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    Fruchtsaft aus der Molkerei
      Nachdem die Molkerei Gropper im bayrischen Bissingen bereits gute Erfahrungen mit einer Krones PET-Asept Linie zur Trockensterilisation inklusive einem Vierfarben-Füller gemacht hatte, nahm das Privatunternehmen jetzt eine ähnliche Linie in Betrieb.

      Nachdem die Molkerei Gropper im bayrischen Bissingen vor sieben Jahren bereits gute Erfahrungen mit einer Krones PET-Asept Linie zur Trockensterilisation inklusive einem Vierfarben-Füller für die Abfüllung von Milchmischgetränken gemacht hatte, nahm das Privatunternehmen jetzt eine ähnliche Linie, wieder mit Vierfarben-Füller, in Betrieb. Diesmal allerdings für Fruchtsäfte und Smoothies. Parallel erweiterte Gropper sein Hochregallager. Auch dies erneut mit Krones Technik.

      Frische-Spezialist für Discounter

      »Gropper versteht sich in erster Linie als Frische-Spezialist, wobei die Sparte Joghurt den größten Raum einnimmt. Wir produzieren Joghurt zum Trinken, zum Löffeln, in den verschiedensten Fettgehaltsstufen, mit Frucht und ohne Frucht, konventionell oder als Bioprodukt, in Bechern und in PET-Flaschen«, erläutert Karl Klein. Rund 60 Prozent der Produktion konzentriert sich auf Joghurtprodukte. Daneben stellt Gropper Milchmischgetränke, Fruchtmilch, Trinkmilch, Sahne in verschiedenen Fettgehaltsstufen, Milchkaffee, Smoothies und Fruchtsäfte her. Mehr als 90 Prozent der Produktion liefert Gropper an Discounter in ganz Europa, »von Finnland bis Griechenland«, wie Karl Klein erklärt. Die eigene Marke »Gropper« wird nur regional vertrieben, der Anteil liegt unter fünf Prozent. Der Rest ist Co-Packing für andere Betriebe.

      Wieder Rundläufer, erneut Krones, wieder Trockenaseptik

      Die erste sowie die zweite PET-Trockenaseptik-Anlage liefern jeweils eine Leistung von 18.000 Behältern pro Stunde. Danach installierte Gropper noch eine Linear-Aseptik-Abfüllanlage, die variabel kleine 100- bis 125-Milliliter-Flaschen mit 28-Millimeter- und 38-Millimeter-Mündung bei einer Leistung bis maximal 30.000 Behälter pro Stunde herstellt.

      Bei der jüngsten Installation einer PET-Asept Anlage mit einer Leistung von 22.500 Behältern pro Stunde entschied sich Gropper wieder für einen Rundläufer, erneut von Krones, diesmal komplett, und wieder für Trockenaseptik mit Wasserstoffperoxid. »Dass wir uns wieder für Krones entschieden haben, spricht für sich«, betont Karl Klein.

      Direktsäfte und Smoothies

      Im Frühjahr 2012 konstatierte Gropper einen Engpass speziell bei der Abfüllung von Fruchtsäften und wollte schnell reagieren. Gropper war einer der ersten Hersteller, die sich mit der Abfüllung von Smoothies beschäftigten. Ausschließlich für diese beiden Produkte, Direktsäfte und Smoothies, dient nun die neue PET-Asept Anlage. Zu rund zwei Dritteln füllt die neue Linie Säfte, zu einem Drittel ihrer Produktionszeit Smoothies.

      Im Gegensatz zum ersten Krones Füller, der als Wägefüller ausgelegt war, entschied sich Gropper diesmal für einen Volumenfüller mit induktivem Durchflussmesser. »Krones gab uns die Gewährleistung, dass wir die gleiche Gewichtsgenauigkeit haben werden wie beim Wägefüller. Unsere damalige Forderung nach einem Wägefüller war eigentlich sehr stark getrieben von den Erfahrungen mit unterschiedlichen Glasgewichten bei Neuglasflaschen. Bei der PET-Abfüllung konnten wir aber feststellen, dass das Tara-Gewicht der Preforms nahezu konstant ist.«

      Ein reiner Fruchtfüller

      Die fertig geblasenen PET-Behälter werden im PET-Asept D Abfüllblock zunächst vorgewärmt, um ein Schrumpfen der PET-Behälter zu verhindern, dann im Sterilisationsmodul mit Wasserstoffperoxid-Gas trocken entkeimt und im nächsten Schritt abgefüllt sowie verschlossen. Die Verschlussdesinfektion der neuesten Generation, CapAsept D, geschieht mit H2O2 in einem Linear-Rinser auf dem Weg vom Verschlussbehälter nach unten zum Verschließer. Sie ist mit einer Inspektionseinheit ausgestattet, die den Verschluss validiert. »Die Anlage ist für uns ein reiner Fruchtfüller. Wir hätten theoretisch auch die Möglichkeit, Milch im Bereich ESL 60 (extended shelf life 60 Tage) abzufüllen, wir wollen aber dahin kommen, möglichst jeder Produktkategorie eine bestimmte Abfüllanlage zuzuordnen«, meint Karl Klein.

      Erweiterung des Hochregallagers

      Parallel zur neuen PET-Asept Anlage ging auch eine Erweiterung des Hochregallagers mit 4.800 neuen Palettenstellplätzen und vier Regal-Bediengeräten als gekühltes Hochregallager in fassadentragender Stahlbauweise in Betrieb, an das ein ebenfalls neuer Logistikteil mit Versand und Kommissionierung angegliedert ist.

      Materialfluss und Steuerungen

      »Das wichtigste bei einem Lager aus meiner Sicht ist, dass der Materialfluss und die Steuerungen stimmen. Da haben wir uns bei Krones immer sehr gut aufgehoben gefühlt«, erklärt Karl Klein. »Die Aufgabe, den Materialfluss bei laufendem Betrieb an den Bestand anzubinden, war nicht einfach, wurde aber von Krones gut gemeistert. Wir sind ein Frischprodukte-Lieferant. Wir können es uns nicht leisten, den Betrieb mal zwei Tage einzustellen. Da hätten wir ein Riesenproblem. Deshalb muss beim IT-Part absolutes Vertrauen in den Lieferanten gegeben sein. Bei Krones war das immer sehr zielorientiert.«


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