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    Zwei der schnellsten Krones Dosenlinien in Europa laufen bei Hell Energy im ungarischen Szikszó.
    • Barnabás Csereklye, Geschäftsführer von Hell Energy
    • Hell Energy gehört zur weltweiten Top Drei im Energydrinks-Sektor.

    Hell Energy legte seit seiner Gründung im Jahr 2006 einen Senkrechtstart hin, der sich sehen lassen kann: Nach nur vier Jahren übernahm der Energydrink-Produzent in seinem Heimatland Ungarn die Marktführerschaft, schon kurz darauf folgten weitere Länder. Mittlerweile gehört das ungarische Unternehmen zu den weltweiten Top Drei seiner Branche. Um der stetig steigenden Nachfrage nach Energydrinks und Carbonated Softdrinks gerecht werden zu können, investierte es kräftig – unter anderem in zwei Highspeed-Dosenlinien von Krones.

    Premium-Produkte zu einem erschwinglichen Preis? Bei Hell Energy schließen sich diese beiden Attribute nicht aus – im Gegenteil! Die Energy- und Softdrinks von Hell Energy erobern die Welt: Aktuell sind sie bereits in mehr als 50 Ländern erhältlich und liegen preislich niedriger als vergleichbare Getränke aus dem Premiumsegment. Den Weg dafür ebnete ein durchdachtes Geschäftsmodell. »Wir verfolgen den Ansatz einer vertikalen Integration so konsequent wie kein anderer Energydrink-Produzent. Wir bilden die gesamte Produktionskette inhouse ab: angefangen von einer eigenen Aluminiumdosen-Fabrik über eine Krones PET-Linie und vier Dosenlinien – drei davon ebenfalls von Krones – bis hin zu einem vollautomatischen Hochregallager. Darüber hinaus betreiben wir zum Beispiel auch eine eigene Tankstelle, Werkstatt und Fahrzeugflotte sowie einen Online-Shop und produzieren die Automaten für den stationären Handel«, zählt Barnabás Csereklye, Geschäftsführer von Hell Energy, auf und ergänzt: »Dieses starke Inhouse-Setup ist definitiv einzigartig in der Branche.«

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    Leistung mehr als verdreifacht

    Weil die Nachfrage nach seinen Energy- und Softdrinks kontinuierlich steigt, erweiterte Hell Energy konsequent seine Infrastruktur – und legt dabei viel Wert auf hochmoderne Technologie. Im Zuge der Investitionsoffensive nahm das Unternehmen 2018 und 2019 unter anderem auch zwei Highspeed-Dosenlinien von Krones in Betrieb. »Bis dahin lagen unsere Abfüllkapazitäten in Sachen Dose bei nur knapp 100.000 Behältern pro Stunde – viel zu wenig, um die geforderten Mengen abzudecken. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die vorhandenen Kapazitäten aufzustocken – und haben diese gleich mehr als verdreifacht«, erläutert Barnabás Csereklye.

    Bei der Wahl des neuen Equipments fiel die Entscheidung zugunsten von Krones – kein Zufall, wie der Geschäftsführer von Hell Energy erklärt: »Seit wir hier in Szikszó selbst abfüllen, setzen wir auf Krones: 2011 installierten wir eine Dosen- sowie eine PET-Anlage – und sind sowohl mit deren Performance als auch dem begleitenden Service unglaublich zufrieden. Krones hat immer alles darangesetzt, auf unsere Wünsche einzugehen und diese bestmöglich zu erfüllen – und das stets auf eine höchstprofessionelle und gleichzeitig immer partnerschaftliche Art.«

    Pasteur statt Konservierungsstoffe

    Jede der zwei neuen Krones Linien verarbeitet 120.000 Dosen pro Stunde – und schon jetzt laufen diese auf Anschlag: bei voller Leistung, rund um die Uhr, im Vierschichtbetrieb. »Highspeed und Automatisierung sind meiner Meinung nach die Schlüsseleigenschaften, um die hohe Nachfrage des Markts bedienen zu können«, meint Barnabás Csereklye. Während eine der beiden Anlagen als Dedicated Line ausschließlich 250-Milliliter-Slim-Dosen verarbeitet – überwiegend Hell Classic, den meistverkauften Energydrink –, füllt die zweite auch alle anderen Sorten sowie Carbonated Softdrinks und Eistees der Marke XIXO, und zwar in drei verschiedenen Dosenformaten.

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    Hell Energy orderte bei Krones zwei identische Dosenlinien, jede mit einer Leistung von 120.000 Behältern pro Stunde.

