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    Aseptisch - sicher

      Das Familienunternehmen Philippine Spring Water Resources, Inc. (PSWRI) ist einer der ersten Abfüller weltweit, der den neuen Contiform AseptBloc einsetzt.

      Die Nummer eins auf dem philippinischen Markt für abgefülltes Wasser nutzt diese neueste Technologie zur Markteinführung eines Eistees, der aseptisch, ohne Konservierungsmittel und kalt abgefüllt wird. Im Frühjahr 2015 ging die Produktion des neuen Eistees im Stammwerk auf der Insel Cebu mit einem leichtgewichtigen PET-Behälter an den Start. Ein Jahr zuvor hatte PSWRI bereits erste positive Erfahrungen mit der Blockbauweise machen können: Im Werk Bulacan in der Nähe der philippinischen Hauptstadt Manila war ein ErgoBloc L zur Wasserabfüllung in Betrieb genommen worden.

       
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      ErgoBloc L – der Beginn einer neuen Ära

      Die neue Linie mit dem Krones ErgoBloc L, die 2014 im Werk Bulacan in Betrieb ging, meisterte erstmals die hohe Leistung von 31.500 Behältern pro Stunde. Für PSWRI war das der Beginn einer neuen Ära: »Als Krones den ErgoBloc L auf den Markt brachte, begeisterte uns sofort die Idee, mit nur einer Anlage die Flaschen zu blasen, zu etikettieren und zu füllen«, sagt Danilo Lua, Firmengründer und jetziger President/Chief Executive Officer, der sich sehr intensiv mit der Technik seines Hauses auseinandersetzt. PSWRI war damit das erste Unternehmen, das einen ErgoBloc L auf den Philippinen in Betrieb nahm.

      Aseptische Abfüllung: die perfekte Lösung

      Seit 2012 füllt PSWRI im Werk Bulacan die Marke Iced Tea ab. Eistee ist auf den Philippinen ein stark prosperierender Nischenmarkt, der den Wettbewerb zu karbonisierten Softdrinks aufgenommen hat. Genau diesen Markt hat das Familienunternehmen ins Auge gefasst, mit dem Ziel, die Qualität durch den Verzicht auf Konservierungsmittel noch deutlich zu verbessern. Die ideale Lösung dafür lautete: aseptische Abfüllung. Danilo Lua und Daniel Ryan Lua nahmen auf der drinktec 2013 den neu vorgestellten Contiform AseptBloc auf dem Krones Messestand unter die Lupe. Schnell war klar: Das ist die perfekte Lösung. »Wir haben uns sozusagen gleich in die Maschine verliebt«, sagt der technikbegeisterte Inhaber. »Ohne die drinktec hätte es diese Installation nicht gegeben.«

      Der Charme des Contiform AseptBloc liegt in der durchgängig sterilen Herstellung und Abfüllung der PET-Behälter. Dass nicht erst die fertig geblasenen Behälter, sondern bereits die Preforms entkeimt werden, spart gleichzeitig Zeit, Energie und Sterilisationsmedien ein. Durch die deutlich kleinere Oberfläche und die gleichmäßigere Form der Preforms ist der Medienverbrauch wesentlich geringer als bei anderen Systemen. Der Contiform AseptBloc verwendet ausschließlich gasförmiges Wasserstoffperoxid und sterilisiert somit die Preforms und die Behälter trocken, ohne den Einsatz von Wasser. Das senkt zum einen den Wasserverbrauch, stärkt zum anderen die mikrobiologische Sicherheit. Auch die bei der Nassaseptik üblichen zusätzlichen Aggregate wie Hygiene-Center oder Sterilwasser-UHT werden hier nicht benötigt. Sparsam ist der Contiform AseptBloc auch in Bezug auf Preforms und Verschlüsse. Er errechnet mittels Prozesskontrollsystem PCS permanent den exakten Bedarf und vermeidet dadurch eine Entkeimung von nicht mehr benötigten Verpackungsmaterialien.

      Sterile Herstellung und Abfüllung

      In einem kleinen sterilen Raum im rückwärtigen Bereich befinden sich die Wechsel-Blasformen. Diese können von hier bei einer Umstellung des Flaschenformats schnell und hygienisch sicher umgerüstet werden. Die geblasenen Behälter gelangen über Transportsterne in einen keimfreien Transferkanal und so direkt zum aseptischen Füller Modulfill Asept VFJ, dessen 66 Ventile durch kontaktloses Füllen die mikrobiologische Sicherheit gewährleisten. Die Füllmenge wird mittels Durchflussmesser bestimmt. Automatische CIP-Kappen unterstützen die Herstellung von perfekten Hygienebedingungen.

      Elektronische Inspektion von Füllhöhe und Etikettensitz

      Parallel werden auf dem Dach des Füllers auch die Verschlüsse mit gasförmigem H₂O₂ in kürzester Zeit bei hohen Temperaturen entkeimt. Auch hier sorgt eine Kontrolle dafür, dass schadhafte Verschlüsse automatisch ausgeschleust werden. Direkt nach dem Füllprozess werden die Flaschen verschlossen. Außerhalb des Contiform AseptBloc kontrolliert anschließend ein Checkmat FM-X Füllhöhe sowie Verschlusssitz mittels Röntgenstrahlen. Im Reinraum ist ferner ein Steriltank VarioStore untergebracht, in dem das abzufüllende Produkt steril gepuffert wird. Das Getränk selbst wird außerhalb des Reinraums von einem Mixer Contiflow hergestellt und in einer Produkt-UHT VarioAsept J thermisch behandelt und sterilisiert. Dort ist auch die CIP-Anlage VarioClean aufgestellt. Auf der Seite des Reinraums befindet sich die Etikettiermaschine Contiroll HS. Ein Checkmat E überprüft den Etikettensitz. Anschließend gelangen die fertigen Flaschen auf ein Auslaufband. Hier werden sie, vorerst noch manuell, eingepackt und beladen. Die entsprechenden Kleb- und Schmierstoffe bezieht das Unternehmen von KIC Krones und gewährleistet so einen optimales Funktionieren der Maschinen.

      Perfekt für Lightweighting geeignet

      PSWRI hatte zum Ziel, Eistee aseptisch, konservierungsmittelfrei und produktschonend abzufüllen. Daneben war auch die Gewichtsreduzierung der Behälter besonders wichtig. Gerade für Lightweighting ist die Technologie des Contiform AseptBloc perfekt geeignet. Denn das Entkeimen der Preforms lässt die PET-Behälter nicht schrumpfen, im Gegensatz zur Sterilisierung der fertig geblasenen Flaschen. Die Preforms können also von vornherein leichter ausgelegt werden.

      PSWRI nutzte die Möglichkeit, um die Flaschenform umzustellen und das Gewicht zu reduzieren. Bei der 500-Milliliter-Flasche konnte PSWRI mit dem Contiform AseptBloc bereits ein Gewicht von nur 11,5 Gramm erreichen. Ziel ist hier eine weitere Reduktion auf 10,5 Gramm. Bislang lag die weltweit leichteste aseptisch abgefüllte 500-Milliliter-PET-Flasche bei 12,0 Gramm Preform-Gewicht. »Die PET-Resin-Preise haben sich zwar derzeit gegenüber früheren Jahren aufgrund des Ölpreisfalls annähernd halbiert«, meint Danilo Lua. »Aber wer weiß, wie lange das anhält. Bei einer Massenproduktion zählt jedes zehntel Gramm und jeder zehntel Cent. Außerdem tragen wir mit Lightweighting auch zum Schutz der Umwelt bei.«


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