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    Reise zur Aseptik
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    Reise zur Aseptik
      Der sechstgrößte Mineralbrunnen Italiens, Norda, hat mit der Installation einer ersten PET-Asept Anlage sein Angebot diversifiziert.

      Mal was anderes als Wasser. Der sechstgrößte Mineralbrunnen Italiens, Norda, hat mit der Installation einer ersten PET-Asept Anlage sein Angebot diversifiziert. Zusammen mit Partnern aus verwandten Industrien nutzt Norda die neue Linie zur Herstellung von Eistees, fruchtsafthaltigen Getränken, Sportsdrinks und bald auch Smoothies. Für das Familienunternehmen war es das erste Mal, dass es einen Komplettauftrag für eine Abfüllanlage einschließlich der gesamten Prozesstechnik vergeben hatte.

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      Rund 600 Millionen Liter abgefüllte Getränke setzt der Mineralbrunnen Norda ab, davon 95 Prozent Wasser und fünf Prozent Softdrinks, und steht damit an sechster Stelle der italienischen Mineralbrunnen. 30 Prozent füllt Norda in Glasflaschen und ist dadurch zweitgrößter Produzent von Mehrwegglas im italienischen Wassermarkt und drittgrößter Lieferant im Horeca-Segment (Hotels, Restaurants, Catering). Die restlichen 70 Prozent gehen in PET.

      »Wo Adler fliegen, wird Norda abgefüllt«

      Das Unternehmen war vor 40 Jahren von der Familie Pessina in Primaluna, im Valsassina Hochtal, in der Nähe des Comer Sees gegründet worden. Im Laufe der Jahrzehnte erweiterte Norda die Produktions- und Distributionsbasis um drei Werke in Valli di Pasubio am Fuß der kleinen Dolomiten, in Tarsogno in den Apenninen und in Bedonia in den Seealpen. Insgesamt 15 Abfüllanlagen für Wasser und Softdrinks betreibt Norda in den vier Produktionsstätten, neun für PET, fünf für Glas und eine für PET-Großbehälter. Größtes Werk ist nach wie vor Primaluna mit einer Kapazität von 3,5 Millionen Behältern pro Tag. Hier wird die wichtigste Marke, »Daggio«, abgefüllt, die aus der höchstgelegenen industriell genutzten Quelle Europas auf 1.935 Metern Höhe entspringt. »Wo Adler fliegen, wird Norda abgefüllt«, verspricht folgerichtig der Werbeslogan. Weitere wichtige Marken im Portfolio sind Acquachiara, Ducale, Luna, San Fermo und Lynx. Daneben produziert Norda Handelsmarken für einige namhafte Handelsketten, wie zum Beispiel den größten italienischen Lebensmittelhändler Coop Italia. Geführt wird das erfolgreiche Familienunternehmen von Präsident und Gründer Lino Pessina und seinem Sohn und Vorstandsvorsitzenden Carlo Pessina. Im Jahr 2008 beauftragten sie den neu dazu gestoßenen Generaldirektor Dr. Giuseppe Dossena, einen strategischen Langfristplan zu erstellen.

      Eintritt in den Markt der stillen Getränke

      Dr. Dossena, der jahrzehntelange Erfahrung aus der Lebensmittel- und Softdrinkindustrie besitzt, postulierte den Eintritt in den Markt der stillen Getränke, zielte in einem Dreijahresplan auf die Hauptkategorien Tee, fruchtsafthaltige Getränke und Sportdrinks, später erweitert um Smoothies. Für eine qualitativ hochstehende Abfüllung bedurfte es dazu der Installation einer Aseptiklinie. »Hotfill war für uns keine Alternative«, erklärt Dr. Giuseppe Dossena. »Es ist richtig, dass für Aseptikanlagen eine höhere Erstinvestition und auch eine intensivere Bedienung im laufenden Betrieb notwendig sind, aber die Produktqualität ist einfach eine andere. Wir glauben, dass sich der Markt zur Aseptik hin bewegt.«

