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    drinktec-Rückschau: Was es noch zu sagen gibt

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    20. September 2022
    5:10 Min.

    Fünf Tage Messe, tausend Erlebnisse: Die drinktec 2022 ging zu Ende – die Gespräche und Eindrücke wirken aber noch lange nach. 

    Die drinktec ist wie Weihnachten: Die Wochen davor dehnen sich unendlich lange. Solange, bis die Aufregung und Vorfreude kaum mehr auszuhalten ist. Und wenn die Messewoche dann endlich losgeht, ist sie nach gefühlt wenigen Augenblicken schon wieder vorbei. Zumindest laut Kalender. Doch die vielen Eindrücke und Gespräche wirken noch lange nach. Wie intensiv die fünf Messetage waren, stand am Freitagabend dem gesamten Krones Team unmittelbar ins Gesicht geschrieben. Und kaum einer oder eine davon konnte der Versuchung widerstehen, beim Verlassen der Halle noch einmal einen letzten Blick zurückzuwerfen.

    Wir vom Krones magazine schließen uns an. Auch wenn unser proppenvoller Redaktionsplan schon ungeduldig mit den nächsten Themen winkt, haben wir noch einmal kurz innegehalten und uns gefragt: Was haben wir während unserer Live-Kommunikation noch nicht erzählt? Hier kommen unsere Top Fünf der noch unbeantworteten drinktec-Fragen – inklusive deren Antworten, versteht sich. Viel Spaß beim Lesen!

    Nummer 1: Was sollte die Sache mit den Selfiesticks?

    Gerade bei den Early Birds unter unseren Besucherinnen und Besuchern wunderten sich einige: Wer sind denn diese Menschen am Krones Stand, die frühmorgens einen Selfiestick vor sich hertragen und dabei in ihre Handykamera sprechen? Die Auflösung: Das waren keine angehenden Influencer, sondern Mitarbeiter aus dem Krones China-Vertrieb. Weil es ihren Kunden aufgrund der aktuell geltenden Quarantänevorschriften nicht möglich war, nach München zu reisen, haben sie die Messe einfach digital nach China gebracht. Und zwar für alle Interessenten in jeweils exklusiven Livestreams, in denen ausführlich alle Exponate erklärt und Fragen beantwortet wurden. Eine kreative und pragmatische Lösung, an der alle Beteiligten sichtlich ihren Spaß hatten. Nicht zuletzt, weil sich auf der chinesischen Seite oft große Kollegengruppen zum Livestream zusammenschlossen. Fachmessen gemeinsam im Public Viewing zelebrieren? In der Idee steckt Trend-Potenzial!

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    Nummer 2: Warum eine ganze Halle?

    Welche Themen zeigen wir am Stand? Welche Exponate nehmen wir mit? Die Fragen stellen sich logischerweise vor jeder drinktec. Früher oder später kommt es immer wieder zur gleichen Erkenntnis: Wir haben 11.000 Quadratmeter – und trotzdem noch zu wenig Platz. Genau wie alle anderen Aussteller möchten wir natürlich bei einer Messe, auf der die ganze Branche zusammenkommt, für die Besucher eine einmalige und vor allem relevante Show abliefern. Schließlich bietet sich die nächste Chance dazu erst wieder in ein paar Jahren. Und mehr noch: Angesichts unserer Vielfalt an Kunden, Produkten und Tochterunternehmen passiert in der Zeit dazwischen einfach so viel an Projekten, Entwicklungsarbeiten und Ideen, dass uns auch beim nächsten Mal der Platz wieder nur gerade so ausreicht. Die Frage: „Braucht es denn wirklich eine ganze Halle?“ stellen sich also nicht nur manche Besucherinnen und Besucher, sondern in erster Linie auch wir selbst – obwohl wir die Antwort inzwischen eigentlich wissen müssten.

    Nummer 3: Was war das Highlight der Messe?

    Je größer die Veranstaltung und je breiter die Themenvielfalt, desto schwerer ist diese Frage zu beantworten. Normalerweise. Dieses Mal allerdings sind sich nahezu alle einig: Wichtiger und eindrücklicher als alle Fachthemen war das persönliche Miteinander. Denn genau das kam in den letzten Jahren viel zu kurz: sich gemeinsam an einen Tisch setzen, um zu diskutieren, zu lachen und ein gutes Essen zu genießen. Der perfekte Ort dafür war unsere Krones Alm im Herzen des Messestands.