    Beide Anlagen sind identisch aufgebaut: Neben verschiedenen Inspektionssystemen für Leer- und Volldosen sowie einem Mixer Contiflow enthält jede von ihnen einen Modulfill VFS-C mit 175 Füllventilen. Um für alle Produkte eine höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, durchlaufen bei Hell Energy alle Dosen – ganz gleich ob Energydrink oder Eistee – einen Doppelstock-Pasteur LinaFlex. »Wir pasteurisieren alle unsere Getränke, um deren Stabilität zu gewährleisten. Denn Konservierungsstoffe, Süßungsmittel oder Aspartam kommen bei uns auf keinen Fall in die Dose. Stattdessen setzen wir ausschließlich auf natürliche Inhaltsstoffe wie Kristallzucker oder Stevia, Kaffee-Extrakt und Milch, aber auch Vitamine«, so Barnabás Csereklye. Zum Verpacken setzt Hell Energy einen Variopac Pro ein, zum Gruppieren und Palettieren einen Pressant PalBloc, bestehend aus einer Robobox sowie einem Pressant Universal, der pro Stunde bis zu 580 Lagen verarbeitet. Das Monitoring der kompletten Produktion übernimmt SitePilot Line Diagnostics.

    Bestens auf alle Eventualitäten vorbereitet

    »Bei all unseren Investitionen konzentrieren wir uns darauf, die modernsten und effizientesten Technologien am Markt auszuwählen. Denn wir sind im Hochleistungsbereich unterwegs: Produktverluste, hohe Energieverbräuche oder gar Produktionsstopps müssen also unbedingt vermieden werden – und dabei dürfen natürlich keine Abstriche beim Thema Qualität gemacht werden«, fasst Barnabás Csereklye zusammen. »Genau aus diesem Grund haben wir uns für Krones entschieden: Die langjährige gute Zusammenarbeit sprach für sich – und schon während der Installations- und Inbetriebnahmephase zeichnete sich ab, dass wir mit der Wahl erneut goldrichtig gelegen haben. Wir waren und sind immer noch sehr zufrieden, denn Krones konnte unsere Erwartungen definitiv erfüllen.« Dabei ließ Hell Energy auch keine Gelegenheit aus, die eigenen Mitarbeiter vom Erfahrungsschatz und dem Wissen von Krones profitieren zu lassen. Wann immer es möglich war, versuchte das Team, das später auch für die Linien verantwortlich sein sollte, sich die Handgriffe der Krones Techniker einzuprägen, es notierte Details und machte Fotos und Videos. Dieser Eigeninitiative war es zu verdanken, dass während der Corona-Phase und den damit verbundenen Reisebeschränkungen die Unterstützung über den Krones Remote Service ausreichte, um ein spontan aufgetretenes Problem an der Linie sofort zu beheben.

    Best Practice einer vertikalen Integration

    Das Firmengelände von Hell Energy liegt im nordostungarischen Szikszó. Im Norden des Areals befindet sich Quality Pack, die eigene Produktionsstätte von Aluminiumdosen. 1,5 Milliarden Dosen werden dort jährlich hergestellt – doch das ist nicht genug: Schon bald soll dort eine zweite Produktionslinie für Dosen in Betrieb gehen. Die Quality-Pack-Halle ist direkt mit einem Rohmaterial-Lager sowie einem vollautomatischen Hochregallager für 32.000 Paletten-Stellplätze verbunden. Letzteres wiederum grenzt direkt an die Abfüllhallen an: Auf mehr als 12.500 Quadratmetern laufen dort mittlerweile drei Dosenlinien sowie eine PET-Anlage von Krones.

    Im September 2020 eröffnete Hell Energy eine weitere Abfüllhalle und holte so auch die Eiskaffee-Produktion ins eigene Haus. Die dafür benötigte Dosenlinie war bereits vorhanden, nicht aber das Equipment für die Produktherstellung: Die Krones Tochter Milkron verantwortete die komplette Prozesstechnik – angefangen vom Engineering bis hin zur Inbetriebnahme –, Krones selbst lieferte die Produkt-UHT-Anlage VarioAsept M, die Tochter HST den Homogenisator.

    Bekanntheits-Boost dank Bruce Willis

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    Der Markt für Energydrinks ist heißumkämpft – und doch gelang es Hell Energy in den vergangenen Jahren, seiner Bekanntheit einen weiteren Schub zu verleihen. Einer der Gründe liegt in der Marketing-Strategie des Unternehmens: Neben verschiedenen Sport-Sponsorings, unter anderem in der Formel-1 für Williams, engagierte das ungarische Unternehmen 2018 keinen geringeren als den weltbekannten US-Schauspieler Bruce Willis als Markenbotschafter – und konnte so seinen Absatz fast verdoppeln. Aktuell ist der ungarische Getränkekonzern die Nummer drei im weltweiten Energydrinks-Markt – und führt diesen in zehn Ländern Mittel- und Südosteuropas sogar an, teilweise mit einem Anteil von über 60 Prozent.

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