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    Innovation
    3D-Druck mit Rapid Parts on Demand
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    15. Februar 2021
    3:30 Min.
    Mit Rapid Parts on Demand können Anlagenbetreiber Ersatzteile mit dem eigenen 3D-Drucker erstellen.

    • Krones liefert die komplette Hardware – 3D-Drucker Ultimaker S5 und Werkstoffe aus der creadditive Reihe von KIC Krones

    Es zeichnet sich ein Flaschenstau auf dem Transportband ab. Ist es eine defekte Kettenführung oder ist eine Führungsrolle gebrochen? In beiden Fällen heißt es schnell reagieren und das defekte Teil sofort austauschen. Denn der Defekt hat eine große Auswirkung: Er sorgt für vollständigen Anlagen-Stillstand, der wiederum zu einem teuren Produktionsausfall führt. Das Problem möglichst rasch zu beheben, ist die Aufgabe von Rapid Parts on Demand: Die Lösung ermöglicht es, dass ein brandneues „Notfall-Ersatzteil“ innerhalb nur weniger Stunden zur Verfügung steht. Es kann solange als Überbrückung genutzt werden, bis das eigentliche Ersatzteil geliefert wird – und zwar ohne dieses auf Lager halten zu müssen. 

    Die Basis dafür bildet der Einsatz von 3D-Druck-Technologie: Krones bietet Anlagenbetreibern hierbei ein Gesamtpaket. Dieses besteht aus einer Beratung zu den individuellen Möglichkeiten, dem Bereitstellen von Druckdaten für das benötigte Ersatzteil sowie dem passenden 3D-Drucker und den entsprechenden Materialien. Obwohl Krones erst seit Mitte 2020 an der Entwicklung von Rapid Parts on Demand arbeitet, stehen nach nur einem halben Jahr schon Druckvorlagen für viele verschiedene Teile zur Verfügung – und das Angebot wächst stetig. 

    Entscheidet sich ein Getränkeproduzent für diese Lösung, führt Krones zunächst ein Screening des vorhandenen Maschinenparks durch und empfiehlt geeignete verfügbare Ersatzteil-Druckdaten. Auf Wunsch wird selbstverständlich auch geprüft, ob sich weitere kundenindividuelle Teile für den 3D-Druck eignen. Alle Druckvorlagen werden dann über den Krones.shop bereitgestellt und der Druckauftrag kann von dort ganz einfach per Knopfdruck gestartet und überwacht werden. Der Anlagenbetreiber erhält somit komplette Transparenz über den gesamten Druckprozess. Dabei sind die kundenspezifischen Daten sicher in der Krones Cloud gespeichert.

    creadditive Werkstoffe

    Um Ersatzteile für verschiedenste Einsatzbereiche drucken zu können, erstellte Krones gemeinsam mit KIC Krones ein Materialportfolio mit unterschiedlichen Eigenschaften und Farben, das unter dem Namen creadditive erhältlich ist: Von elastischen Kunststoffen über faserverstärkte Kunststoffe bis hin zu tribologisch optimierten Filamenten können Teile mit unterschiedlichen mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften gedruckt werden.

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    Neben den Werkstoffen umfasst die creadditive Reihe auch unterstützende Materialien wie ein Reinigungsfilament oder Stützmaterial.

    Die Auswahl des geeigneten Werkstoffs geschieht dabei spezifisch für den jeweiligen Anwendungsfall des Bauteils. Neben den Werkstoffen umfasst die creadditive Reihe auch unterstützende Materialien wie ein Reinigungsfilament oder Stützmaterial.
    Auch die benötigte Hardware liefert Krones. Der Drucker Ultimaker S5 ist sofort einsatzbereit und muss nur mit dem Krones.shop verbunden werden. Dabei legt Krones höchsten Wert auf Datensicherheit: Die Informationen, die der Drucker mit der Plattform austauscht, sind zu jeder Zeit verschlüsselt.

