Laugenbereich, verlängert die Verweildauer und Behandlungszeit der Flaschen in der Lauge. Die integrierten Etikettenausträge ermöglichen ein zielgerichtetes Entfernen der Etiketten, bevor diese zerfasern.
      • In den 50 Kubikmeter fassenden Sedimentationstank wird die Lauge während Stillstandszeiten oder am Wochenende umgepumpt. Die Feststoffe können sich dort absetzen und werden absedimentiert. So ist weniger Frischlauge notwendig. Darüber hinaus findet im laufenden Betrieb eine Laugenfiltration mittels eines automatischen Rückspülfilters statt, über den das gesamte Laugenvolumen stündlich umgewälzt wird. Zusätzlich wird die Laugenspritzung vor Verstopfungen geschützt.
      • Die Flaschenzellen lassen sich einfach und kostengünstig austauschen.
      • Die Flaschenzellen-Träger sind als Gitterträger und in Stahl ausgeführt. Dieser Aufbau erfordert zum einen geringere Antriebskräfte und minimiert zum anderen die Laugenverschleppung.
      • Der Frischwasserverbrauch liegt mit 160 Millilitern pro Flasche extrem niedrig. Durch eine mengenproportionale Chemikaliendosierung, welche exakt überwacht wird, ist eine Überdosierung ausgeschlossen und eine bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt.

      Produktsicherheit großgeschrieben

      Auch mit dem Reinraumdach über dem Füller ist Holger Mathes höchst zufrieden. »Der Reinraum mit HEPA-Filtern hat unsere Erwartungen aus mikrobiologischer Sicht übererfüllt. Die Luftkeimwerte gehen gegen Null. Das ist gut angelegtes Geld.« Der Füller der Baureihe Modulfill ist per se im vortischlosen Hygienic Design konstruiert. Zusätzliche Sicherheit beim Füllen bringt ein umfangreiches Bottle-Burst-System: Platzt eine Flasche, startet automatisch ein Reinigungsprogramm, welches das Füllerkarussell während der nächsten drei Umdrehungen von außen mit Wasser abspritzt und so etwaige Glassplitter entfernt. Zudem werden in den nächsten drei Runden insgesamt zwölf Flaschen links und rechts der geborstenen Flasche ausgeschleust.

      Eine Vielzahl von Inspektionen nach dem Füllen mittels mehrerer Kontrollsysteme vom Typ Checkmat erhöhen die Produktsicherheit noch weiter.

      Markentreu bei Krones

      Die neue Anlage konnte bei der Abnahme einen Wirkungsgrad von 98 Prozent erzielen. »Das ist ein extrem guter Wert für eine Mehrwegglas-Linie«, betont Holger Mathes. »Klar, bei jedem größeren Projekt gibt es hier und da mal Schwierigkeiten, aber bei Krones kann ich sicher sein, dass diese dann auch behoben werden.«

      Doch nicht nur die gute Projektabwicklung zählte zu den Pluspunkten, weshalb sich Salvus auch bei der neuen Linie für Krones entschieden hat. Aus seiner Sicht war das Bedienpersonal mit der Technik und den Bedienoberflächen von Krones dank der bereits vorhandenen drei Linien bereits gut vertraut. Auch Service und Teileversorgung funktionieren bei Krones. »Die Maschinen sind relativ einfach zu verstehen. Außerdem hat Krones über die Service-Hotline direkten Zugriff auf die Maschinen und kann schnelle, kostengünstige Lösungen bei Störungen bieten«, ergänzt er.

       

      Bei jedem größeren Projekt gibt es hier und da mal Schwierigkeiten, aber bei Krones kann ich sicher sein, dass diese dann auch behoben werden.

      Holger Mathes

       

      Geschäftsführer Guido Schürkötter unterstreicht diese Aussage mit einem klaren Statement: »Wir kennen die Ansprechpartner bei Krones gut, das Montageteam war fachlich top und menschlich angenehm, die Kommunikation der Mannschaft untereinander war sehr gut. Das sind wichtige Soft Skills für eine reibungslose Zusammenarbeit. Wir sind markentreu bei Krones.«

      Ansprechpartner

      Matthias Stammer
      Krones AG
      T: +49 2173 903-810
      E-Mail


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