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    Augen auf beim Folienkauf
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    Welche Verpackungsfolie ist die beste für meinen Anwendungsfall? Was gilt es beim Wechsel auf dünnere Folien zu beachten? Und wie kann ich meine Produktion auf Recycling-Folie umstellen? Antworten auf diese Fragen liefert das Krones Folienlabor.

    Für Verbraucher ist es einfach Plastikfolie, für Fachleute eine Wissenschaft für sich: Wer Schrumpfgebinde herstellen will, hat die Wahl zwischen unzähligen Folienarten – und jede davon bringt unterschiedliche Eigenschaften mit. „Folie ist nicht gleich Folie“, weiß Ingo von Maltitz aus der Krones Verpackungstechnik. „Welche Folie ich als Abfüller verwende und wie ich diese weiterverarbeite, hat einen enormen Einfluss auf Optik, Kosten und Nachhaltigkeit eines Gebindes.“

    Fakten sprechen lassen

    Um die verschiedenen Kausalitäten und Wechselwirkungen objektiv zu untersuchen, wurde 2015 das Krones Folienlabor ins Leben gerufen. Mehr als 1.000 Analysen zu Folien von 120 Herstellern aus aller Welt wurden darin bereits durchgeführt. Und das nicht nur für die eigene Krones Forschung – auch immer mehr Kunden beauftragen unsere Folienprofis damit, Verpackungsmaterialien objektiv unter die Lupe zu nehmen. Beispielsweise um herauszufinden, welches von mehreren Materialien für den jeweiligen Anwendungsfall am geeignetsten ist; oder wenn sie sich mit dem Gedanken tragen, auf eine neue Sorte umzusteigen, und Gewissheit über die Konsequenzen haben möchten.

    Nachdem die Kunden ihre Muster eingeschickt haben, geht das akribische Analysieren los. Von der Zugfestigkeit über die Oberflächenspannung bis hin zu Schrumpfraten und Siegelnaht-Eigenschaften werden die Materialien auf unterschiedlichste Kriterien hin überprüft. Die Ergebnisse der Tests finden sich dann in einem rund zehnseitigen Bericht zusammengefasst. Dieser schlüsselt nicht nur die jeweils ermittelten Messwerte auf, sondern interpretiert diese auch in leicht verständlichen Grafiken: Tachometer, deren Anzeigen in die Ampelfarben Rot, Gelb und Grün unterteilt sind, zeigen auf einen Blick, wie die Eigenschaften der Folie zu bewerten sind. 

    Nachhaltig für Umwelt und Betreiber

    Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Analyse werden außerdem noch einmal in einem persönlichen Beratungsgespräch zusammengefasst und erläutert. Wie wirkt sich eine bestimmte Folie auf den Produktionsprozess aus? Beeinträchtigt sie die Optik des Gebindes, beispielweise durch Falten- oder Wellenbildung? Und müssen die Einstellungen der Verpackungsmaschine verändert werden? Anhand der Analyseergebnisse lassen sich diese und ähnliche Fragen eindeutig beantworten – und zwar auf Basis einer objektiven Faktenlage. „Die Folienanalyse liefert genau die Argumente, die man braucht, um eine informierte Kaufentscheidung zu treffen“, sagt Ingo von Maltitz. „Denn unsere Kunden erfahren dadurch ganz genau, was beim Einsatz einer bestimmten Folie auf sie zukommt.“

    Bei den in letzter Zeit eingeschickten Mustern lassen sich zwei klare Trends beobachten. So interessieren sich Anlagenbetreiber zum einen zunehmend für Verpackungsmaterialien, die aus recycelten Kunststoffen bestehen, und zum anderen für Folien, die dünner sind als die bisher verwendeten. Letztere bringen neben ökologischen Pluspunkten auch wirtschaftliche Vorteile mit sich: „In der Folienstärke liegt sozusagen das meiste Geld, hauptsächlich natürlich wegen des geringeren Materialbedarfs“, sagt Ingo von Maltitz. „Dünnere Folien sparen aber auch Rüstzeiten in der Anlage ein. Weil davon mehr Folienmeter auf eine Rolle passen, muss seltener nachgelegt werden.“

    Die Folienanalyse liefert genau die Argumente, die man braucht, um eine informierte Kaufentscheidung zu treffen. Denn unsere Kunden erfahren dadurch ganz genau, was beim Einsatz einer bestimmten Folie auf sie zukommt. Erwin HächlIngo von MaltitzKrones Produktmanager für Verpackungstechnik

    Maschinen mit Fingerspitzenfühl 

    Für die Anlagenbediener ist das eine deutliche Entlastung, für die Maschinentechnik jedoch eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Denn je dünner die Folie, desto mehr neigt sie dazu, zu reißen oder im Schrumpftunnel zu schmelzen. „Die Verpackungsmaschinen müssen eine solche Folie mit Fingerspitzengefühl behandeln“, sagt Ingo von Maltitz. Um das sicherzustellen, hat die Krones Verpackungstechnik eigens dafür ausgelegte Baugruppen im Angebot. Diese lassen sich sowohl beim Kauf eines Variopac Pro als Optionspaket auswählen als auch in bestehende Modelle nachrüsten. Zusätzlich wird jede Kundenmaschine individuell auf den für sie vorgesehenen Folientyp eingestellt.

    „Dadurch lässt sich die Folienstärke auf bis zu 25 Mikrometer reduzieren – marktüblich sind 40 bis 60 Mikrometer“, sagt Ingo von Maltitz. „Bei einem zweibahnigen Variopac Pro, der mit 60 Takten pro Minute im Dreischichtbetrieb läuft, lassen sich dadurch rund 200.000 Euro jährlich einsparen.“ Ohnehin ermutigen die Krones Folienexperten ihre Kunden gerne dazu, sich bis an die Grenzen des technisch Machbaren vorzuwagen. Ob es um das Verarbeiten von Recycling-Folie geht oder darum, Folienüberstände oder -überlappungen drastisch zu reduzieren: „Mit einer starken Technik im Rücken kann man da schon mal etwas ambitionierter vorgehen“, sagt Ingo von Maltitz. „Unsere Kunden sind oft überrascht davon, was mit unseren Verpackungsmaschinen alles möglich ist.“

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