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    Neue PET-Abfüllanlage bei Romaqua
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    Neue PET-Abfüllanlage bei Romaqua

      In Rumänien ist es selbstverständlich, Bier aus PET-Behältern zu trinken. Das gilt vor allem für größere Flaschenvolumina. Doch seit etwa zwei Jahren zeigt sich bei den Verbrauchern ein Trend hin zu kleineren Behältern. Deshalb hat die Romaqua Gruppe Borsec jetzt eine zweite Krones PET-Abfüllanlage in Betrieb genommen, um künftig 2,5- und 0,5-Liter-Flaschen getrennt abfüllen zu können. 

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      Romaqua hat in Rumänien zwei starke Geschäftsfelder: Zum einen ist es mit rund 30 Prozent Marktanteil der größte Mineralwasser-Produzent, zum anderen der bedeutendste private und insgesamt viertgrößte Bierhersteller.

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      Ioan Păun, Generaldirektor der Sebes Division, Brauereidirektor Ovidiu Petrenciu und Bogdan Oprea, Leiter der Abfüllung (v.l.)

      Seine Braustätte mit einem Ausstoß von einer Million Hektolitern errichtete Romaqua im Jahr 2008 in der Stadt Sebes auf der grünen Wiese –  mit Krones als Generalunternehmer. Nur neun Monate dauerte es vom Baubeginn bis zur Inbetriebnahme. Zu jener Zeit war die Brauerei eine der modernsten der Welt, ausgestattet mit neuester Technologie. Neben dem Sechs-Geräte-Sudhaus von Steinecker installierte Krones auch eine PET-Linie für 18.000 Flaschen pro Stunde sowie 20.000er-Dosenanlage. Erst drei Jahre später kam eine Glaslinie dazu, die mit 30.000 Flaschen pro Stunde noch heute die leistungsfähigste Abfüllanlage der ganzen Gruppe ist.

      Ende 2017 nahm Romaqua nun seine vierte Krones Linie in Betrieb: wiederum für PET-Behälter und mit einer Leistung von 12.000 Flaschen pro Stunde. Diese enthält zum Beispiel:

      Das Unternehmen reagierte mit dieser Investition auf die wachsende Nachfrage nach kleineren PET-Behältern. Dank der neuen Linie hat die Brauerei jetzt die Möglichkeit, seine PET-Behälter in den Größen 1,0, 2,0 und 2,5 Liter auf der einen, die 0,5-Liter-PET-Flaschen auf der anderen Linie abzufüllen.

      Qualitätsbetont: kalt filtriert

      »Bier in PET-Behälter, das muss billige Massenware sein«, könnte man meinen – aber weit gefehlt. Denn bei Romaqua steht Qualität an oberster Stelle. Alle drei Biermarken sind unpasteurisiert und kalt filtriert. »Es ist das klarste Bier am rumänischen Markt«, sagt Brauereidirektor Ovidiu Petrenciu voller Stolz. »Wir haben darin keinerlei Kieselgur-Rückstände und betreiben auch keine Bier-Rückgewinnung aus der Hefe.«  

      Auch beim Abfüllen der PET-Behälter achtet die Brauerei penibel auf Qualität. Zum einen wird das kalt gelagerte Bier auch kalt abgefüllt, und zwar bei etwa acht Grad Celsius. Zum anderen verhindern ein Barrieresystem des PET-Materials sowie eine zusätzliche Hülse über dem Schraubverschluss, dass einerseits Kohlensäure verloren geht und andererseits Sauerstoff ins Produkt eindringt. Resultat ist eine längere Frische und eine Haltbarkeit von fünf Monaten. »Die Fülltechnologie des Gegendruckfüllers Modulfill HRS tut ihr Übriges zum Erhalt der Qualität«, erklärt Bogdan Oprea, Leiter der Abfüllung. Trotz aller Investitionen der Brauerei in Qualität ist Bier in Rumänien günstig. Die Verbraucher erhalten im Einzelhandel den Liter Bier, abgefüllt in die größeren PET-Behälter, zu einem Preis von etwa 80 Eurocent. Dieses Niveau gilt für nahezu alle Produkte am Markt und liegt vor allem daran, dass der Biermarkt sehr gesättigt ist.

      Lange und gute Zusammenarbeit

      Mit der Installation der neuen Linie hat die Romaqua Gruppe vorerst genügend Abfüllkapazitäten aufgebaut, »jetzt ist eine höhere Flexibilität, vor allem im Kaltbereich der Braustätte, gefragt«, meint Ioan Păun. Die Tatsache, dass fast alle Anlagen und Maschinen bei der Romaqua Gruppe das Krones Logo tragen, ermögliche es seiner Meinung nach, »ganz einfach Ersatzteile zwischen den Anlagen und sogar Betriebsstätten auszutauschen«. Selbst Maschinenbediener können bei Bedarf in anderen Werken eingesetzt werden, da sie mit der Krones Technik vertraut sind. »Wir pflegen eine lange, gute Zusammenarbeit mit Krones«, betont der Generaldirektor der Sebes Division. »In Kooperation haben wir bereits vor 20 Jahren die erste komplette Krones PET-Linie in Borsec installiert. Die Qualität der Maschinen und Anlagen ist gut. Ein großer Vorteil ist auch, dass hier in Rumänien ein Serviceteam von Krones mit einheimischen Mitarbeitern bereitsteht. Das macht vieles einfacher.«

      Ein großer Vorteil ist auch, dass hier in Rumänien ein Serviceteam von Krones mit einheimischen Mitarbeitern bereitsteht.

      Ioan Păun

      Ansprechpartner

      Alois Aichner
      Krones AG
      T: +49 9401 70-4787
      E-Mail


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