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    Neue Mehrwegglas-Anlage

      Seit vielen Jahrzehnten ist die Nigerian Breweries Plc. (NB) der unumstrittene Platzhirsch im nigerianischen Biermarkt. Die Gruppe, die in den 1940er Jahren als Joint Venture von Heineken und Unilever gegründet wurde, expandiert kräftig weiter, muss sich inzwischen aber einem stärkeren Wettbewerb stellen.

      Unter anderem betreibt NB sechs Komplettlinien von Krones, letzte Investition war eine neue Mehrweg-Glasanlage in der Braustätte Aba im Jahr 2012, die zwei vorhandene kleinere Linien ersetzte.

      Der nigerianische Biermarkt ist hoch interessant für die Marktbeteiligten. Denn er weist sehr gute Zuwachsraten auf, wirft ordentliche Gewinne ab und verspricht ausgezeichnete Zukunftsperspektiven. Nach einer Schätzung von Heineken erzielten die nigerianischen Brauereien 2008 mit 16 Millionen Hektolitern Bier einen Umsatz von mehr als einer halben Milliarde Euro. 2012 dürfte sich der Absatz auf knapp 21 Millionen Hektoliter gesteigert haben. Damit positionierte sich NB/Heineken im Ranking der Großbrauereien an der Spitze, gefolgt von Guinness und SABMiller.

      Pionier im nigerianischen Biermarkt

      NB gilt als Pionier im nigerianischen Biermarkt. Das Unternehmen wurde 1946 als Joint Venture von Heineken und der United Africa Company (damals Unilever) gegründet. 1949 produzierte die neu gebaute Brauerei in Lagos zum ersten Mal »Star Lager«, das bis heute Nigerias meistgetrunkene Biermarke ist. Im Laufe der Jahrzehnte positionierte sich NB strategisch in allen Teilen des weitläufigen Landes: 1957 mit der Eröffnung der Braustätte Aba im Osten, 1963 mit Kaduna im Norden und 1982 mit Ibadan im Westen. 1993 erwarb NB in Enugu seine fünfte Braustätte. Nummer sechs entstand 2003 in Amaeke in der östlichen Provinz Enugu. Das Werk mit dem Namen Ama ersetzte die alte Enugu-Brauerei und ist bis heute die größte Produktionsstätte. 2008 ergänzte NB sein Produktionsportfolio noch um eine eigene Mälzerei in Aba, die Sorghum verarbeitet. NB setzt das Getreide aus lokalem Anbau außer für die Marken Heineken und Amstel auch bei allen anderen Biersorten in unterschiedlichen Konzentrationen ein. Um die Kapazität weiter zu steigern, übernahm NB mit Sona Systems 2011 zwei Braustätten in Ota und Kaduna sowie die Life Breweries in Onitsha.

      Sechs Komplettlinien von Krones

      »Ein großer Vorteil von NB ist das dichte nationale Vertriebsnetz, das wir über die Jahre konsequent mit unseren Großhändlern aufgebaut haben«, erklärt Celestine Igbukolo, Nigeria National Engineering Manager von NB. »Trotz der noch vorhandenen Kapazitäten müssen wir weitere Ausbauschritte unternehmen, weil wir insgesamt so stark wachsen«, betont er. So wurde die Abfüllkapazität der Braustätte Aba jetzt durch die Installation der neuen Krones Anlage im Herbst 2012 erweitert. Für die Braustätte Ama ist 2014 eine ähnliche Expansion geplant.

      Auf und ab in Aba

      Die Braustätte Aba, die die Märkte rund um Aba und Calabar im Süden bedient, blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. 1957 wurde sie mit einer Kapazität von 500.000 Hektolitern auf einer Fläche von 12 Hektar erbaut. 1967 erfuhr sie während des nigerianischen Bürgerkriegs einen Produktionsstopp, der 1970 wieder aufgehoben wurde. Als NB 2005 die neue Großbraustätte in Enugu eröffnete, fuhr Aba seine Produktion entsprechend zurück. 2008 kam mit einer neuen Anlage von Krones die Bierabfüllung zurück in die Aba Brauerei. 2009 entschied NB zudem, die Kapazität im Sudhaus und Keller auszubauen.

      2012 schließlich begann ein erneuter Ausbau der Kapazität mit der Inbetriebnahme einer Dosenlinie sowie der neuen Krones Mehrweg-Glasanlage. Nach dem Ausbau der zwei älteren Linien wird Aba nur noch die zwei Krones Linien von 2008 und 2012 sowie eine neue Dosenlinie nutzen. Bis Ende 2013 werden auch das Sudhaus und der Keller auf diese Kapazität erweitert.

      »Wir sprechen die gleiche Sprache.«

      »Die Installation und die Inbetriebnahme der neuen Krones Komplettlinie in Aba funktionierte gut«, erklärt Celestine Igbukolo. »Die Zusammenarbeit mit dem Krones Center Westafrika ist einfach super. Wir sprechen die gleiche Sprache.« Dazu trägt auch eine intensive Zusammenarbeit in den Bereichen Ausbildung und Ersatzteilversorgung bei. »Unsere Mitarbeiter absolvieren zu jeder Maschine ein spezielles Krones Training. Darauf bestehen wir«, führt Celestine Igbukolo aus

      Wartungsvertrag mit Krones

      Außerdem hat NB mit Krones schon 2002 ein »Service Level Agreement« abgeschlossen. Der Vertrag legt fest, in welchen Intervallen Krones Servicetechniker die Anlage warten. Je nach erworbenen Fähigkeiten der eigenen NB-Mitarbeiter reduzieren sich die Einsätze schrittweise. »Das funktioniert sehr gut«, stellt Celestine Igbukolo fest. »Insgesamt ist die Krones Präsenz in Nigeria mit dem Center extrem wichtig für unsere Investitionsentscheidungen.«


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