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    Topfit in den Tag starten: mit dem Rad zur Arbeit
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    Knapp 10.000 Kilometer, 46 Radlerinnen und Radler und fast 1.500 Kilogramm eingespartes CO2 – mit dieser Bilanz erhielt das Krones Team beim diesjährigen Stadtradeln der Gemeinde Neutraubling den 1. Platz im Ranking.

    Mitte Juli erreichte uns – das HR Health Management – die Anfrage unserer Kollegin Alexandra Hennek, ob Krones denn beim diesjährigen Stadtradeln nicht auch ein Radel-Team aufstellen könne. Denn erstmalig nahm auch die Gemeinde Neutraubling an dem bundesweiten Wettbewerb für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in der heimatlichen Kommune teil. 21 Tage lang  ging es darum, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei war es egal, ob Teilnehmende bereits jeden Tag oder bisher eher selten mit dem Rad fahren. Jeder Kilometer zählte – erst recht, wenn die Strecke sonst mit dem Auto zurückgelegt worden wäre.

    Zugegeben, ich selbst gehörte bisher eher zu denjenigen, die den Arbeitsweg bevorzugt mit dem Auto statt mit dem Drahtesel zurückgelegt haben – und das obwohl ich mir im Frühjahr erst ein neues Fahrrad zugelegt hatte. Aber die Macht der Gewohnheit und vor allem der Bequemlichkeit waren einfach zu groß und hatten mich fest in ihren Bann gezogen. Um ehrlich zu sein, hatte ich die Option, mit dem Fahrrad Alltagserledigungen zu machen, schlichtweg einfach nicht auf dem Schirm. Da kam das Stadtradeln wie gerufen, denn die Aktion erinnerte mich daran, das neue Fahrrad nicht im Keller einstauben zu lassen und meinem Auto ein paar Kilometer zu ersparen.

    Darf ich mich vorstellen?

    Nicht nur das Stadtradeln war diesen Sommer eine Premiere für mich, auch ist dieser Text mein erster Artikel im Krones magazine – aber sicherlich nicht der letzte. Dabei wird sich auch künftig alles rund ums Thema Gesundheit drehen. Denn als Teil des Health-Management-Teams bei Krones beschäftige ich mich in meinem Arbeitsalltag mit allem, was zum Etablieren von gesundheits- und leistungsförderlichen Verhaltensweisen sowie Arbeitsbedingungen beiträgt.

    Als ich den Entschluss zur Arbeitsweg-Premiere mit dem Rad fasste, musste ich dieses glücklicherweise nicht erst noch straßentauglich machen, stattdessen aber erst einmal mit meinen eigenen Vorurteilen aufräumen: „Wenn ich mit dem Rad zur Arbeit fahre, brauche ich doch bestimmt deutlich länger als mit dem Auto und muss deutlich früher aufstehen. Außerdem komme ich dann verschwitzt im Büro an, werde müde sein und das Ganze dann auch noch einmal auf dem Rückweg... .”

    Schließlich sollte ich bereits nach der ersten Fahrt ins Büro eines Besseren belehrt werden: Statt deutlich länger unterwegs zu sein, habe ich für die knapp zehn Kilometer ins Büro nur unwesentlich mehr Zeit gebraucht, als mich mit dem Auto durch den morgendlichen Verkehr zu schlängeln, um dann noch zu Fuß den Weg vom Parkplatz zur Krones- Pforte zurückzulegen. Dass man nach zehn Kilometer Radfahren leicht ins Schwitzen kommt, lässt sich leider nicht ganz vermeiden. Aber mit einer Garnitur Wechselkleidung im Rucksack lässt sich auch diese Hürde aus der Welt schaffen. 

    Die größte Überraschung erlebte ich jedoch in Bezug auf die zunächst befürchtete Müdigkeit. Doch von der war weit und breit nichts zu spüren. Stattdessen stellte ich fest, dass ich mich sogar deutlich schneller und besser auf meine Aufgaben konzentrieren und allgemein zufriedener sowie wacher in den Tag starten konnte. Das mochte wohl daran liegen, dass die moderate Bewegung den Kreislauf in Schwung bringt, die Durchblutung des Gehirns fördert, obendrein Stresshormone abbaut und gleichzeitig Glückshormone ausschüttet. Besonders stark spürte ich diesen Effekt dann auf dem Weg nach Hause. Statt den Stress der Arbeit im Auto mit nach Hause zu nehmen, blieb dieser jetzt einfach hinter mir auf dem Fahrradweg liegen und ich konnte entspannt meiner Freizeit entgegenradeln.

    Was ich definitiv in den drei Wochen gemerkt habe: Da sammeln sich erstaunlich schnell viele Kilometer an. Während ich mit meinen 203 Arbeitsweg-Kilometern schon ziemlich stolz auf meine Leistung war, war das aber gar nichts gegen die Spitzenreiter des Krones Stadtradel-Teams: Unfassbare 1.504 und 1.333 Kilometer legten die ersten beiden Radler Jürgen Wallner und Johannes Stepka in den drei Wochen der Aktion zurück. Johannes Stepka betont vor allem den sportlichen Ausgleich neben der aktuellen mobilen Arbeit: „Durch das mobile Arbeiten spare ich mir derzeit täglich zwei Stunden Autofahrt. Diese verwende ich dann für meine Radtouren. Durch die vielen Möglichkeiten die Strecken hier in meiner Umgebung enorm variabel zu gestalten kommt auch keine Langeweile auf – in der Natur kann ich mich entspannen und den inneren Akku wieder aufladen.“

    Da die Autobahn saniert wurde, fahre ich nun seit knapp fünf Jahren mit dem Rad aus Kelheim nach Neutraubling in die Arbeit. Das sind insgesamt 61 Kilometer. Meine Motivation für das Stadtradeln war, ein Zeichen zu setzen, dass in Zukunft mehr Fokus auf das Fahrradfahren gelegt wird. Jürgen Wallner

    Aber auch ich habe jetzt das Eis zwischen meinem Drahtesel und mir vollends gebrochen. Wann immer es mir möglich ist, wird nun auf zwei statt vier Rädern gefahren – und das nicht nur im Rahmen des Arbeitswegs: Wochenendeinkauf im nächsten Supermarkt, der Weg zum Sport, der Besuch von Freunden in der Stadt, der Weg zum nächsten Biergarten oder der Termin beim Arzt – sofern es das Wetter und die Distanz zulassen, kommt jetzt mein Fahrrad zum Einsatz.

    Über die Aktion

    Das „Stadtradeln“ ist eine Kampagne des KlimaBündnis, bei der sich seit 2008 zahlreiche Kommunen in ganz Deutschland aktiv beteiligen und mitradeln. Allein im Jahr 2020 haben knapp 1.500 Kommunen über einen Zeitraum von drei Wochen fleißig Radkilometer gesammelt. Die Aktionsräume bestimmen dabei die teilnehmenden Kommunen und Städte selbst, auch übernehmen sie die entsprechende Event-Organisation. So gab es zum Beispiel beim diesjährigen Stadtradeln der Gemeinde Neutraubling eine „historische Radeltour”, bei der die Stadt-Archivarin Petra Aichinger zu einer Rundfahrt zu besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadtgeschichte einlud – Augen und Ohren offen halten lohnt sich also. 

    2021 haben sich gleich drei Radteams der Krones-Familie beteiligt: Ein Team startete für die Stadt Neutraubling und zwei Teams (Syskron / Triacos und Krones AG) für die Stadt Regensburg. Insgesamt kamen dabei in den beiden Zeiträumen und Kommunen beachtliche 14.687 Kilometer zusammen. 

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