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    Founders’ firm foundations
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    Founders’ firm foundations
      Mike Stevens und Dave Engbers waren ihre normalen Jobs zu unbefriedigend. Deshalb entschieden sich die zwei Hausbrauer, ihren Traum vom Bierbrauen als Lebensunterhalt zu verwirklichen.

      Mike Stevens und Dave Engbers waren ihre normalen Jobs zu unbefriedigend. Deshalb entschieden sich die zwei Hausbrauer, ihren Traum vom Bierbrauen als Lebensunterhalt zu verwirklichen. 1997 gründeten sie die Founders Brewing Company in Grand Rapids, Michigan. Das Geschäft lief zunächst unter großen Schwierigkeiten an, doch heute, 15 Jahre später, steht die Brauerei auf gesunden Füßen. 2011 erweiterte Founders seine Kapazitäten, zunächst mit einer neuen Krones Abfüllung, dann mit einer Gär- und Lagerkeller-Expansion und schließlich installierte Founders im Herbst 2011 das erste Steinecker CombiCube B Sudhaus Amerikas. Endlich konnte Founders die steigende Nachfrage nach ihren Spezialbieren bedienen. Doch das ist noch nicht das Ende. Die nächste Erweiterung des modular aufgebauten Sudhauses ist bereits in Planung.

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      »Wir brauen kein Bier für die Massen, vielmehr sind unsere Biere handgebraut für wenige Auserwählte, einen kleinen Kader von Abtrünnigen und Rebellen, die ein Bier zu schätzen wissen, das die Grenzen des üblichen Geschmacks sprengt. Kurz, wir machen Bier für Leute wie uns«, vertritt die Founders Brewing Company selbstbewusst ihre Brau-Philosophie. Die »Founders Family«, wie sich die rund 100-köpfige Belegschaft nennt, ist eine Gruppe passionierter Bierfreunde, eine ganze Reihe davon aus der Musikszene von Grand Rapids. Mit ihren rund 15 regelmäßig abgefüllten unfiltrierten Biersorten ist die Founders Brewing Company eine der beliebtesten Craft Breweries der Vereinigten Staaten, immer wieder ausgezeichnet mit Medaillen bei den nationalen Wettbewerben.

      Die beiden Gründer engagierten Alec Mull als Director of Brewing Operations. Mull hatte bereits zehn Jahre Erfahrung in der Brewpub-Szene und im Microbrewery-Segment und war als Chefbrauer in der Bell’s Brewery in Kalamazoo tätig gewesen, wo er sich bereits mit einem Steinecker Sudhaus vertraut gemacht hatte. Seine Aufgabe bei Founders war es in erster Linie, die technische Expansion voranzutreiben. Denn die Nachfrage setzte nun richtig ein. 2009 brachte es Founders auf einen Ausstoß von 13.000 Hektolitern, 2010 von 24.000 Hektolitern und 2011 lag der Ausstoß bereits bei 52.000 Hektolitern.

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      Aufgabe von Alec Mull als Director of Brewing Operations war es in erster Linie, die technische Expansion voranzutreiben: „Die Qualität verbesserte sich dramatisch und zwar sofort von Betriebsbeginn an. Ich bin begeistert von den Möglichkeiten des CombiC

