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    Eine neue, sehr komplexe Abfülllinie für Simonds Farsons Cisk
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    Eine neue, sehr komplexe Abfülllinie für Simonds Farsons Cisk

      Es ist eine besondere Abfüllanlage für eine Brauerei mit einer besonderen Lage.

      Auf Malta, einer kleinen Insel im Mittelmeer, genau zwischen dem europäischen und dem afrikanischen Festland, bedient Simonds Farsons Cisk rund zwei Drittel der Biernachfrage des Landes. Eine neue, sehr komplexe Abfülllinie kombiniert jetzt das Abfüllen und Verpacken von Mehrwegglas, Einwegglas und Dosen.

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      »Die Modernisierung der Abfüllung war für uns ein Schlüsselprojekt, das die weitere Entwicklung unseres Unternehmens entscheidend positiv beeinflusst hat.« Michael Farrugia

      Konsequent modernisierte die Gruppe in den vergangenen Jahren die komplette Brauerei. Ein erst vor wenigen Jahren neu gebautes Hochregallager mit 12.000 Paletten-Stellplätzen verarbeitet circa 170 SKUs (Stock Keeping Units) nach dem First-in-First-out-Prinzip. Es dient als Schnittstelle zwischen Produktion und Distribution. Letztere wickelt Farsons auf der Insel komplett in Eigenregie ab. 2017 wird das Lager um 4.000 Stellplätze erweitert.

      2012 nahm Farsons ein neues Steinecker Sudhaus (Steinecker Variomill, Steinecker ShakesBeer, Steinecker Pegasus, Steinecker Stromboli) in Betrieb. Neben einem zeitgemäßen Qualitätsstandard punktet es auch mit weiteren Vorteilen:

      • Farsons reduzierte seine Personalkosten deutlich, zum Beispiel durch die Automatisierung der Malzannahme.
      • Auch Energiekosten und Wasserverbrauch ließen sich gravierend senken: Die Verdampfungsrate wurde halbiert, die eingesetzte Kochenergie durch Pfannendunstkondensator und Energiespeicher zurückgewonnen.
      • Gleichzeitig konnte Farsons die Kapazität auf rund 300.000 Hektoliter verdoppeln: Statt sechs produziert das Unternehmen nun zwölf Sude pro Tag – und das bei nahezu gleichbleibenden Behältergrößen.
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      Das Fünf-Geräte-Sudhaus mit Steinecker Technologie ist ausgelegt auf ein Kaltwürze-Volumen von 200 Hektolitern bei sechs bis zwölf Suden pro Tag und einer Verdampfungsrate von vier Prozent.

      Schlüsselprojekt

      Nachdem diese Installation des Sudhauses erfolgreich abgeschlossen war, begann Farsons mit der Planung des nächsten Modernisierungsprojekts: Nun sollte auch die bestehende Abfüllung den Marktbedürfnissen angepasst und vollständig erneuert werden.

      Mehrweg-Glasflaschen, Einweg-Glasflaschen und Dosen – also drei Linien? Nein. Stattdessen entschied sich Farsons für eine einzige, die alles kann. Für diese Linie erhielt Krones den Gesamtauftrag, lediglich den Dosenfüller stellte Farsons selbst zur Verfügung. »Wir arbeiten seit über 40 Jahren mit Krones zusammen. Wir kennen das Unternehmen noch aus den Zeiten, als es ausschließlich Etikettiermaschinen baute, und konnten sein Wachstum und seine Entwicklung seither hautnah mitverfolgen«, sagt Inhaber und Chairman Louis Farrugia.

      Wir spüren, dass wir uns zu 100 Prozent auf Krones verlassen können.

      Louis Farrugia

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      Die neue Kombilinie macht nun auch die Abfüllung und Verpackung von Einweg-Glasflaschen mit den entsprechenden Ausstattungs- und Verpackungsvarianten möglich.

      »Die langfristigen Betriebskosten im Auge behalten«

      Das sieht auch Chief Operations Officer Ray Sciberras so: »Unsere Erfahrungen mit dem Projektmanagement beim Sudhaus-Bau sowie der Zuverlässigkeit und dem After-Sales-Service bei den bisherigen Krones Maschinen haben gezeigt, dass wir in Krones unseren idealen Partner gefunden haben.«

      Projects Manager Lawrence Darmanin erläutert: »Krones lieferte das beste Design. Ganz wesentlich ist für uns aber auch ein funktionierender After-Sales-Service. Wir leben hier auf einer Insel. Deshalb sind wir auf schnelle und zuverlässige Hilfe angewiesen.« Und er findet: »Dieses Layout, bei dem die drei Linien in nur einer einzigen realisiert werden – das ist eine ziemlich einzigartige Kombination.«

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      Bevor die Mehrwegflaschen gefüllt werden, durchlaufen sie die Doppelend-Reinigungsmaschine Lavatec D4.

      »Diese neue Linie hat alles verändert«

      Im Oktober 2015 lieferte Krones die Maschinen, bis zum Ende des gleichen Jahres waren sie eingebaut. Anfang März 2016 konnte Farsons dann bereits die neue Linie für Mehrwegglas verwenden.

      Die Glasflaschen, sowohl Mehrweg als auch Einweg, nutzen natürlich auch den gleichen Füller, einen Krones Modulfill HES. Dieser steht bei Lawrence Darmanin hoch im Kurs, vor allem wegen seiner hohen Abfüllqualität in Bezug auf seine geringe Sauerstoffaufnahme und seine hohe Verfügbarkeit. Beim Etikettieren hat Farsons dank Modultechnik die Wahl zwischen Kaltleim-Etiketten für Mehrweg-Glasflaschen oder Selbstklebe-Etiketten für Einweg-Glasflaschen.

      »Diese neue Linie hat alles verändert. Jetzt können wir über den limitierenden Faktor der Mehrweg-Glasflaschen hinausspringen und effizient in den internationalen Markt einsteigen«, sagt Michael Farrugia, Chief Business Development Officer und Sohn des Inhabers.

      Eine für alles: Kombi-Abfüllanlage

      Die kombinierte Abfüllanlage für Glasflaschen und Dosen füllt:

      • Bier, CSD und Wasser in Einweg- und Mehrweg-Glasflaschen mit Größen zwischen 0,25 und 0,75 Litern
      • Bier und CSD in 0,25- bis 0,5-Liter-Dosen

      Die Glasabfüllung ist ausgelegt für eine Leistung von 30.000, die Dosenabfüllung für 40.000 Behälter pro Stunde.

      Neue Krones Software: SitePilot Line Diagnostics

      Die Vorteile für den Anlagenbetreiber:

      • Erhöhen der Transparenz
      • Möglichkeit zum Vergleichen und Gegenüberstellen
      • Erfassen von Schwachstellen
      • Vermeiden von Kosten

      Ausgewählte Maschinen und Lösungen
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