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    Effizientere Produktion bei Antartic dank ErgoBloc L
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    Effizientere Produktion bei Antartic dank ErgoBloc L

      Bisher betrieb der französische Abfüller Antartic drei Linien von Krones. 2018 gingen nun die Nummern vier und fünf in Betrieb: zwei PET-Anlagen, eine von Krones mit einem ErgoBloc L zur Produktion von stillem Wasser und eine von Kosme zum Abfüllen von Sirup in PET-Behälter.

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      Die Linie mit ErgoBloc L ersetzte eine vorhandene, die noch aus den 90er Jahren stammte und nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen entsprach. Diese wurde jedoch nicht auf der gleichen Fläche installiert, sondern in einem extra dafür errichteten Gebäude. Die alte Wasser-Linie hingegen machte Platz für die neue Kosme Anlage.

      Bei der neuen Krones Linie wird für den kompletten Prozess – vom Streckblasen bis hin zum Verschließen – nur eine Person benötigt. Möglich macht dies der Nassteilblock ErgoBloc L, der die Schritte Streckblasen, Etikettieren, Füllen und Verschließen auf einer einzigen Anlage vereint. Dabei benötigt dieser auch um bis zu 70 Prozent weniger Platz als herkömmliche Anlagen. Um den Umstellprozess auf neue Flaschenformate zu beschleunigen und die gerade nicht benötigten Blasformen sauber aufzubewahren, setzt Antartic drei Formatwechselwagen MouldStar ein. Diese enthalten Blasformen für zwei verschiedene 1,5- und einen 0,5-Liter-Behälter. Zwei Shrink-Verpackungsmaschinen Variopac Pro FS verpacken die 1,5- und 0,5-Liter-Behälter. Eine Robobox bereitet anschließend die Lagen vor, das Palettieren übernimmt dann ein Modulpal 2A.

      Die fertigen Paletten laufen automatisch in ein Hochregallager. 900 dieser Fertigpaletten kann das Unternehmen mit dieser Linie pro Tag produzieren. 2017 lieferte es rund 400.000 Paletten Getränke an die Zentrallager der Intermarché-Gruppe, zu der Antartic gehört, aus.

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      »Wir haben Vertrauen in den Marktführer Krones«, erklärt Direktor Robert Baudin (l.), auf dem Bild gemeinsam mit dem Technischen Leiter Patrick Bertheau.

      Vorreiter

      Mit der neuen Linie hat Antartic die Abfüllung von stillem Wasser nicht nur deutlich modernisiert, sondern gleichzeitig auch seine Kapazitäten erhöht. »Antartic war seinerzeit der erste französische Abfüller, der eine Aseptik-Anlage von Krones installiert hatte. Jetzt sind wir die ersten in Frankreich, die mit einem ErgoBloc L arbeiten. Wir haben dabei einfach auf die große Erfahrung von Krones mit dieser Technologie vertraut«, sagt Direktor Robert Baudin. Die Linie brachte für Antartic eine ganze Reihe von Vorteilen:

      • Die Leistung stieg von 25.000 auf 32.000 Behälter pro Stunde.
      • Dank der höheren Stundenleistung konnte Antartic vom kostenintensiven Dreischichtbetrieb auf zwei Schichten umstellen.
      • Die Zahl der Bediener pro Schicht sank von vier auf drei.
      • Der Energieverbrauch reduzierte sich, und zwar um rund 15 Prozent. Ausschlaggebend dafür ist vor allem der mit 18 bar niedrigere Blasdruck der Blasmaschine Contiform 3 Pro im Vergleich zu 25 bar bei der vorherigen Anlage.
      • Etikettiert wird vor dem Füllen. So sind die Behälter trocken, was die Qualität des Etikettierens verbessert.
      • Mit der Umstellung auf den ErgoBloc L wechselte Antartic von Papier- zu preisgünstigeren Polypropylen-Etiketten.
      • Außerdem erlaubte der Block den Einsatz von Lightweight-Flaschen. Das Preform-Gewicht des 1,5-Liter-Behälters konnte so von 26 auf 22 Gramm reduziert werden, was zu hohen Kosteneinsparungen führte. Erklärtes Ziel ist es, künftig auf den Marktstandard von 21 Gramm zu reduzieren.

       

      Wir haben einfach auf die große Erfahrung von Krones mit dieser Technologie vertraut.

      Robert Baudin

      Fünf Krones Linien in Folge

      Während der Installation und Inbetriebnahme ließ Antartic seine Mitarbeiter durch die Trainer der Krones Akademie direkt vor Ort an den Maschinen schulen. Im Anschluss an die erfolgreiche Inbetriebnahme Anfang 2018 implementierte Syskron für Antartic außerdem noch das Linien-Dokumentationssystem SitePilot Line Diagnostics. Auf zwei großen, gut sichtbar in der Linie aufgehängten Bildschirmen können die Mitarbeiter Funktion und Ausbringung der einzelnen Maschinen genau verfolgen. »Die Bediener gewinnen Zeit, weil Störungen an einer einzelnen Maschine transparent dargestellt werden und sie so schneller eingreifen können. Den Schichtleitern bietet Line Diagnostics zudem die Möglichkeit, sich über das Anlagenverhalten in der vorherigen Schicht zu informieren«, sagt der Technische Leiter Patrick Bertheau.

      Seit 2005 hat Antartic nun insgesamt fünf Krones Linien in Folge installiert, lediglich Einzelmaschinen kamen während dieser Zeit von anderen Herstellern. »Wir haben Vertrauen in den Marktführer Krones. Außerdem ist es von Vorteil, dass sich unsere Mitarbeiter inzwischen mit der Technologie sehr gut auskennen und die Ersatzteilhaltung für uns einfacher ist«, sagt Robert Baudin. »Krones hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Verbrauch von Energie, Wasser und Druckluft immer weiter zu reduzieren. Das entspricht genau unserer Ausrichtung.«

      Frankreichs erster ErgoBloc L

      Herzstück der Krones Linie ist ein ErgoBloc L mit:

      Sirup in PET-Behälter

      Sirups in den verschiedensten Geschmacksrichtungen sind in Frankreich relativ beliebt. Auch Intermarché bietet diese Getränkekategorie an und füllte sie bislang in Glas- und Metallflaschen. »Wir hatten bereits vor zehn Jahren den Versuch unternommen, Sirups auch in PET-Behältern anzubieten. Damals war der Markt aber noch nicht reif dafür. Das hat sich jetzt geändert«, sagt Direktor Robert Baudin. Für die erneute Markteinführung installierte Antartic jetzt eine eigene Abfüllanlage. Herz der Linie ist ein Blasmaschinen-Füller-Etikettierer-Block Kosme 3Bloc, bestehend aus:

      Der Block füllt mit einer Leistung von 12.000 Behältern pro Stunde rund 25 Geschmacksvarianten des Sirups. Dabei verarbeitet er insgesamt drei verschiedene Behälterformate in den Größen 0,75 und 1,5 Liter.


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