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    Heißgefüllt – eisgekühlt
      Eistee in Heißabfüllung – damit ist Leão Alimentos e Bebidas erfolgreich.

      Eistee in Heißabfüllung – damit ist Leão Alimentos e Bebidas erfolgreich. Als Teil von Coca-Cola Brasil und seinen regionalen Herstellern ist das Unternehmen dafür verantwortlich, die gesamte Produktionskette der nationalen Linie mit stillen Getränken, Tees und Energydrinks aus dem inländischen Coca-Cola-Portfolio zu verwalten. Um bei der Produktion von Fertigtees und Erfrischungsgetränken deren Qualität und Natürlichkeit sowie die Abfüllkapazitäten zu steigern, installierte das Unternehmen im Werk Linhares seit 2010 drei neue, komplette Abfüllanlagen sowie einen Sirupraum von Krones.

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      Da Leão Wert darauf legt, die Produkte so natürlich wie möglich und vor allem ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen herzustellen und abzufüllen, stellte es bei der Abfüllung von Fertigtees auf PET-Behälter um: von Kaltabfüllung mit Konservierungsmitteln auf Heißabfüllung ohne Zusatz von Konservierungsstoffen.

      »Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Krones«

      Im Jahr 2010 betrieb Leão in Linhares bereits eine PET-Heißabfüllanlage von Krones. Das erste dort abgefüllte Produkt war Powerade. Für die Herstellung einiger seiner Produkte wurden noch zwei weitere Hotfill-PET-Anlagen von Krones in Auftrag gegeben. Denn wegen der damals sehr großen Nachfrage nach Getränken dieser Kategorie erhöhte Leão in kurzer Zeit die Produktionsleistung um 50 Prozent. Bei der Installation der neuen Linien galt es nun, zwei Herausforderungen zu bewältigen: Zum einen war der vorgesehene Hallenteil mit 3.500 Quadratmetern Grundfläche eigentlich für die ursprünglich bestellten kleineren Anlagenleistungen geplant. Zum anderen sollten beide Linien in einem Zeitraum von nur rund vier Monaten installiert werden. »Dass dies innerhalb der gesetzten Zeit gelang, war ein riesiger Erfolg, der auch der Zusammenarbeit mit Krones zu verdanken war«, betont der Industriedirektor von Leão, Dirk Schneider. »Wir hatten dazu über einen Zeitraum von acht Monaten vor Installationsbeginn eine intensive Planungsphase mit Krones. Da die Ready-to-Drink-Tees Leão Fuze und Matte Leão eine komplett andere Formulierung als Powerade aufweisen, verlangte das Projekt auch ein Umdenken.« Um die doppelte Auslastung trotzdem auf gleicher Fläche unterbringen zu können, wurden die beiden Linien U und V wie ein Baukasten zusammengesetzt und äußerst kompakt aufgestellt.

      FlexiFruit Verfahren nachrüstbar

      Die zwei Anlagen sind, mit Ausnahme des Füllers, nahezu identisch aufgebaut und beginnen jeweils mit einem Contiform Bloc. Die Heatset-Blasmaschine Contiform H wird mit Preforms aus einer Preform-Zuführung versorgt, die zunächst einen Linear-Preform-Rinser durchlaufen. Ein Inspektor kontrolliert die Preforms bei der Zuführung auf eventuelle Beschädigungen. Der anschließende Füller ist direkt geblockt und in einem Reinraum mit HEPA-Filtern und Überdruck-Luftführung untergebracht. In der sogenannten Linie U ist der Füller als volumetrischer Modulfill VFS mit Durchflussmessung ausgelegt. Für die Linie V hat sich Leão die Option offen gehalten, den Füller zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Krones FlexiFruit Verfahren nachzurüsten. Es arbeitet nach einem Zweistrom-Prinzip: Saft und Fruchtstücke gehen zunächst getrennte Wege und treffen erst in der Flasche wieder aufeinander.

      Die Linie U wurde ursprünglich für sechs verschiedene Behälterformen und -größen konzipiert. Derzeit wird sie fast ausschließlich zur Abfüllung der 300-Milliliter-Flaschen mit Leão Fuze und Matte Leão genutzt. Die Linie V mit FlexiFruit Option wurde zunächst mit fünf verschiedenen Blasformen für 300-Milliliter-, 500-Milliliter- und 1,5-Liter-Behälter ausgestattet. Auch diese Linie ist derzeit spezialisiert, und zwar auf die 1,5-Liter-Flasche der beiden Ready-to-Drink-Tees.

      Auf zwei Stockwerken

      In beiden Linien werden die Produkte bei 85 Grad Celsius heiß abgefüllt. Danach überprüft ein Checkmat FM-G Füllhöhen und Verschlüsse. Direkt im Anschluss befindet sich jeweils eine Heißhaltestrecke, auf der die gefüllten Behälter waagrecht transportiert werden. So lassen sich auch Flaschenhals und Verschluss sicher thermisch entkeimen. Nun ergibt sich erstmals ein Schnittpunkt zwischen den zwei Linien: Beide Anlagen nutzen einen gemeinsamen doppelstöckigen Rückkühler, der die Flaschen von Abfüll- auf Raumtemperatur abkühlt. Hier durchlaufen die Behälter der einen Linie das untere, die der zweiten Linie das obere Stockwerk. Das dabei aufgeheizte Kühlwasser wird in Form von Warmwasser genutzt: für die Kurzzeiterhitzung in den beiden Röhrenwärmetauschern VarioFlash H, die sich im separaten Sirupraum befinden.

      Verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten

      Ein Linadry trocknet die Behälter, die anschließend in den zwei Etikettiermaschinen DecoBloc etikettiert werden. Ihre Technologie erlaubt es, die Behälter entweder mit Sleeve- oder Rundum-Etikett auszustatten. Leão nutzt die Maschinen momentan ausschließlich für die Sleeve-Technologie, optional können aber auch Aggregate der Contiroll HS für die Rundum-Etikettierung angekoppelt werden. Nach dem Überziehen des Sleeves werden die PET-Behälter in einem Schrumpftunnel Shrinkmat exakt an die Flaschenform angepasst und stellen so eine sehr attraktive und vielfältig gestaltbare Verkaufsverpackung dar.

      »Zusammenarbeit war wirklich hervorragend«

      Krones war auch für den kompletten Sirupraum verantwortlich. Dieser wurde zweistöckig gebaut: Im Erdgeschoss befindet sich die Produktformulierung. Die Tee-Konzentrate werden hier mittels Saug-Lanzen aus den Fässern entnommen und in Mischtanks vorgelegt. Auch eine Pulververarbeitung ist möglich. Auf der gleichen Ebene sind für jede der beiden Linien zwei Produkttanks aufgestellt, die bis ins zweite Stockwerk ragen. Auf der oberen Ebene sind auch die beiden Kurzzeiterhitzer mit Röhrenwärmetauscher VarioFlash H sowie die beiden Zwei-Komponenten-Mixer Contiflow aufgestellt.

      Mitte 2013 begann die Installation der Linien und des Prozessbereichs. Bereits im September konnten die Anlagen abgenommen werden. »Die Installation hat sehr gut funktioniert«, erklärt Dirk Schneider. »Die Zusammenarbeit zwischen Krones und Leão Alimentos e Bebidas war wirklich hervorragend. Daneben mussten ja auch rund 20 Drittlieferanten beider Unternehmen koordiniert werden«, erinnert sich Dirk Schneider.

      Ansprechpartner

      Dominik Appoltshauser

      T: +49 9401 70-3402
      E-Mail


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