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    Softdrinks, Kaffee, Tee
    Hochflexibel
    Die gestiegene Nachfrage in Indonesien hat das Joint Venture PT Suntory Garuda Beverage dazu veranlasst, 2014 am Standort Surabaya auf der indonesischen Insel Java eine komplette Hybrid-Linie von Krones zu installieren.

    Der japanische Konzern Suntory baut seine Aktivitäten im asiatischen Raum aus. In Indonesien nimmt dank der kräftig wachsenden Wirtschaft die Kaufkraft zu und die Nachfrage nach Getränken in PET-Behältern steigt. Die gestiegene Nachfrage in Indonesien hat das Joint Venture PT Suntory Garuda Beverage dazu veranlasst, 2014 am Standort Surabaya auf der indonesischen Insel Java eine komplette Hybrid-Linie von Krones zu installieren. Die Technologie vereint die Heißabfüllung von Tees mit der Kaltabfüllung von kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken. Gleichzeitig war es die erste Turnkey-Anlage von Krones, die der japanische Getränkekonzern Suntory in Auftrag gab.

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    Hybridanlage für Heiß- und Kaltabfüllung

    Bei der Produktion gibt es einen großen Unterschied: Die stillen Tees von Suntory Garuda, Mytea und Mirai, sind sensible Getränke und müssen heiß abgefüllt werden, das kohlensäurehaltige Mountea Sparkling hingegen wird natürlich kalt abgefüllt. Diesen Spagat wollte der Getränkehersteller möglichst mit nur einer einzigen neuen PET-Abfüllanlage schaffen. Nach einer Ausschreibung, an der sich mehrere Zulieferfirmen beteiligten, war klar: Die ideale Lösung bot Krones. »Meiner Meinung nach konnte nur Krones mit der Hybrid-Linie erfolgreich sein. Der Grund ist die sehr ausgereifte Fülltechnologie«, sagt Yohei Okayama, Suntorys japanischer Engineering-Spezialist in Surabaya.

    Diese Hybrid-Fülltechnologie ist umgesetzt in einem Blasmaschinen-Füller-Block, einem Contiform Bloc, für CSD und Hotfill. Die elektropneumatisch gesteuerten Füllventile des Modulfill VFS arbeiten sowohl bei Heiß- als auch Kaltfüllung mit zwei Füllgeschwindigkeiten, zunächst schnell, dann langsam. Am Ventilauslauf befindet sich ein Drallkörper, der das Produkt besser an die Behälter-Innenwand bringt, dadurch weniger Turbulenzen des Flüssigkeitsfilms erzeugt, weniger Schaum entstehen lässt und mit höherer Genauigkeit arbeitet. Die PET-Behälter werden zum Füllvorgang angepresst. Bei der kalten CSD-Abfüllung geht dem eigentlichen Füllvorgang eine Vorspannung mit CO₂ voraus, nachgeschaltet ist eine Beruhigungsphase und schließlich das Entlasten des Behälters. Andererseits ist bei Heißabfüllungen von stillen Getränken auch druckloses Füllen möglich. Dieses Füllventil kann also sowohl Softdrinks, Säfte sowie Wasser mit und ohne CO₂ als auch Hotfill-Getränke füllen und ist sogar für pulpehaltige Getränke geeignet. Die volumetrische Füllmengenbestimmung erfolgt mit Durchfluss-Messtechnologie, der Produktrückfluss geschieht direkt zurück ins Ventil.

    36.000 Behälter pro Stunde

    Der Contiform Bloc ist in einem abgetrennten, klimatisierten Raum untergebracht. Die Blasmaschine Contiform H für Hotfill Behälter erhält die Preforms von einer Preform-Zuführung Contifeed, in die eine Rundläufer-Preform-Inspektion integriert ist. Die Preforms werden zudem von einem Preform-Rundlaufrinser Prejet gereinigt. Von Servomotoren getriebene Sternräder auf Monotec Säulen übergeben die fertig geblasenen Behälter an den Füller. Die Monotec Säulen gewährleisten optimale Hygiene und eine gute Zugänglichkeit für das Bedien- und Wartungspersonal. Der Modulfill VFS ist mit seinen 96 Füllventilen auf die Leistung von 36.000 Behältern pro Stunde ausgelegt und mit einem Verschließer kombiniert.

    Lightweighting der Hotfill-Behälter

    Die Hybrid-Linie ging im Frühjahr 2014 in Betrieb und ersetzte eine vorhandene PET-Abfüllanlage mit einer Leistung von 10.000 Behältern pro Stunde. Die Engineering-Abteilung von Suntory in Japan arbeitete eng mit Krones zusammen, um gleichzeitig mit dem Start der neuen Linie auch das Gewicht der produzierten Behälter zu reduzieren. So konnte bei der 450-Milliliter-Hotfill-Flasche, die sowohl für Mirai als auch für Mytea eingesetzt wird, eine Gewichtsreduzierung von 26,5 Gramm auf 21 Gramm erreicht werden. »Ziel ist, das Gewicht noch weiter zu verringern«, erklärt Produktionsleiter Catur Wahyu.

    »Überdurchschnittlich«

    Die erste Turnkey-Lösung von Krones für Suntory arbeitet im laufenden Betrieb mit einem Wirkungsgrad von bis zu 92 Prozent. Da beide Teesorten, Mirai und Mytea, in den identischen 450-Milliliter-Hotfill-Behälter abgefüllt werden, muss bei einer Produktumstellung lediglich eine CIP-Reinigung durchgeführt werden. Bei der Umstellung von Hotfill auf die kalte Abfüllung des karbonisierten Mountea Sparkling ist parallel ein Wechsel der Blasformen auf die 330-Milliliter-Flasche notwendig. Service und Wartung der Anlage nimmt Suntory Garuda unter der Führung von Wartungs- und Instandhaltungsleiter Nanang Sandi selbst vor. Die Ersatzteilversorgung geschieht zuverlässig durch die Krones Niederlassung Indonesien in Jakarta, das nur eine Flugstunde entfernt liegt.

    »Sowohl das Maschinendesign als auch der Service von Krones entsprechen unseren Vorstellungen«, sagt Produktionsleiter Catur Wahyu. »Wir kennen Krones gut, dort hat man unsere Wünsche und Bedürfnisse verstanden. Krones ist einfach professionell«, betont der japanische Spezialist für Engineering Yohei Okayama. »Nach meinem Gefühl arbeitet die Linie überdurchschnittlich. Wenn wir uns wieder für eine Hybrid-Linie entscheiden sollten, dann steht Krones sicher ganz oben auf der Liste.«


    Ausgewählte Maschinen und Lösungen
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