      Eistee, Fruchtsäfte, Sportsdrinks

      Die Nachfrage gibt ihm Recht. Ein Jahr nach Inbetriebnahme der PET-Asept Anlage kann Norda bereits wichtige Aufträge von Partnern in allen angepeilten, »sensiblen« Getränkekategorien verbuchen. Derzeit konzentriert sich Norda auf die Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Die aseptische Abfüllung von Private Labels ist eine weitere Option für die Zukunft. Für Twinings, den englischen Teehersteller und Marktführer im italienischen Heißteesegment, hat Norda sowohl Produktion als auch Distribution des neu entwickelten Twinings Ice Tea für Italien übernommen, aber auch den Export, zum Beispiel nach Griechenland. Für eine italienische Firma aus Verona füllt Norda auf der Linie Fruchtsäfte, Nektare und fruchtsafthaltige Getränke in PET. Dritter Industriepartner ist der italienische Pharmahersteller Poolpharma, für den Norda den Sportdrink MG.KVis produziert, der als pulverförmiges Sportgetränk bereits sehr bekannt und Marktführer in diesem Segment ist. Als viertes Produkt konzipierte Norda einen eigenen Norda Eistee, der seit Ende 2009 am Markt ist. Daneben entwickelte Norda zwei verschiedene Smoothies. Der eine ist hochviskos mit 100 Prozent Frucht, der andere enthält Milch. Die Testphase wurde im Sommer 2010 beendet und die Produkte stehen jetzt für Partner zur Verfügung. Damit hat Norda in kürzester Zeit eine breite »aseptische« Produktpalette aufgestellt. 

      »Erst der Anfang unserer Reise in die Aseptik«

      Bei der Ausschreibung für die PET-Asept Anlage ging Norda ganz bewusst neue Wege. Alle 15 bisher betriebenen Abfüllanlagen sind selbst konfigurierte Mix-and-Match-Linien mit Einzelaggregaten verschiedener Hersteller. »Das ist bei Aseptik natürlich etwas anderes, da muss man auf einen einzigen Lieferanten vertrauen können«, meint Dr. Giuseppe Dossena. Drei Hersteller waren zur Angebotspräsentation eingeladen. Norda entschied sich für Krones. Die Linie mit einer Leistung von 18.000 Behältern pro Stunde wurde im Juli 2009 installiert und war bereits im Dezember 2009 validiert. »Sie bringt uns eine Jahreskapazität von schätzungsweise 60 Millionen Flaschen im Dreischichtbetrieb, eine hohe Saisonalität bestimmter Getränke bereits mit eingerechnet. Mit einer Auslastung von rund 15 Millionen Flaschen haben wir für das Jahr bereits eine ganz gute Performance, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei allen Produkten um Innovationen handelt«, stellt Dr. Dossena heraus. »Das ist erst der Anfang unserer Reise in die Aseptik und damit sind wir sehr zufrieden. Wir fühlen uns auf dem richtigen Weg.«

      Blasmaschinen-Füller-Block

      Noch während der Planungsphase änderte Krones gemeinsam mit Norda die Bauweise der Linie in eine Blasmaschinen-Füller-Block-Ausführung und verzichtete dafür auf Lufttransporteure. »Damit konnten wir das Risiko der Rekontamination der Behälter weiter reduzieren.« Die Contiform S10 Streckblasmaschine kann 38-Millimeter-Weithalsflaschen mit einem Volumen von 180 Millilitern bis 1,75 Liter herstellen. Bislang sind es sechs verschiedene Behälter in den Maßen 180 Milliliter, 190 Milliliter, 500 Milliliter, 1,0 Liter und 1,5 Liter, die auf dem geblockten Volumetic Füller abgefüllt werden. »Derzeit haben wir noch verhältnismäßig häufige Produktwechsel auf der Linie«, meint Generaldirektor Dr. Dossena. »Ziel ist, an drei Tagen pro Produkt 700.000 Flaschen am Stück abzufüllen, sobald es die Marktdurchdringung erlaubt.« Die PET-Asept Anlage ist für 72 Stunden Standzeit validiert, optional kann zukünftig die Validierung auf 120 Stunden erweitert werden. Norda hat sich weiterhin die Möglichkeit geschaffen, die Behälter entweder mit Rundum-Etiketten oder mit Vollsleeve-Etiketten auszustatten. Hintereinander geschaltet sind hierzu nach einer Pufferstrecke ein Abblaser zum Trocknen der Behälter, eine Sleevematic Inline, gefolgt von einer Unimodul mit Contiroll-Aggregat, einem Checkmat zur Kontrolle des Etikettensitzes und einem Shrinkmat Dampftunnel. Die gesamte PET-Asept Linie ist auf extrem beengtem Raum aufgestellt, wozu auch die Platz sparende Blockbauweise ihren Teil beitrug. In einem abgetrennten Hallenteil sind die Einwegverpackungsmaschine Variopac Pro zur Herstellung von Shrinkpacks und geschrumpften Hochbordtrays sowie die Palettierung untergebracht.

