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    Bier
    Schneller Erfolg für Skol
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    Schneller Erfolg für Skol

      Als vor ein paar Jahren in Ruanda die Nachfrage nach Bier stieg, entschied sich Unibra 2010 dazu, das reine Malzbier auch lokal zu produzieren – und errichtete dafür eine neue Braustätte: die Skol Brewery Ltd. (SBL).

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      Eustache Mpiko, Engineering Manager bei SBL

      Kapazitätsgrenze erreicht

      Zu Beginn hatte Skol seine Gär- und Lagerkapazitäten mit 100.000 Hektolitern eher vorsichtig ausgelegt. Doch weil schon im ersten Jahr ein Absatz von 80.000 Hektolitern gelang, erhöhte die Brauerei ihre Tankkapazitäten kontinuierlich. Bis 2017 war der Absatz dann auf 400.000 Hektoliter pro Jahr gestiegen – und Skol stieß in der Abfüllung an seine Kapazitätsgrenzen. Denn die installierte Mehrweg-Glaslinie – unter anderem mit gebrauchten Maschinen von Krones – verarbeitet nur 24.000 Flaschen pro Stunde. Um die weiter steigende Nachfrage bedienen zu können, musste SBL deshalb in eine zweite Linie investieren. Dazu wurde im Rahmen des Greenfield-Projekts eine neue Halle errichtet, in der eine komplette Neuanlage von Krones Platz fand.

      Mehrweg-Glaslinie mit einer Leistung von 25.000 Flaschen pro Stunde

      »Wir wollten Qualitätsmaschinen haben«

      Skol gab die Linie bei Krones im Januar 2018 in Auftrag, im September begann die Installation und im November die Produktion – und zwar zur vollsten Zufriedenheit von Eustache Mpiko: »Es war richtig, dass wir uns für Krones entschieden haben. Wir hatten ja schon jahrelange und positive Erfahrungen mit den Krones Maschinen der ersten Linie. So wussten wir auch, dass uns der Krones Service gut unterstützt«, sagt er und fügt hinzu: »Wir stellen Qualitätsbiere her, also wollten wir auch Qualitätsmaschinen haben.«

      Verpackt werden die Bierflaschen ausschließlich in Kästen, kleinere Mengen für den Export auch manuell in Kartons. Ein besonderes Highlight der Linie sind für Mpiko die Ein- und Auspacker Linapac II, denn mit diesen lassen sich Formatumstellungen vollautomatisch am Touchscreen durchführen. »Das hilft uns dabei, dass wir die gesamte Linie in 45 bis maximal 60 Minuten umstellen können«, sagt Eustache Mpiko. »So erreichen wir eine Linieneffizienz von über 85 Prozent.«  Jeweils fünf Greiferköpfe für unterschiedliche Flaschengrößen stehen jedem Linapac II dafür zur Verfügung. Sie sind direkt neben den Setzpackern gelagert. Die Linie läuft von Anfang an im Dreischichtbetrieb mit jeweils sechs Bedienern. »So können wir die alte Linie jetzt ein bisschen schonen.«

      Das Bedienpersonal der neuen Anlage schulte Skol selbst über ein Jahr lang auf der ersten Linie, die ebenfalls weitgehend mit Krones Maschinen bestückt ist. Ende 2019 führte das Krones Center East Africa ein On-site-Training an besonders wichtigen Maschinen wie Füller, Etikettiermaschine und Leerflaschen-Inspektor durch. Und sollte trotzdem einmal Hilfe von Krones benötigt werden, kann ein Servicetechniker aus dem Center in Nairobi auch innerhalb von sechs bis acht Stunden vor Ort sein. »Die Nähe des Centers war ebenfalls ein Vorteil, der für Krones sprach«, meint Eustache Mpiko. Auch ein Wartungsvertrag mit Krones ist nach Ablauf der Gewährleistungsfrist vorgesehen. Bereits jetzt hat SBL einen Remote-Service-Vertrag abgeschlossen.

      Es war richtig, dass wir uns für Krones entschieden haben.

      Eustache Mpiko

      Weiterwachsen

      Für die Zukunft hegt die Skol Brewery bereits große Pläne: »Der Bierkonsum in Ruanda ist direkt abhängig vom Wirtschaftswachstum. Dieses lag in den letzten Jahren bei rund sieben Prozent jährlich und soll auch so weiterwachsen. Es gibt hier viele junge Leute, die in der nahen Zukunft zu potenziellen Bierkonsumenten heranwachsen. Wenn alles gut geht«, so Eustache Mpiko, »können wir über eine weitere Krones Abfüllanlage nachdenken.«


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