    Andreas Schmidt, Inhaber des Catering-Unternehmens Prinzipal, und sein 110-köpfiges Team umsorgten unsere Gäste mit abwechslungsreichen Drei-Gänge-Menüs und kreativen Kleinigkeiten für Zwischendurch. Um alles frisch zubereiten zu können, wurde auf dem Außengelände vor der Halle eigens ein Zelt mit Profiküche aufgebaut. Jeden Tag wurden darin rund 3.000 Gerichte zubereitet – plus 600 Essen für das Verpflegungszelt des Krones Standpersonals. Serviert wurde jedes einzelne Gericht mit einem herzlichen Lächeln und netten Worten. Und das, obwohl die 775 Almplätze fast den ganzen Tag über ausgebucht waren und das Abservieren der letzten Mittagsessenrunden nahtlos in das Vorbereiten der Abendveranstaltungen überging. „Irgendwann haben wir zum Spaß damit angefangen, nach den Schichten unsere Schrittzähler zu vergleichen. Im Schnitt hatten meine Leute 36.000 Schritte, bei der Spitzenreiterin kamen sogar mal 40.000 zusammen“, erzählt Andreas Schmidt. Trotz der müden Füße bricht auch das Prinzipal-Team seine Zelte in München mit einiger Wehmut ab. „Wir sind schon seit 2005 mit am Krones Stand dabei und freuen uns jedes Mal riesig, wenn es endlich wieder losgeht“, meint Schmidt.

    Die tolle Stimmung, der herzliche Umgang, die vielen Nationen und Kulturen – das ist auch für uns etwas ganz Besonderes! Erwin HächlAndreas SchmidtInhaber Prinzipal

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    Nummer 4: Eine Bar, die nur Wasser ausschenkt?

    Auch das sorgte für so manch verwunderte Gesichter. Allerdings nur kurz. Denn wer vorsichtig einen Blick über den Tresen riskierte, fand dort zwar keine gehaltvolleren Getränke versteckt, dafür aber Florian Köglmeier und seine Kollegen. Die ausgebildeten Wassersommeliers gehören zum Krones Water Design Team und verfolgten auf der Messe eine Mission: den Besucherinnen und Besuchern zeigen, wie vielfältig Wässer sein können – und wie sich ein Wasser nach eigenem Geschmack herstellen lässt. Mit ihrer Herzlichkeit und Sachkenntnis verschafften die Wassersommeliers auch den größten Skeptikern so manches Aha-Erlebnis. Denn wer hat vorher gewusst, dass ein stark mineralisiertes Wasser mit viel Calcium Rhabarber- und andere Saftschorlen trüb werden lässt? Oder dass ein Wasser mit hohem Salzgehalt helfen kann, wenn man am Abend vorher etwas zu lange in der Krones Alm gefeiert hat (siehe Frage Nummer 3)? Musste den Gästen zu Beginn der Messe noch erklärt werden, was es mit der Verkostung auf sich hat, marschierten sie ab dem zweiten Tag schon ganz gezielt auf die Wassertheke zu. „Ein Besucher hat mir erzählt, er wäre nur deshalb hier, weil ihm die Wassertheke auf dem Weg zur Krones Halle schon dreimal empfohlen wurde“, lacht Florian Köglmeier.

    Nummer 5: Was passiert jetzt mit den Vision Boards?

    Digital ist überall – oder doch nicht? Ausgerechnet die Visionen-Bühne im Zentrum des Messestands setzte auf analoge und handgemachte Hingucker. Auf sechseckigen schwarzen Säulen skizzierten Gabriele Schlipf mit ihrem Team live mit, was um sie herum diskutiert wurde. Sowohl für die Gäste als auch für das Standpersonal von Krones ein verblüffendes Erlebnis. Denn sie konnten direkt dabei zusehen, wie ihre Gedanken und Ideen buchstäblich Gestalt annahmen. Da jeweils bis zu drei Zeichner gleichzeitig im Einsatz waren, füllten sich die schwarzen Vision-Boards schnell – und lockten ihrerseits wieder neue Besucher an.

    Obwohl die diskutierten Themenfelder – allen voran natürlich Nachhaltigkeit und Digitalisierung – häufig sehr abstrakt waren: Die visuellen Simultanübersetzer fanden immer wieder erstaunliche Wege, die Gesprächsinhalte anschaulich und nicht selten auch mit einem Augenzwinkern darzustellen. „Weil die Zeichnungen laufende Gedankenprozesse abbilden, haben sie ganz bewusst einen leicht unfertigen Charakter“, erklärt Gabriele Schlipf. „Sie können und sollen auch lange nach der Messe noch als Inspirationsquelle dienen und die aufgezeichneten Ideen in den Köpfen der Betrachter weiterwachsen lassen.“

    Das waren unsere Top Fünf der noch offenen Fragen – auch wenn es eigentlich noch viel mehr zu erzählen gegeben hätte. Zum Beispiel, dass unsere Gäste mit der längsten Anreise aus Papua-Neuguinea kamen und 40 Stunden nach München unterwegs waren. Oder dass unser Messe-Team in der letzten Aufbauwoche vor Beginn der drinktec schon mit der Abbauplanung angefangen hat, damit es die Halle bis zum kommenden Freitag wieder komplett leer und besenrein für die nächste Show übergeben kann. Wer eine konkrete Frage hat, die wir noch nicht beantwortet haben, kann uns gerne auf unseren Social-Media-Kanälen einen Kommentar dalassen oder eine Direktnachricht schicken!

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    20. September 2022
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