    Ersatzteil nach nur kurzer Zeit verfügbar

    Die Vorteile für den Getränkeproduzenten liegen auf der Hand: Durch den 3D-Druck von Ersatzteilen zur Überbrückung kann die Dauer des Linienstillstands verkürzt werden. Statt der Lagerhaltung verschiedenster Ersatzteile benötigt er lediglich den von Krones bereitgestellten 3D-Drucker und einen Rechner mit Zugang zum Krones.shop. Vom Auslösen des Druckauftrags bis zur Fertigstellung vergehen – je nach Bauteil – nur zwischen zwanzig Minuten bis zu wenigen Stunden, bis das benötigte Teil anschließend sofort einsatzbereit ist:

    Besonders lohnenswert ist Rapid Parts on Demand für diejenigen, die viele verschiedene Linien im Einsatz haben. Aber auch kleinere Anlagenbetreiber können die 3D-Druck-Technologie selbstverständlich für eigene Bedarfe nutzen. Gezahlt wird dabei nur für das Teil, das auch wirklich gedruckt wird. Der derzeit eingesetzte 3D-Drucker ist dabei äußerst kompakt und handlich und lässt sich nach dem Plug-and-play-Prinzip schnell in Betrieb nehmen. So ist es auch möglich, diesen an verschiedenen Produktionsstandorten einzusetzen – einzige Voraussetzung ist eine stabile Internetverbindung. 

    Neben einer direkten Fertigung in der eigenen Fabrik bietet Krones den Getränkeproduzenten auch die Möglichkeit, einen Drucker in der lokalen Niederlassung zu nutzen. Diese Variante ist ideal für all diejenigen, welche die 3D-Technologie erst einmal testen möchten, ohne sofort in einen eigenen Drucker zu investieren, oder deren Werk in der Nähe der Niederlassung liegt und die sich für Notfall-Teile die 3D-Druck-Option offenhalten möchten.
    Gerade weil die 3D-Druck-Technologie für die Ersatzteil-Produktion noch neu ist, legt Krones großen Wert auf einen engen Erfahrungsaustausch mit den Getränkeherstellern, die Rapid Parts on Demand bereits nutzen. Im Herbst startete der Proof of Concept mit verschiedenen Kundenbetrieben aus der ganzen Welt. Voraussichtlich ab Mitte 2021 soll das Konzept fest in das Service-Portfolio von Krones integriert werden.
     

    Rapid Parts on Demand: Gezahlt wird dabei nur für das Teil, das auch wirklich gedruckt wird.

    So funktioniert Rapid Parts on Demand

    Krones

    • berät interessierte Getränkeproduzenten individuell rund um die Möglichkeiten des Einsatzes von 3D-gedruckten Ersatzteilen.
    • konstruiert nach Beauftragung die kundenspezifischen Teile und stellt die Druckdaten über den Krones.shop bereit.
    • liefert außerdem die komplette Hardware – 3D-Drucker Ultimaker S5 und Werkstoffe aus der creadditive Reihe von KIC Krones. 

    Der Getränkeproduzent

    • loggt sich dann im Krones.shop ein und erhält dort einen Überblick über alle für ihn verfügbaren druckbaren Ersatzteile.
    • löst bei Bedarf den Druckauftrag für das gewünschte Teil aus, der sofort an den 3D-Drucker gesendet wird. Der Status des Druckfortschritts wird im persönlichen Virtual Warehouse Dashboard im Krones.shop angezeigt.
    • kann dann nach nur wenigen Stunden das fertige Ersatzteil entnehmen und in der Anlage einbauen.
    • bezieht alle Werkstoffe sowie die zusätzlich benötigten Betriebsstoffe (wie beispielsweise Reinigungsfilament oder Stützmaterial) von KIC Krones, und zwar direkt über den Krones.shop.
    15. Februar 2021
    3:30 Min.

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