      Pneumatischer Kurzrohrfüller war »die größte Qualitätsverbesserung für Founders«

      Anfang 2011 erneuerte Founders die Abfüllung und den Gär- und Lagerkeller. Zur Abfüllung der Biere verwendete die Brauerei bis dato einen kleinen Füller deutscher Bauart mit neun Ventilen, einen Langrohrfüller ohne Vorevakuierung. Nicht das optimale Werkzeug für eine sauerstoffarme Bierabfüllung. Der Sauerstoffgehalt der abgefüllten Biere lag bei 0,5 bis einem Milligramm pro Liter, für Craft Breweries allerdings ein relativ normaler Wert. Founders entschied sich für einen pneumatischen Mecafill VKPV Füller von Krones mit 32 Ventilen, einen Kurzrohrfüller mit doppelter Vorevakuierung. Alec Mull hatte sich zunächst gegen einen pneumatischen Füller gewehrt, wollte bei der mechanischen Variante bleiben: »Ich war anfangs nervös, ließ mich aber zum Glück von Krones überzeugen. Heute bin ich begeistert. Diese Investition war die größte Qualitätsverbesserung für Founders. Der Füller läuft seit Februar 2011 hervorragend. Der größte Vorteil ist: Wir brauchen uns keine Gedanken mehr über die Qualität der abgefüllten Biere zu machen. Ein Sauerstoffgehalt von 0,35 Milligramm pro Liter ist gut, wir erreichen aber 0,1 Milligramm pro Liter. Das verlängert die Haltbarkeit von fünf bis sechs Monaten vorher auf jetzt ein Jahr und hilft uns, unseren Markt zu expandieren.« Bislang distribuierte Founders in 23 Bundesstaaten der USA, hauptsächlich im Mittleren Westen und an der Ostküste. Nun will die Craft Brewery auch neue Märkte im Süden und Westen der USA erobern.

      CombiCube B: drei Gefäße für den Sudprozess

      Zweiter großer Schritt der Expansion war die Installation des ersten CombiCube B Sudhauses auf amerikanischem Boden. Founders verfügte über ein älteres Sudhaus mit einer Ausschlagmenge von 36 Hektolitern und produzierte damit drei bis vier Sude pro Tag. Zu wenig, um den für 2012 geplanten Ausstoß von 90.000 Hektolitern zu erreichen. Im August 2011 begann deshalb die Installation des neuen CombiCube B Sudwerks, die bereits sechs Wochen später abgeschlossen war. In der ersten Oktoberwoche konnte der erste Sud ausgeschlagen werden. Die Behälter sind mit technologischen Entwicklungen ausgestattet, die bereits von den Großgefäßen der Steinecker Technologie bekannt sind. CombiCube B für Brauereien mit einem Ausstoß von 40 bis 100 Hektolitern Ausschlagwürze – mit dieser Entwicklung bei Krones kommt auch der Brauerei-Mittelstand in den Genuss von »Technology made by Steinecker«. Wesentliche Faktoren dieser Neuentwicklung waren die Anforderungen von kleinen und mittelständischen Brauereien, wie beispielsweise der Ein-Mann-Betrieb oder der nicht kontinuierliche Produktionsrhythmus sowie die Erfordernis, Ausstoßspitzen während der Hauptsaison problemlos abdecken zu können.

      Founders Mitarbeiter sind Musiker

      Sogar eine eigene Band hat die Brauerei: »FBC All Stars«, die Bandmitglieder sind Mitarbeiter, wie der Lead-Gitarrist und Headbrewer Jeremy Kosmicka, der als Hausbrauer seine Liebe zum Bier entdeckte, sich dann autodidaktisch weiterbildete und nun seit zwölf Jahren für Founders arbeitet. Fast alle Mitarbeiter sind engagierte Musiker. »Die Craft Brewers in den USA empfinden große Leidenschaft für ihr Produkt. Das zieht kreative Menschen an, zum Beispiel auch Musiker«, erklärt Alec Mull diesen Zusammenhang.

      »Die Craft-Brewing-Szene in den USA ist äußerst lebendig und wächst weiter«, ergänzt er. »Es gibt in Amerika eine Bewegung zu geschmackvolleren Lebensmitteln und Getränken sowie zu einer höheren Vielfalt des Angebots. Diese Konsumentenwünsche bedienen die Craft Breweries, indem sie zum einen Qualität produzieren, zum anderen immer auf der Suche nach etwas Neuem sind. Craft Brewing in Amerika steht für Qualität und Kreativität.«


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