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    Innovation

    Gutes noch besser machen: der Ventilsteuerkopf von Evoguard

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    01. September 2022
    3:15 Min.

    Mit ihren Features ist die neue Generation des Evoguard Ventilsteuerkopfs die richtige Antwort für die Industrie 4.0: Es stehen umfangreiche Diagnosefunktionen zur Verfügung und Dank der Verwendung von Echtzeit-Daten lassen sich hohe Standzeiten der Ventile erzielen. Die Ansteuerung ist sowohl über IO-Link, AS-Interface als auch 24 V DC möglich.

    Seit Evoguard in den Jahren 2013/2014 damit begann, seinen Ventilsteuerkopf mit der charakteristischen Edelstahlhaube auszuliefern, haben sich die Anforderungen am Markt verändert. Daher fiel 2019 der Startschuss zur Entwicklung einer neuen Produktgeneration in zeitgemäßem Design, das sich gleichzeitig in seiner Gestaltung an der hauseigenen Ventilserie orientiert. Ein weiterer elementarer Aspekt bei der Weiterentwicklung des Steuerkopfs war es, den Steuerkopf noch robuster und flexibler zu gestalten. 

    Eine der Hauptaufgaben des neuen Ventilsteuerkopfs wird durch die optische Rückmeldung erfüllt, da diese auf den ersten Blick sowohl über den aktuellen Schaltzustand des jeweiligen Ventils als auch über den Wartungszustand informiert. Bei ihrer Arbeit war es für die Industriedesigner von besonderer Bedeutung, dass sich der neue Steuerkopf optimal in die breite Produktpalette der Evoguard Ventile einfügen und universell verwenden lässt. Der Grund hierfür liegt in einer neuen Adaption, die dafür sorgt, dass während laufender Wartungsarbeiten sowohl die Steuerluft als auch die Spannungsversorgung angeschlossen bleiben können.

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    Die optische Rückmeldung ist eine der wichtigsten Funktionen des Ventilsteuerkopfs.

    Indem keine Fehlermeldungen generiert werden und ein erneutes Implementieren oder Adressieren entfällt, wird während der Wartungsarbeiten an Ventilen wertvolle Zeit gespart. Zusätzlich wird durch ein Autosetup ermöglicht, den neuen Steuerkopf mit einem einfachen Tastendruck in bereits bestehende Anlagen zu integrieren. Trotz dieser neu entwickelten Adaption sind sowohl Kompatibilität als auch Austauschbarkeit von alter und neuer Generation gewährleistet.

    Hohe Standzeiten durch Echtzeit-Analyse

    Schon die vorangegangene Generation des Ventilsteuerkopfs verfügte über ein sehr gutes System, um Ventile optimal in Prozesse einzubinden. Die neue Generation ist nun auch im Kommunikationssystem IO-Link verfügbar und leistet damit einen großen Schritt in Richtung Predictive Maintenance – und dazu, die Anlage perfekt zu automatisieren. Im Fokus steht dabei, Verschleiß und Fehler frühzeitig zu erkennen, die Anlage proaktiv zu warten und dadurch Störungs- und Ausfallzeiten zu minimieren. Nicht nur mittels High-End-Variante über die IO-Link-Kommunikation, sondern auch durch die einfache Ansteuerung über 24 V DC kann in der Anwendung von dieser intelligenten Technik profitiert werden. 

    Unser Ventilsteuerkopf wird dadurch zu einer Art Alleskönner. Erwin HächlThomas BockEvoguard Entwicklungsabteilung für Ventile und Pumpen

    „Wartungen oder Anlagenausfälle lassen sich somit frühzeitig detektieren“, erklärt Thomas Bock aus der Evoguard Entwicklungsabteilung für Ventile und Pumpen. Darüber hinaus gewährleistet ein PC-Tool eine einfache Parametrierung je nach individuellen Bedürfnissen oder speziellem Einsatzfall. Die individuelle Parametrierung von Schwell- und Grenzwerten für das berührungslose Wegmesssystem sorgt dafür, dass die zur Verfügung stehenden Echtzeit-Daten auf jeden Prozess zugeschnitten werden können. „Unser Ventilsteuerkopf wird dadurch zu einer Art Alleskönner“, so Thomas Bock.

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    Auch innerlich wurde der Ventilsteuerkopf weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen in der Prozesstechnik zu begegnen.

    Eine konsequente Weiterentwicklung

    Um Fehler – auch im Hinblick auf die Gefahren von Vermischung oder Verkeimung – und beispielsweise Druckschläge in der Anlage rechtzeitig zu erkennen, kann ein optionaler Beschleunigungssensor verwendet werden, mit dessen Hilfe sich die Prozesse überwachen lassen. Da eine reibungslose Funktion der Ventile nur durch einen konstanten Steuerdruck garantiert werden kann, dient ein integrierter Druckaufnehmer dazu, Unregelmäßigkeiten oder Leckagen in der Steuerluft zu erfassen.

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    Für die Industriedesigner war es von besonderer Bedeutung, dass sich der neue Steuerkopf optimal in die breite Produktpalette der Evoguard Ventile einfügen lässt.

    „Auf diese Weise ist das wohl größte Fehlerpotenzial dauerhaft überwacht, was die Prozesse besonders robust werden lässt“, betont Thomas Bock. Auch externe Sensoren wie Temperaturtransmitter können angebunden und deren Signale im Falle einer IO-Link-Anbindung zu Diagnosezwecken ausgewertet werden. Durch die Möglichkeit, einen beliebigen externen Sensor über 4-20 Milliampere in die Datenverarbeitung des Ventilsteuerkopfs zu integrieren, sind der Analysefähigkeit keine Grenzen gesetzt.

    Die neue Generation des Evoguard Ventilsteuerkopfs rüstet Anlagen für eine umfassende Digitalisierung im Hinblick auf die Industrie 4.0. Gleichzeitig bietet sie die nötige Ausstattung, um den steigenden Anforderungen in der Prozesstechnik zu begegnen. Erwin HächlThomas BockEvoguard Entwicklungsabteilung für Ventile und Pumpen

    Über Evoguard

    Produziert werden die Evoguard Ventile im oberpfälzischen Nittenau, wo ein über 4.000 Quadratmeter großes Produktions- und Verwaltungsgebäude die Bereiche Forschung und Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb, Fertigung und Montage beherbergt. Mit Qualität „made in Germany“ liefert Evoguard bestehenden und neuen Kundengruppen Ventile sowie Komponenten als Grundlage für sichere und automatisierte Prozesse in den Bereichen Getränke und Nahrungsmittel wie Milchprodukte.

    01. September 2022
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