      Aseptische thermische Produktbehandlung mit VarioAsept J

      Ganz wesentlich war für Norda, wie Dr. Giuseppe Dossena betont, dass Krones nicht nur die Abfüllung, sondern auch die gesamte aseptische Peripherie selbst liefern und in den Prozess einbinden konnte. In der aseptischen Prozesstechnik, die in einem direkt angrenzenden Nebenraum aufgebaut ist, setzt Norda von Krones eine VarioAsept J als Produkt-KZE sowie die Einheiten AquaAsept, VarioDos und VarioClean ein. Die aseptische thermische Produktbehandlung VarioAsept J (Juice) mit einer Leistung bis zu 30 Kubikmetern pro Stunde besteht aus den Modulen Medienanbindung, Plattenwärmetauscher und Steriltank. Auf der VarioAsept J können Energy Drinks, Grüntee, Eistee, Säfte mit Pulpe und Fasern bis zu einer bestimmten Größe, Nektare sowie safthaltige Getränke ohne CO₂ mit Viskositäten kleiner 5 mPas thermisch behandelt werden. Das Modul Medienanbindung, mit druckfestem Vorlauftank als Ausgleichsgefäß während der Sterilisation, entkoppelt die Anlage zum Versorgungsnetz von Produkt, Prozesswasser und CIP-Medien. Das Modul Plattenwärmetauscher erwärmt das einlaufende Produkt rekuperativ schonend im Gegenstrom mit dem bereits erhitzten und abzukühlenden Produkt aus der Heißhaltung. In der Erhitzersektion wird das Produkt auf die spezifizierte Heißhaltetemperatur erhitzt und entsprechend auf Temperatur gehalten. Heißwasser und Kühlmedium versorgen als Sekundär-Medienkreisläufe die Erhitzersektion und den Kühlkreislauf. Ein anschließender Vario­Store Steriltank puffert Stop-and-go-Situationen der nachfolgenden Abfüllanlage. Produktverluste werden dadurch vermieden.

      Aseptischer Produktwechsel in nur 35 Minuten

      Eine vollautomatische Steuerung und Visualisierung ermöglicht eine leichte Bedienung dieser Produktbehandlungs-Anlage. Alle Prozessschritte, zum Beispiel An- und Abfahren, Produktwechsel und die Produktionsparameter, sind voll automatisiert und überwacht. Der konstruktive Aufbau der VarioAsept J erlaubt eine ausgezeichnete Zugänglichkeit für die Anlagenbedienung und Instandhaltung. Die VarioAsept J bietet außerdem größtmöglichen Schutz vor Kontaminationen durch Fremdmedien und Mikroorganismen über leckagesichere Aseptikventile und ein positives Druckgefälle. Durch ein Meldungs- und Alarmsystem findet eine Online-Überwachung der verfahrenstechnischen Parameter statt. Alle produktionsrelevanten Daten können über eine Schnittstelle einem Dokumentationssystem zur Verfügung gestellt werden. Große Produktionsflexibilität schafft die Möglichkeit eines aseptischen Produktwechsels innerhalb von nur 35 Minuten.

