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    Coca-Cola HBC Polska etikettiert im Block
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    Coca-Cola HBC Polska etikettiert im Block

      Weil Coca-Cola HBC Polska im Werk Radzymin auf einer Linie zwei Produkte mit ganz unterschiedlicher Ausstattung abfüllt, setzt das Unternehmen als einer der ersten Getränkeabfüller im Hochleistungsbereich auf die Kombination aus Sleeve- und Rundum-Etikettiermaschine in einem Block.

      In Radzymin, der größten der drei Betriebsstätten von Coca-Cola HBC Polska, produzieren sechs Abfüllanlagen das gesamte Coca-Cola-Sortiment. Speziell zum Herstellen sensibler Getränke ohne Konservierungsmittel sind zwei der sechs Linien als Aseptik-Anlagen ausgelegt, jeweils mit einer Leistung von 36.000 Behältern pro Stunde. Eine der beiden füllt die isotonische Sportsdrink-Marke Powerade und – seit Anfang des Jahres – das Tee-Fertiggetränk Fuzetea ab.

      Fuzetea wird mit Teil-Sleeves und Powerade üblicherweise mit Voll-Sleeves ausgestattet, für Sondereditionen, wie zum Beispiel zur Fußball-Weltmeisterschaft, auch mit Rundum-Etiketten. Deshalb ersetzte Krones die vorhandene Rundum-Etikettiermaschine eines anderen Herstellers durch eine eigene Block-Lösung aus zwei Maschinen – und zwar bei gleichem Platzbedarf. Dieser Block enthält eine Rundum-Etikettiermaschine Contiroll sowie eine Sleeve-Etikettiermaschine Sleevematic TS. »Der Wechsel von der einen auf die andere Anlage nimmt nicht mehr Zeit in Anspruch, als wir ohnehin für das Umstellen des Produkts benötigen«, meint Szymon Matulka, Country Engineering Manager Poland & Baltics.

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      »Wir hatten vorher keinerlei Erfahrung mit der Sleeve-Technologie, aber wir waren sehr glücklich mit der Entscheidung von der Coca-Cola Hellenic Bottling Company, dafür Technik von Krones einzusetzen.« Szymon Matulka, Country Engineering Manager Poland & Baltics

      Bei der Sleevematic steht die Abkürzung »TS« für Top Speed – und die hohe Leistung zeigt sich darin, dass die Anlage mit nur einem einzigen Aggregat 36.000 Behälter pro Stunde verarbeitet. Möglich macht das ihre völlig neuartige Verarbeitungsmethode: Denn die Etikettiermaschine schneidet die einzelnen Sleeves nicht wie üblich ab, sondern versieht diese mit einer Mikroperforation und trennt sie so in einer rotierenden Reiß-Bewegung vom Folienschlauch ab – ganz unabhängig vom Format. Im Unterschied zu anderen Sleeve-Maschinen arbeitet die Sleevematic daher kontinuierlich und nicht taktweise im Stop-and-go-Betrieb.

      Sleevematic auch in Einzelaufstellung

      Die zweite Aseptik-Linie, eine vollständige Krones Anlage, füllt den Fruchtsaft Cappy sowie ebenfalls das Tee-Fertiggetränk Fuzetea. Zum Etikettieren von Cappy war bereits eine Rundum-Etikettiermaschine Contiroll in die Anlage integriert. Zum Ausstatten von Fuzetea mit Halb-Sleeves installierte Krones Ende 2017 zusätzlich eine Sleevematic TS. Hier war jedoch keine Block-Lösung nötig, da zum einen bereits eine Krones Contiroll vorhanden war und zum anderen dank des Einzugs einer Zwischenebene mehr Platz zur Verfügung stand. Die Sleeve-Technologie der Einzelmaschine unterscheidet sich nicht von jener der Block-Lösung, da in beiden Fällen das gleiche Etikettieraggregat zum Einsatz kommt.

      »Wir hatten vorher keinerlei Erfahrung mit der Sleeve-Technologie«, erklärt Szymon Matulka, »aber wir waren sehr glücklich mit der Entscheidung von CCHBC, dafür Technik von Krones einzusetzen – denn Krones steht ja in der Branche für ausgezeichnete Etikettiermaschinen. Das hat sich dann auch so in der Praxis erwiesen. Der Einbau der Maschinen war trotz der beengten Platzverhältnisse in zwei beziehungsweise drei Wochen erledigt, beim Abnahmetest erreichten wir über 99 Prozent.«

      Das Werk Radzymin produziert das Teegetränk jetzt nicht nur für Polen, sondern auch für die baltischen Länder sowie die Slowakei und Tschechien. »Mit unserer Eigenmarke Fuzetea sind wir nun unabhängig, die Behälterform und -ausstattung sind sehr ansprechend, der Geschmack ist vielfältig«, freut sich Szymon Matulka über die gelungene Umstellung. Happy End für die Marke Fuzetea: Bereits in den ersten Wochen konnte Coca-Cola HBC Polska für den polnischen Markt vergleichsweise mehr produzieren als von der früheren Fertigtee-Marke.

      Krones steht in der Branche für ausgezeichnete Etikettiermaschinen.

      Szymon Matulka
       

      Ein Auftrag nach dem anderen

      • Den Anfang machte eine Wasserlinie von Krones in Coca-Cola HBC Polskas Werk Tylicz, die im Jahr 2005 ihren Betrieb aufnahm und mit der das Unternehmen laut Szymon Matulka „äußerst zufrieden“ war.
      • 2011 tauschte Coca-Cola HBC Polska dann in Radzymin zunächst eine vorhandene Etikettiermaschine gegen eine neue von Krones aus.
      • Ebenfalls 2012 installierte das Unternehmen eine komplette Krones Einweg-PET-Abfüllanlage für CSD mit einer Leistung von 36.000 Behältern pro Stunde bezogen auf die 2,0-Liter-Flasche.
      • Zur Optimierung des Warenflusses erhielt Krones von Coca-Cola HBC Polska 2013 den Auftrag, das vorhandene Warenlager in Radzymin umzubauen und zu automatisieren . Es verfügt jetzt über 30.000 Palettenstellplätze auf sechs Ebenen, ist als Multideep-Lager mit zwölf Paletten in einer Reihe ausgelegt und für eine Leistung von maximal 350 Paletten pro Stunde konzipiert. Von ursprünglich 150 SKUs (Stock Keeping Units) wurde das Lager inzwischen auf über 300 SKUs ausgebaut.
      • Ebenfalls 2014 siedelte Coca-Cola mit Unterstützung von Krones eine komplette Aseptik-Linie mit einer Leistung von 36.000 0,5-Liter-Behältern pro Stunde von der Coca-Cola HBC Schweiz AG nach Radzymin um.
      • 2017 entschied sich CCHBC dann für neue Hochleistungs-Sleeve-Etikettiermaschinen – zwei davon in Radzymin –, um künftig Fuzetea an seinen europäischen Standorten abzufüllen.

      Ansprechpartner

      Wolfgang Liebig
      Krones AG
      T: +49 9401 70-4144
      E-Mail


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