      Vollautomatisch gesteuertes Hygienecenter

      Das für die Reinigung der PET-Asept Anlage benötigte Wasser desinfiziert die Sterilwasser-UHT AquaAsept. Die Reinigung selbst nimmt die automatisch gesteuerte CIP-Anlage VarioClean vor. Sie umfasst zwei Tanks mit jeweils 10.000 Litern Inhalt und einer Volumenstromleistung von 30 Kubikmetern pro Stunde. Alle Medien zur Behälterentkeimung sowie zur Reinigung und Desinfektion externer Oberflächen der aseptischen Abfülltechnologie bereitet das Hygienecenter VarioDos Asept FCA (Foam Caustic Acid) auf. Für die aseptische Flaschenentkeimung wird Peressigsäure von der VarioDos Asept FCA ausgemischt und dem Flaschensterilisator bzw. der Verschlussentkeimung zugeführt. Während der Sanitation wird durch die VarioDos Asept FCA das Schaumreinigungsmittel in die Versorgungsleitung des Düsensystems dosiert. Die Sterilität der zur Schaumerzeugung verwendeten Luft erzeugen Sterilfilter, welche inline dampfsterilisiert werden können. Die äußeren Oberflächen des Aseptikblocks werden effizient mit dem homogen dosierten Reinigungsmittel gereinigt. Für die Desinfektion der äußeren Oberflächen des Aseptikblocks wird Peressigsäure mittels des Düsensystems flüssig aufgebracht.

      Unabhängige Wahl des Chemielieferanten

      Es sind zwei Arten der Oberflächendesinfektion vorgesehen, eine Hauptdesinfektion und eine Zwischendesinfektion. Eine vollautomatische Steuerung ermöglicht jeweils eine effiziente und qualitativ hochwertige Reinigungs- und Desinfektionswirkung. Alle Einzelprozessschritte wie Vorspülen, Applikation des Reinigungs- bzw. Desinfektionsmediums, Einwirkzeit und Abspülen sind automatisiert und jederzeit nachvollziehbar, überwacht und dokumentiert. Alle notwendigen verfahrenstechnischen Prozesse werden online überwacht und im LDS (Linien-Dokumentations- system) dokumentiert. Höchste Genauigkeit und Reproduzierbarkeit einer sicheren Reinigung, Desinfektion und Behälterentkeimung wird durch eine mengenproportionale Dosierung der Komponenten Wasser sowie Reinigungs- und Desinfektionskonzentrat erreicht. Sofern eine Freigabe der verwendeten Chemikalien für den Aseptikprozess vorliegt, hat der Anwender beim Krones System die freie und unabhängige Wahl des Chemielieferanten. Der konstruktive Aufbau der VarioDos ermöglicht eine ausgezeichnete Zugänglichkeit für die Anlagenbedienung und Instandhaltung.

      Neuer Sirupraum

      Krones installierte außerdem für die PET-Asept Anlage einen neuen Sirupraum. Das Ausmischkonzept beruht auf der Herstellung eines Fertigsirups für die jeweilige Getränkeart, den ein Mixer mit entgastem Wasser zum Fertiggetränk ausmischt und je nach Produkt karbonisiert. Um die Batchmenge an Fertigsirup als wertvollstem Getränkebestandteil gering zu halten und ein hohes Maß an Flexibilität bei Produktwechseln zu realisieren, kann der Flüssigzucker als Rezeptbestandteil auch direkt am Mixer dosiert werden. In der Umsetzung dieses Systems werden neben einem Contiflow drei Ausmischtanks mit Umpumpvorrichtung für Fertigsirup und ein Kleinkomponentensystem für pulverförmige und flüssige Additive eingesetzt. Dieses besteht aus einem Pulverlösetank, einer Sauglanze sowie einem Anschluss zum Entleeren von Konzentraten in 1.000-Liter-Container. Ein vorhandener Flüssigzuckerlagertank wurde in das neue Sirupraumkonzept mit eingebunden. Die Anbindung der einzelnen Komponenten erfolgt dem hohen Automatisierungsgrad entsprechend über Doppelsitzventilknoten. Im Sinne einer guten Hygiene wurde für den Sirupraum eine eigene CIP-Anlage installiert, getrennt vom aseptischen Equipment. Der Mixer Contiflow ist Herz und Basis für präzise und wirtschaftliche Ausmischung der hergestellten Getränke. Sein hoher Automatisierungsgrad, die integrierte Rezeptverwaltung sowie die Möglichkeit zur Anbindung an eine übergeordnete Prozessteuerung sorgen für sichere Produktionsabläufe. Der Contiflow besteht aus den Modulen Entgasung, Dosierung und Karbonisierung. Der bei Norda installierte Contiflow 30/3 Mixer mischt mit einfach vakuumentgastem Wasser aus und misst dreimal den Brixwert, je Dosierstrang einmal und abschließend im Fertigprodukt. Der Sirup wird über eine druckgeregelte Pumpe, einen Massedurchflussmesser und ein Regelventil zudosiert. Der Durchflussmesser erfasst den Brixwert von zuckerhaltigem Sirup.

      Spektrum um Smoothies erweitert

      Für die Ausmischung der Getränke verwendet Norda als Basis prinzipiell ein ausgewogenes Quellwasser, das auch als Mineralwasser Luna angeboten wird. Die Herstellung im Sirupraum berücksichtigt die Zugabe von pulverförmigen Ingredienzien, zum Beispiel Beta-Carotin, ebenso wie flüssige Substanzen, z. B. Isoglukosesirup. Noch während der Installationsphase erweiterte Norda das Spektrum gewünschter Produkte um die mögliche Herstellung von Smoothies. ­Dr. ­Giuseppe Dossena lobt in diesem Zusammenhang die große Flexibilität von Krones, die sich in der nachträglichen Anbindung einer zweiten Kurzzeiterhitzung für hochviskose Produkte mittels Röhrenwärmetauscher sowie einen Homogenisator in den Sirupraum durch einen Drittlieferanten zeigt.

      »Gemeinsam ein phantastisches Ergebnis erreicht«

      »Wir haben uns in diesem Falle für Krones entschieden, weil Krones zum einen mit der richtigen und der besten technologischen Lösung für unsere Bedürfnisse aufwarten, dies zum anderen zu einem vernünftigen Preis anbieten konnte, und schließlich, weil Krones im Vergleich zu anderen Anbietern auch ein sehr starkes Engagement für dieses Projekt erkennen ließ. Das war für uns wichtig, denn die aseptische Abfüllung war ja totales Neuland für uns und alles etwas komplizierter als eine reine Wasserabfüllung«, erklärt Generaldirektor Dr. Dossena. »So konnten wir gemeinsam ein phantastisches Ergebnis erreichen. Eine erfolgreiche Validierung von vier Produkten und der Einstieg in Produktion und Vertrieb von drei sehr unterschiedlichen Getränken bereits vier Monate nach Installationsbeginn sind wohl nur schwer zu übertreffen. Dies ist auch der hohen Flexibilität von Krones geschuldet, die unseren Prioritäten immer gefolgt ist. Beispielsweise war die Produktion von Smoothies zunächst nicht vorgesehen. Während der laufenden Installationsphase machte Krones es aber möglich, nachträglich noch einen speziellen Kurzzeiterhitzer für hochviskose milchbasierte Getränke mit Homogenisator zu integrieren. So waren wir in kürzester Zeit in der Lage, zusätzlich Smoothies abzufüllen.« »In drei bis vier Jahren könnte die PET-Asept Anlage bereits ihre Kapazitätsgrenze erreichen«, zeigt sich Dr. Dossena optimistisch. Eine weitere Aseptikanlage würde dann in einer anderen Betriebsstätte installiert werden, um Logistikkosten zu senken. Denn die Lage von Primaluna im Valsassina ist zwar wildromantisch und optimal im Hinblick auf die Wasserqualität, aber logistisch eine echte Herausforderung. Doch das ist ohnehin noch Zukunftsmusik. Vorerst gilt, was Dr. ­Dossena philosophisch festhält: »Wenn man eine aseptische Anlage von mehreren Zulieferfirmen mit verschiedenen Schnittstellen erstellen lässt, und alles läuft glatt, dann gibt es kein Problem. Aber wenn ein Problem auftaucht, dann gibt es richtig Ärger. Es war die vollkommen richtige Entscheidung, Krones als One-Hand-Supplier mit der PET-Asept Anlage einschließlich der Prozesstechnik zu beauftragen.«


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